MAZ: Erste Verhandlung ohne Ergebnis

Die erste Tarifrunde am 10. 8. 2011 wurde nach eineinhalb Stunden abgebrochen. Grund dafür ist, dass die Arbeitgeberseite nicht verhandlungsbereit war. „Dieses Geschäftsmodell trägt keine Entgelterhöhung“, war der Standardsatz den die Arbeitgeberseite gebetsmühlenartig wiederholte. Trotz zwei Millionen Euro Überschuss in 2010 wird es auch in den nächsten zehn Jahren keine Entgelterhöhung geben können, erklärte die Arbeitgeberseite auf Nachfrage. Wem dies nicht gefällt, der könne gehen. Weiterhin erklärte sie, dass eine zweiprozentige Entgelterhöhung (ca. 540.000 Euroauf 12 Monate gerechnet) den Abbau von 10 Arbeitsplätzen nach sich ziehen würde. Auf den Hinweis der gewerkschaftlichen Verhandlungskommission auf mögliche Streiks erklärte die Arbeitgeberseite zynisch: „Dann müssen Sie das so machen.“ Weitere Argumente waren, dass die Beschäftigten vor allem im Verlagsbereich nicht ausgelastet seien, und im Übrigen erhalten die Beschäftigten der MVD sowieso für die Region überdurchschnittliche Löhne und Gehälter.

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