ver.di: Spät- und Nachschicht der Madsack-Druckerei streikt

Pressemitteilung:

Gut 80 Beschäftigte der Spät- und Nachtschicht der Druckerei der Verlagsgesellschaft Madsack (Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse), haben Freitag spontan die Arbeit nieder gelegt. Es kam zu erheblichen Störungen des Betriebsablaufs. Die Drucker haben damit ihrem Unmut über das völlig unzureichende Arbeitgeberangebot gemacht. Die Arbeitgeber der Druckindustrie hatten in der Tarifverhandlungen am Dienstag in Frankfurt am Main, 1,8 Prozent mehr für 24 Monate und eine Einmalzahlung von 400 Euro angeboten, gleichzeitig streben sie aber deutliche Verschlechterungen bei den sonstigen Arbeitsbedingungen an.

„Dieses sogenannte Angebot der Druckarbeitgeber führt am Ende zu Reallohnverlusten bei den Beschäftigten. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung müssen die Arbeitgeber ein Interesse daran haben, dass die Branche attraktiv für junge Leute bleibt. In den letzten Jahren haben die moderaten Abschlüsse in der Druckindustrie dazu geführt, dass zwischenzeitlich die Löhne in der Metall und Elektroindustrie, sowie in der Chemieindustrie leicht über denen der Druckindustrie liegen. Mit Reallohnverlusten kann man die Zukunft der Branche nicht gestalten.“ zeigt sich Lutz Kokemüller, Landesfachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie überzeugt. Ver.di fordert 5,5 Prozent mehr, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Verhandlungen werden am 12. März 2014 in Hamburg fortgesetzt.

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