KSC: Seit 23.9.2013 wird gestreikt!

Heute folgten die Beschäftigten des Kunden-Service-Centers der Madsack-Mediengruppe einem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu einem ganztägigen Streik. Zur Streikversammlung im DGB-Haus kamen rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihrem jetzt schon dritten Streiktag hoffen sie, ihre Forderung nach einem Haustarifvertrag durchzusetzen, um endlich „faire Löhne“ zu erhalten, wie ein Sprecher der Streikenden sagte. Weiterlesen

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Erneuter Warnstreik bei der Oberhessischen Presse in Marburg

Foto1Die Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg sind in den Warnstreik getreten. Mit der Arbeitsniederlegung unterstützen sie die Forderung der Gewerkschaften ver.di/dju und DJV nach dem Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags. Der Verlag hat bisher jegliche Verhandlung über einen Tarifvertrag abgelehnt. Weiterlesen

KSC: Weiterer Streiktag

Ein weiterer Streiktag am Dienstag, den 24. September 2013, ein weiterer Versuch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kunden Service Center GmbH & Co. KG die Geschäftsführung zum Einlenken zu bringen, doch wieder gab es keine Reaktion auf die Forderung nach Tarifverhandlungen. Da das alleinige Niederlegen der Arbeit den gewünschten Erfolg vermutlich nicht herbeibringen wird, werden die Angestellten der 100prozentigen Tochterfirma der Verlagsgesellschaft Madsack nun offensiv an die Öffentlichkeit treten. Dabei sollen vor allem die Kunden des Konzerns darauf aufmerksam gemacht werden, wie wenig die Geschäftsführung die „freundliche Stimme am Telefon“ schätzt und wie gering die Entlohnung ausfällt, beachtet man doch, dass die Preise der Druckerzeugnisse des Verlages, unter anderem die der Hannoverschen Allgemeine Zeitung und der Neuen Presse, jährlich steigen. Weiterlesen

MAZ-Druckerei: Warnstreik am 17. September 2013

mazwarnGestern streikten von 17 bis 20 Uhr gut 30 Beschäftigte einer Schicht in der Druckerei der MAZ (Märkische Allgemeine Zeitung, Potsdam). Sie forderten die Tarifbindung und protestierten gegen den radikalen Personalabbau im Unternehmen Pressedruck Potsdam GmbH. Die Druckerei wurde in die tariffreie Firma zum 1. April 2013 ausgelagert. Die neue Personalplanung der Geschäftsleitung bewirkt, dass mittlerweile 21 Helfer ihre Kündigung erhalten haben. Weitere acht Drucker sind von Kündigung bedroht. Zusätzlich sind etliche Beschäftigte  freiwillig gegangen, da sich die Arbeitsbedingungen nach dem Betriebsübergang drastisch verschlechtert haben.

Redaktion der Oberhessischen Presse in Marburg: Aktive Mittagspause für den Tarifvertrag

ohpresseIn Marburg tut sich was: Ein Großteil der OT- und der per Nachwirkung noch tarifgebundenen Redakteurinnen und Redakteure bei der Oberhessischen Presse (OP) hat am 18. September zusammen die Mittagspause vor dem Verlagsgebäude verbracht. Bei Kaffee, Kuchen, Käsestangen und Pizzastücken wurde die Forderung nach einem Anerkennungstarifvertrag diskutiert. Den haben ver.di und der DJV gefordert, die Geschäftsführung lehnt aber Verhandlungen ab. Die mehrheitlich zum Madsack-Konzern gehörende OP war 2008 in die Mitgliedschaft „Ohne Tarifbindung“ (OT) des hessischen Verlegerverbandes gewechselt. Weiterlesen