Warnstreik bei Service-Center der Madsack-Verlagsgesellschaft in Hannover

Seit März dieses Jahres versuchen die Beschäftigten des KSC, einer 100-prozentigen Tochter der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co KG, Tarifverhandlungen zu führen. Seit 13 Jahren hat es dort für viele Beschäftigte keinerlei Gehaltserhöhungen mehr gegeben. Ihr Ziel ist der Abschluss eines Haustarifvertrages auf der Basis einer für die Branche gängigen tariflichen Regelung. Die Geschäftsleitung verweigert jedoch strikt die Aufnahme von Verhandlungen. Bei dem KSC handelt es sich um die aus der Verlagsgesellschaft ausgegliederte Anzeigenannahme und Telefonservice-Hotline. Das KSC beschäftigt derzeit ca. 100 Arbeitnehmer. Nach eigener Darstellung versteht sich das KSC als der zentrale Kundendienst innerhalb der Mediengruppe Madsack. Das die „Mutter“ mit der „Tochter“ und ihren Beschäftigten nichts zu tun haben wollte, zeigte sich daran, dass die Tore vor der Zentrale geschlossen wurden, als die Streikenden vor das „Mutterhaus“ zogen um ihrem Unmut Luft zu machen. Obwohl Vorstandsmitglieder im Haus waren hatte keiner der Herren die Courage sich den kritischen Fragen und den Forderungen der Streikenden zu stellen. „Wir kommen wieder!“, war dann auch die Ansage der Streikenden, als sie nach über einstündiger „Belagerung“ wieder ab zogen.

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