Heute wieder Tarifverhandlungen im Call-Center von Madsack

Die heutigen Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmer/innen des Call-Centers von Madsack in Hannover finden unter schwierigen Vorzeichen statt. Nach 81 Tagen Streik kam es zu einer ersten Verhandlungsrunde am 29.01.14, auf der man sich über den Rahmen der Tarifgespräche verständigt hatte, worüber man insgesamt sorechen will. Der Arbeitgeber hatte seine Position deutlich gemacht: Ein Tarifabschluss darf den derzeitigen Kostenrahmen nicht überschreiten. Es wurden Termine für die kommenden Verhandlungen vereinbart. Weiterlesen

Warnstreik auch am 21. Februar bei Madsack

maz21Auch am Freitag, den 21. Februar 2014 wurden die Beschäftigten der Madsack-Druckerei von ihrer Gewerkschaft ver.di, zum Warnstreik aufgerufen. Diesem Aufruf sind die „Madsäcke“ gern gefolgt, um ihre Entschlossenheit zum Ausdruck zu bringen. Hier eine Info über die Aktionen als PDF. Wieder haben gut 80 Beschäftigte aus der Technik die Arbeit niedergelegt, um deutlich zu machen, dass man streiten wird, bis ein vernünftiges Angebot von der Arbeitgeberseite vorliegt. An diesem Tag wurde auch wieder im KSC (Kundenservicecenter) gestreikt. Diese unermüdliche Truppe vom KSC kämpft nun schon 83 Tage um faire Löhne. Die Meinung aller vor dem Tore war einhellig: „Hut ab ! “ Weiterlesen

Warnstreik der Redakteuren/innen von HAZ und Neue Presse zur Tarifrunde Tageszeitungen

1507950_581534738605600_1075327278_nIn Hannover streikten am 20. Februar 2014 rund 40 Kolleginnen und Kollegen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse. Wie in Warnstreik-Aktionen in anderen Bundesländern erwarten die gewerkschafltich organisierten Redakteure/innen, dass der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) von seinen bisherigen Einsparvorschlägen wie die Reduzierung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Urlaubstagen u.a.m abrückt. Am 21. Februar 2014 findet ein Spitzengespräch zwischen ver.di, dem DJV und dem Zeitungsverlegerverband statt. Weiterlesen

Warnstreik mit Beginn der Frühschicht in Hannover

1926903_581509085274832_380829133_nMit Beginn der Frühschicht um 6.00 Uhr ist es auch in Hannover erneut zu einem Warnstreik der Druckbeschäftigten gekommen. Für den Tag ist auch eine Protestaktion zusammen mit den Redakteuren und Redakteurinnen der HAZ und Neuen Presse geplant. In der Tarifrunde  der Druckbeschäftigten und Zeitungsredaktionen fordert ver.di eine Erhöhung um 5,5 Prozent.

Erneuter Streik im KSC: Geschäftsleitung muss sagen, wo sie hin will!

Seit 6 Uhr hat ver.di die gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer/innen des Call-Centers von Madsack in Hannover zu einem erneuten Streik aufgerufen. In der zweiten Verhandlungsrunde (13.02.2014) hat die KSC-Geschäftsleitung eine Abkehr von den bisherigen Absprachen (29.01.2014) genommen, in dem sie die Forderung nach alleiniger Übernahme der heutigen Entgeltregelung als Haustarifvertrag eingebracht hat. „In unseren Augen ist dies eine Provokation, um eine Lösung in dieser Arbeitskampfauseinandersetzung zu verhindern. Der Streik steht und keiner in der Geschäftsführung sollte glauben, dass man die Streikfront zerlegen kann. Sollte es bei der aktuellen Haltung bleiben, wird dieser Streik als der längste in der bundesdeutschen Geschichte eingehen – und der Name Madsack wird damit für immer im Zusammenhang stehen. Das Netz vergisst nicht und unser Mitglieder auch nicht,“ meinte ver.di Verhandlungsführer Lutz Kokemüller. „Madsack ist dabei, sein Image zu ramponieren.“

Warnstreik bei Madsack zur Tarifrunde in der Druckindustrie

1959314_268269686675582_386530926_nVon  Freitag  den 14.02.2014 um 17.30 Uhr bis Samstag, 6.00 Uhr sind aus der Druckerei der Verlagsgesellschaft  Madsack  ca. 80 Kolleginnen und Kollegen in den Warnstreik getreten. Bei Bratwürsten und gepflegten Getränken wollten die Streikenden der Forderung Nachdruck verleihen, nach vielen Jahren, der immer wieder bescheidenen Lohnerhöhungen, nun auch mal eine Lohnerhöhung zu bekommen, die man auch als Lohnerhöhung bezeichnen kann. Weiterlesen

ver.di: Spät- und Nachschicht der Madsack-Druckerei streikt

Pressemitteilung:

Gut 80 Beschäftigte der Spät- und Nachtschicht der Druckerei der Verlagsgesellschaft Madsack (Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse), haben Freitag spontan die Arbeit nieder gelegt. Es kam zu erheblichen Störungen des Betriebsablaufs. Die Drucker haben damit ihrem Unmut über das völlig unzureichende Arbeitgeberangebot gemacht. Die Arbeitgeber der Druckindustrie hatten in der Tarifverhandlungen am Dienstag in Frankfurt am Main, 1,8 Prozent mehr für 24 Monate und eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten, gleichzeitig streben sie aber deutliche Verschlechterungen bei den sonstigen Arbeitsbedingungen an.
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Madsack will Leiharbeiter zum Streikbruch einsetzen

leiharbeotOffenbar will die Betriebsleitung der Zeitungsdruckerei von Madsack auch Leiharbeiter zum Streikbruch einsetzen. Der Betriebsrat aus Hannover hat heute in einer Info vor dem Mißbrauch von Leiharbeit während eines gewerkschaftliches Arbeitskampfes gewarnt und umgehend gegen diese Ankündigung des Missbrauchs von Leiharbeit protestiert. „Laut Gesetz dürfen Leiharbeiternehmer – bei Fortzahlung ihrer Bezüge! – Streikbrucharbeiten verweigern. Der einschlägige DGB/Verdi-Tarifvertrag ist aber konsequenter: Er legt ein Beschäftigungsverbot von Leiharbeitern im Streikfall fest. Im Tarifvertrag heißt es: „Arbeitnehmer werden im Umfang eines Streikaufrufs einer Mitgliedsgewerkschaft der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit nicht in Betrieben oder Betriebsteilen eingesetzt, die ordnungsgemäß bestreikt werden. Dies gilt auch für Arbeitnehmer, die bereits vor Beginn der Arbeitskampfmaßnahme in dem Betrieb eingesetzt werden.“ Hier das Betriebsratsinfo.

KSC-Tarifverhandlungen durch Arbeitgeber stark belastet

ksc2In der zweiten Verhanldungsrunde für die gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer/innen des Madsack Call Center in Hannover hat die Geschäftsführung eine Neupositionierung zur ersten Runde vorgenommen. „In der Tarifrunde am 29.01.2014 hatten wir uns mit Herrn Nixdorf auf Grundzüge des zukünftigen Haustarifvertrages und eine Verhandlungstruktur verständigt,“ schreibt ver.di. „Heute wollte er davon nichts mehr wissen. Stattdessen forderte er, dass die derzeit bestehende Entlohnungsstruktur als tarifliche Regelung vereinbart wird. … Wir haben Herrn Nixdorf aufgefordert seine auf Escalation angelegte Verweigerungs-haltung zu überdenken. Wir haben Herrn Nixdorf aufgefordet ernsthaft Tarifverhandlungen mit uns zu führen, statt des nicht zielführenden Versuchs eines Tarifdiktates. Wir haben Herrn Nixdorf aufgefordert uns den Kostenrahmen dezidiert darzustellen und zu erläutern.“ Die nächste Verhandlung ist am 26. Februar 2014. Hier das Tarifinfo im Wortlaut.