Erneuter Warnstreik bei der Oberhessischen Presse in Marburg

Foto1Die Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg sind in den Warnstreik getreten. Mit der Arbeitsniederlegung unterstützen sie die Forderung der Gewerkschaften ver.di/dju und DJV nach dem Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags. Der Verlag hat bisher jegliche Verhandlung über einen Tarifvertrag abgelehnt.

Die mehrheitlich zum Madsack-Konzern gehörende OP war 2008 in die Mitgliedschaft „Ohne Tarifbindung“ (OT) des hessischen Verlegerverbandes gewechselt. Seitdem werden neueingestellte Redakteurinnen und Redakteure nur noch zu untertariflichen Konditionen beschäftigt. Auch den schon länger tätigen Journalistinnen und Journalisten wurden anders als in den Vorjahren zuletzt die Leistungen aus dem Flächentarif nicht mehr vollständig gewährt.

Der Warnstreik hat um 14.30 Uhr begonnen und soll bis heute Abend andauern. An dem Ausstand beteiligen sich mehr als 20 der insgesamt 27 Redakteurinnen und Redakteure der Zeitung.

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