DJV Niedersachsen kritisiert Madsack

Der Landesverband Niedersachsen im Deutschen Journalistenverband (DJV) kritisiert den geplanten Stellenabbau bei den Heimatzeitungen (u.a. „Deister-Anzeiger“ und „Leine-Nachrichten“), die im Madsack-Konzern mit Sitz in Hannover erscheinen. „Mit der Verkündung des Konzepts „Madsack 2018“ war eine lokaljournalistische Offensive versprochen worden – davon ist offenbar nichts übrig geblieben“, bedauert der Vorsitzende des DJV Niedersachsen, Frank Rieger.

Wie in dieser Woche auf einer Betriebsversammlung der Heimatzeitungen bekannt wurde, sollen die Heimatzeitungen künftig am Lokaldesk der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) in Hannover produziert werden. HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt soll künftig die Leitung der insgesamt sechs Titel übernehmen. Die eigene Chefredaktion der Heimatzeitungen wird aufgelöst und Chefredakteur Peter Taubald sowie sein Stellvertreter Clemens Wlokas sollen künftig nur noch als Geschäftsführer der Madsack Heimatzeitungen fungieren. Die Heimatzeitungen im Tabloid-Format liegen im Umland von Hannover täglich in einer Auflage von rund 100.000 Exemplaren HAZ und der „Neuen Presse“ (beide Madsack) bei.

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