Drei Tage Warnstreik bei der Oberhessischen Presse in Marburg

Ein Großteil der Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessischen Presse in Marburg hat vom 18. (Freitagnachmittag) bis 20. Oktober (Sonntag) die Arbeit niedergelegt und ist dem Warnstreik-Aufruf der Gewerkschaften DJV und ver.di gefolgt. Es war bereits die zweite Streikaktion, die dazu beitragen soll, die Geschäftsführung an den Verhandlungstisch zu holen, um mit den Gewerkschaften über einen Anerkennungstarifvertrag zu verhandeln. Bisher hat die Geschäftsleitung Gespräche generell abgelehnt.

Die Redakteurinnen und Redakteure ohne Tarifbindung verdienen bis zu 1.000 Euro weniger im Monat und erhalten weder Weihnachtsgeld- noch Urlaubsgeld. Seit Jahren sind sie auf dem Niveau ihres Einstiegsgehalts stehen geblieben.

Den noch tarifgebundenen Redakteurinnen und Redakteurinnen verweigert die Geschäftsleitung die bereits zugesicherte Gehaltserhöhung als Einmalzahlung von 200 Euro, die im Februar fällig gewesen ist.

Der Arbeitskampf der Marburger Redakteurinnen und Redakteure trifft nun auch auf ein breites Interesse in der Öffentlichkeit. Bei Streikationen in der Marburger Innenstadt informierten sich unter anderem die neue Landrätin Kirsten Fründt und der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Spies über die Hintergründe des Arbeitskampfes.

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