MAZ Geschäftsführung dementiert Verkaufsgerüchte gegenüber ver.di nicht

Nach Angabe von ver.di hat die Geschäftsführung der MAZ im Rahmen von betrieblichen Tarifverhandlungen den Inhalt der Medienberichte über einen möglichen kurzfristiger Verkauf der MVD “auf unsere Nachfrage hin nicht dementiert.” Gegenstand des Gesprächs waren aber Tarifthemen. In der zweite Rundne der Tarifverhandlungen wurde ein Ergebnis erzielt: 500 € Einmalzahlung im Dezember 2011; Volontäre und Azubis erhalten 250 €, 2 Prozent mehr für die gesamte Belegschaft ab 1. März 2012.

Über den Abschluss schreibt das Mitteilungsblatt des ver.di Landesbezirksfachbereichs Berlin/Brandenburg in der Ausgabe 5/2011 später “Nach einem einstündigen Warnstreik am 18. Oktober wurde in der Märkischen Verlags- und Druckgesellschaft mbH Potsdam (MVD) am Folgetag ein Tarifabschluss erreicht. Er gilt für alle Beschäftigten des Verlags- und Druckhauses, in dem die Märkische Allgemeine (MAZ) gedruckt wird. Vereinbart wurden 500 Euro Einmalzahlungen im Dezember 2011 und 2prozentige Tabellensteigerungen ab März 2012.

»Das ist ein gutes Ergebnis, auch wenn nicht alle Blütenträume reiften«, freut sich ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn. Er verweist darauf, dass mit dem Haustarifabschluss seit zehn Jahren erstmals Tarifsteigerungen für die Beschäftigten der MAZ erreicht wurden und sich damit der Abstand zu den Flächentarifverträgen verringert.

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