Umsätze im digitalen Geschäft auch beim only-online-Vorgehen

Im Rahmen der digitalen Strategie setzt die Mediengruppe Madsack, hier der Bereich „only online“ auf das “ Zukunftspotenzial regionaler und lokaler Medien und erweitert die Sportberichterstattung um eine innovative, digitale Plattform: Sportbuzzer verbindet Profis und Amateure, Redakteure und Fans, Print und Online – und das jeweils unter der regionalen Zeitungsmarke. Auf 14 Portalen wie hannover.sportbuzzer.de, leipzig.sportbuzzer.de, brandenburg.sportbuzzer.de“ oder wolfsburg.sportbuzzer.de wurde die Neuentwicklung in den letzten Tagen „ausgerollt. Bereits kurz nach dem Start konnten innerhalb weniger Tage über 2.000 angemeldete Nutzer, 400.000 Page-Impressions, 535 geprüfte Vereinsreporter und 6.000 Facebook-Fans gewonnen werden.“ m(Presse-Info vom 30.10.2013)

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Konzernbetriebsrat gegen betriebsbedingte Kündigungen

Der Konzernbetriebsrat (KBR) der Mediengruppe Madsack ist bei der Umsetzung Strategie „Madsack 2018“ nach seiner Auffassung Verhandlungspartner des Arbeitgebers. Das hat der geschäftsführende Ausschuss (KBA) des KBR in seiner jüngsten Sitzung festgestellt. Erste Ziele für die Verhandlungen wurden in der Debatte der Betriebsräte  formuliert:

  • Keine betriebsbedingten Kündigungen!
  • Alle Maßnahmen müssen sozialverträglich umgesetzt werden
  • Keine Abqualifizierungen!
  • Keine tariffreien Zonen!

Hier das Info im Wortlaut:

Vermutliche Neuwahl des Betriebsrats der Verlagsgesellschaft Madsack im Januar 2014

Der Betriebsrat der Verlagsgesellschaft Madsack hat seinen Rücktritt beschlossen. Hintergrund ist das Unternehmensprogramm „Madsack 2018“. „Es ist ein Programm“, hat der Betriebsrat festgestellt, ,,das erhebliche Arbeitsplatzverluste, die Schließung von Standorten, die Schaffung weiterer tariffreier Zonen, die Abqualifizierung von Tätigkeiten und andere gravierende Nachteile für die Beschäftigten mit sich bringen kann.“ Die Wahl wird von einem Wahlvorstand durchgeführt, der auch den genauen Termin festlegt. Hier das Schreiben des Betriebsrats der Verlagsgesellschaft Madsack: Weiterlesen

Oberhessische Presse: Redaktions-Mantel künftig aus Hannover

Als „absolut verantwortungslos“ bezeichnet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Hessen die Reaktion der Geschäftsführung der Oberhessischen Presse (OP) auf einen Streik der Redakteurinnen und Redakteure. Die Mantelredaktion, die den überregionalen Teil der Tageszeitung erstellt, werde mit sofortiger Wirkung geschlossen, teilte die Geschäftsführung den Beschäftigten mit. Stattdessen solle der Mantelteil ab sofort vom Mutterhaus des Madsack-Konzerns in Hannover bezogen werden. Weiterlesen

MAZ-Druckerei in Potsdam: Unternehmen verweigert weiterhin Tarifverhandlungen

Auch die beiden Warnstreiks am 23. August und 17. September haben die Geschäftsführung nicht von ihrer Ablehnung von Tarifverhandlungen abgebracht. Gleichzeitig wurde versucht, den Betriebsrat zum Abschluss einer gesetzwidrigen Betriebsvereinbarung über Arbeitszeitabsenkung in Weiterverarbeitung, Werkstatt und Plattenherstellung zu bewegen. Nach einer Sitzung der Vertrauensleute am vergangenen Samstag hat ver.di deshalb jetzt Gespräche über eine tarifliche Beschäftigungssicherung für diese Bereiche angeboten. Gleichzeitig bleibt es aber bei der Forderung nach Abschluss eines Vertrages zur Anerkennung der geltenden Flächentarifverträge. Weiterlesen

Drei Tage Warnstreik bei der Oberhessischen Presse in Marburg

Ein Großteil der Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessischen Presse in Marburg hat vom 18. (Freitagnachmittag) bis 20. Oktober (Sonntag) die Arbeit niedergelegt und ist dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaften DJV und ver.di gefolgt. Es war bereits die zweite Streikaktion, die dazu beitragen soll, die Geschäftsführung an den Verhandlungstisch zu holen, um mit den Gewerkschaften über einen Anerkennungstarifvertrag zu verhandeln. Bisher hat die Geschäftsleitung Gespräche generell abgelehnt. Weiterlesen

Lokal reloaded – Zeitungsverlage entdecken das (alte) lokake Anzeigengeschäft neu

Der Zeitungsverlegerverband (BDZV) organisiert zusammen mit der ZV-Akademie (gehört dem BDZV) am 26. und 27. November 2013 in Köln die Veranstaltung „Lokale Märkte – Potenziale im Kerngeschäft“. “Im Schwerpunkt ‘Lokale Marktplätze reloaded’ stellen Verlagsvertreter aus Deutschland und Österreich erfolgversprechende Konzepte für das (digitale) Rubrikengeschäft vor. Weiterlesen

KSC: 20. Streiktag

kscDa die Geschäftsleitung KSC, bzw. Madsack immer noch jede Kontaktaufnahme verweigert, haben wir uns am 20. Streiktag mit einem großen Stand auf dem Kröpcke versammelt, um unserer Forderung nach einem Tarifvertrag für das Kunden Service Center weiter in der Öffentlichkeit zu tragen. Eine Menge Passanten haben uns trotz dem schlechten Wetter besucht.  Viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner waren erstaunt darüber, dass man Gespräche über einen Haustarifvertrag beharrlich verweigert und haben ihr Unverständnis darüber auch schriftlich zum Ausdruck gebracht. Die Aktionen gehen weiter.

OZ-Mitarbeiter protestieren für Tarife

ostseestreikGemeinsam mit Beschäftigten aus Verlag und Technik haben Redakteure der Ostsee-Zeitung (OZ) für Bewegung in den laufenden Tarifverhandlungen demonstriert. Unter dem Motto „Alles gekündigt – nichts ist sicher. Ich glaub’, mein Schwein pfeift!“ wandten sie sich bei der Kundgebung vor dem Pressehaus in der Rostocker Innenstadt gegen die von den Verlegern geforderte Verschlechterung von Arbeitsbedingungen und machten sich für eine Erhöhung von Löhnen und Gehältern stark. „Die Traum-Renditen früherer Jahre gehören in vielen Zeitungsbetrieben der Vergangenheit an. Es wird aber immer noch gutes Geld verdient – auch im Norden“, heißt es in einem an alle Mitarbeiter der größten Tageszeitung Mecklenburg-Vorpommerns verteilten Karte. Weiterlesen

KSC: Jetzt wird flexibel gestreikt!

Bereits 16 Tage haben die Beschäftigten des Kunden Service Centers (KSC) von Madsack in Hannover gestreikt. Sie fordern einen Haustarifvertrag. Da die Arbeitgeberseite sich bisher nicht bewegt wurde beschlossen, dass künftig flexibel gestreikt wird. Die Streikversammlung hat deshalb am 16. Streiktag beschlossen, die bisherige Streikstrategie anzupassen. Es ist dem Arbeitgeber leider zwischenzeitlich gelungen, den Betrieb weitestgehend aufrecht zu erhalten. Zudem ist der öffentliche Druck noch nicht groß genug. So sieht der Arbeitgeber keine Notwendigkeit, sich auf die Streikenden zuzubewegen. Aus diesen Gründen wird ab dem 10. Oktober flexibel gestreikt.