verdi-Vize an SPD: Ihre Medienholding beteiligt sich aktiv am Stellenabbau in der Zeitungswirtschaft

Vor rund 100 Gästen des von der Gewerkschaft ver.di ausgerichteten Empfangs „Gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“ im Schweriner Schloss, dem Sitz des Landtags, hat deren stellvertretender Bundesvorsitzender Frank Werneke am Mittwochabend die Politik nachdrücklich an ihre Verantwortung für die Medien erinnert.

Werneke, der am Vormittag auf einer Kundgebung vor Mitarbeitern von Madsack in Hannover gesprochen hatte, schilderte den Gästen, unter ihnen Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) und Oppostionsführer Helmut Holter (Linke), die aktuelle Situation in dem Medienkonzern, zu dem auch die Ostsee-Zeitung gehört. Die Umgehung von Tarifverträgen sei in einer Unternehmensgruppe, deren größter Eigner die SPD sei, an der Tagesordnung. Selbst die Aufnahme von Verhandlungen für Mitarbeiter, die seit 13 Jahren keine Lohnerhöhung erhalten hätten, würden verweigert und die neue Zentralredaktion solle natürlich tariflos sein. Er appellierte an die Sozialdemokraten in MV, auf den „eklatanten Widerspruch zwischen dem wirtschaftlichen Handeln, da wo man selbst in der Verantwortung steht und dem was auf der politischen Bühne gefordert wird hinzuweisen“ und Konsequenzen einzufordern. Der Kurs des Konzerns, der akut qualifizierte Stellen in Mecklenburg-Vorpommern bedroht, werde mit der SPD-Medienholding ddvg gemacht.

(von der Web-Seite Qualität und Vielfalt sichern)

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