DJV: Protestaktion war ein „Weckruf an die Madsack-Geschäftsführung“

Als „Weckruf an die Madsack-Geschäftsführung“ hat der Deutsche Journalisten-Verband die heutigen Aktionen von Beschäftigten an mehreren Zeitungsstandorten des Medienkonzerns begrüßt. Der Protest von Journalisten und Verlagsmitarbeitern während der Mittagspause müssten die Konzernverantwortlichen als deutliches Votum für den Erhalt der Arbeits­plätze und gegen überzogene Sparmaßnahmen ernst nehmen, forderte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Neben der Geschäftsführung in Hannover sei auch die SPD-Medienholding ddvg als Madsack-Teilhaberin in der Verantwortung für die Arbeitsplätze in dem Medienkonzern.

An mehreren Zeitungsstandorten von Madsack-Titeln fanden am heutigen Mittwoch Protestaktionen gegen drohende Umstrukturierungen statt. In Hannover beteiligten sich etwa 250 Mitarbeiter, in Leipzig waren es knapp 100. Aktiv waren auch die Beschäftigten der Ostsee-Zeitung in Rostock: Sie forderten eine faire Arbeitsteilung zwischen allen Madsack-Standorten.

Der DJV-Vorsitzende wiederholte seine unlängst geäußerte Kritik an dem Plan, die Mantelseiten aller Madsack-Zeitungen künftig von einer Zentral­redaktion in Hannover produzieren zu lassen: „Das kostet redaktionelle Arbeitsplätze, schadet den für Madsack tätigen freien Journalistinnen und Journalisten und schränkt die Meinungsvielfalt ein.“ Konken forderte von dem Unternehmen ein Umdenken, mindestens aber eine umfassende soziale Absicherung der Beschäftigten.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörne

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