Große Zeitungsgruppen verändern Schritt für Schritt die Arbeitsbeziehungen–wechselt die LVZ in die OT-Mitgliedschaft?

Glaubt man den Gerüchten, dann soll die LVZ in den OT-Status gewechselt haben. Die Verlagsgruppe Madsack, die Nummer vier unter den deutschen Verlagsgruppen ist über die Jahre mit ihren kleinen Regionaltitel in die OT-Mitgliedschaft gewechselt oder durch Ausgliederung den Weg raus aus regulierten Arbeitsbeziehungen gegangen. In OT-sind die Oberhessische Presse (5/2008) und die Waldeckische Landeszeitung (5/2008). Der Geschäftsführer der LN und OZ drohte in der laufenden Tarifrunde, bei den Zeitungsredakteuren die bundesweiten Verhandlungen zu verlassen.  Andere große Zeitungsgruppen gehen diese Weg schon länger.

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck ist dieses Jahr mit der Saarbrücker Zeitung, Trierische Volksfreund und dem Pfälzischen Merkur sowie mit dem Südkurier in den OT-Status jeweiligen Arbeitgeberverbandes gewechselt. Bereits 2007 war die Lausitzer Rundschau, eine 100% Tochter der Saarbrücker Zeitung, in OT gewechselt. Der Blick auf die Verlagsgruppe Ippen vermittelt ein ähnliches Bild, ob nun die HNA in Kassel (2008) oder die Syker Kreiszeitung (2008). Aus dem Verband ganz ausgetreten waren in der Vergangenheit die Offenbach Post oder die Rotenburger Kreiszeitung.

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