KSC: Nach dem Besuch und Gespräch mit der dd_vg in Hamburg

10154416_1462344333999491_8569165067687607257_nZum 100. Streiktag besuchten die Streikenden vom Madsack-Call-Center die dd_vg in Hamburg. Sie ist Gesellschafterin der Mediengruppe Madsack. Neben einer Aktion vor dem Firmensitz gab es auch ein Gesprächt mit den dd_vg-Geschäftsführer. ver.di informiert darüber. „Das Unvermögen der KSC Geschäftsführung den Tarifkonflikt im Verhandlungswege zu lösen, war Thema eines Gesprächs der Streikenden des KSC mit der Geschäftsführung der ddvg. Die Streikenden schilderten ausführlich den bisherigen Verhandlungsverlauf und das Agieren der KSC Geschäftsführung. Die Herren Jens Berendsen und Matthias Linnekugel zeigten sich einigermaßen erstaunt und erschüttert über den Bericht der Streikenden.Hier das Tarif-Info als pdf.

„Anlässlich des ersten Besuchs der ddvg durch die Streikenden am 50. Streiktag, hatten diese erklärt, zum 100. Streiktag wieder rein zu schauen. Der 100. Streiktag war dann am 15.04.2014. Den Herren wurde deutlich, mit wie wenig Empathie, Wertschätzung und Konfliktlösungsbereitschaft die KSC Geschäftsführung die Tarifverhandlungen aktuell gegen die Wand gefahren hat.

Verwundert und mit Unverständnis nahmen die Herren zur Kenntnis, dass über den Streik der KSC Beschäftigten in der HAZ und NP nicht berichtet wird. Diese Haltung der Chefredaktion sei aus journalistischer Sicht nicht nachzuvollziehen.

Die Streikenden unterstrichen, dass aus ihrer Sicht sehr kurzfristig die Tarifauseinandersetzung beendet werden kann. Die Streikenden haben in den insgesamt fünf Verhandlungsrunden ihre Kompromissbereitschaft sehr deutlich unter Beweis gestellt und aufgezeigt, dass ein Tarifabschluss im gegebenen Kostenrahmen machbar ist. Dies ist nach Einschätzung der Streikenden aber nur möglich, wenn entweder der KSC Geschäftsführung die Verhandlungsführung entzogen oder professionelle Unterstützung mit entsprechender Verhandlungskompetenz an die Seite gestellt wird. Die Streikenden unterstrichen, dass jetzt die ddvg und die Konzernleitung der Mediengruppe Madsack gefordert ist, die notwendigen Weichen zu stellen.“

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