Beginn der Tarifverhandlungen in der LVZ, DNN und zur Druckerei

In der Druckerei für LVZ, Bild und zahlreiche weitere Tageszeitungspublikationen in Leipzig-Stahmeln haben am 19. September 2011 die Verhandlungen für Druckerei, Verlag und Redaktion der Leipziger Volkszeitung und der Dresdner Neuesten Nachrichten begonnen. Die von den Gewerkschaften ver.di und DJV berufene Tarifkommission stellte zu Beginn klar, dass man nicht bereit sei, die in Tarifverträgen vereinbarten jeweiligen linearen Erhöhungen generell zur Disposition zu stellen.
Vor dem Hintergrund der Aussagen der Geschäftsführer Flecken und Schmid zur wirtschaftlichen Situation des Zeitungsbetriebes und der Ankündigung, mit den Betriebsräten im Oktober 2011 über soge-nannte weiterführende Maßnahmen reden zu wollen, fordert die Tarifkommission der Gewerkschaften die Vorlage belastbarer Wirtschaftszahlen als zwingende Prämisse für weitere Verhandlungen.

Die Geschäftsleitung sicherte aussagekräftige Zahlen und die Beauftragung des durch die Gewerkschaften vorgeschlagenen Wirtschaftsprüfers zu. Sein Ziel in den Verhandlungen, so betonte GF Schmid, sei ein Verzicht der Beschäftigten auf lineare Tariferhö-hungen mindestens für die Jahre 2011 und 2012. Über Nachfolge-regelungen will er nach Ende des Geschäftsjahres 2012 auf der Basis der dann vorliegenden Wirtschaftszahlen der LVZ verhandeln.

Die nächste Verhandlungsrunde findet statt, wenn der Tarifkommis-sion der Bericht des Wirtschaftsprüfers vorgelegen hat. Deshalb ist mit einem Fortgang der Verhandlungen vor Anfang November 2011 nicht zu rechnen.

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