Ver.di zur Umstrukturierung bei Heimatzeitungen: Keine Verbesserung

Der geplante Personalabbau bei den Heimatzeitungen der Mediengruppe Madsack stößt bei der Deutschen Journalisten Union (dju) in ver.di auf deutliche Kritik. „Die beabsichtigten Umstrukturierungen werden nicht zu einer Verbesserung des Angebots für die Leserinnen und Leser führen, eher das Gegenteil wird der Fall sein, da ein deutlicher Personalabbau geplant ist“, zeigte sich ver.di Landesfachbereichsleiter Medien Lutz Kokemüller überzeugt.

Die Konzernspitze hat die Beschäftigten heute in einer Betriebsversammlung über die Zukunft der Heimatzeitungen informiert. Die Heimatzeitungen sollen demnach Presserechtlich und redaktionell von der HAZ gesteuert werden und den Status einer Agentur erhalten. Das Konzept soll in den nächsten sechs bis acht Wochen umgesetzt werden.
Die Umsetzung des Konzeptes wird im schlimmsten Fall fast der Hälfte der Belegschaft den Arbeitsplatz kosten und zukünftig dazu führen, dass sich die Arbeitsbedingungen verschlechtern. Seitens der Konzernleitung besteht keine Bereitschaft den Umbau mit einem Sozialtarifvertrag zu begleiten. Die dju appelliert an die Konzernspitze, ihre soziale Verantwortung ernst zu nehmen. Sie erwartet, dass nicht nur stumpf Personal abgebaut wird, sondern den Beschäftigten der Heimatzeitungen eine berufliche Perspektive gegeben wird.
„Gut, wenn man nicht nur in solchen Zeiten, in ver.di/dju organisiert ist. Die betroffenen ver.di/dju Mitglieder erhalten kostenlose Rechtsberatung und Rechtsvertretung“, so Kokemüller.

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