Tarifeinigung in der LVZ Druckerei

Waren in der Verhandlung am 21. Mai 2014 noch 2 Modelle mit unterschiedlichen Laufzeiten formuliert, stand in der am 26. Mai 2014 geführten Verhandlung nur das Modell mit der längeren Laufzeit als Verhandlungsgrundlage.  Hier das Ergebnis: Weiterlesen

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KSC-Streikende: Wir stehen zusammen!

Noch einmal weisen die streikenden Kolleginnen und Kollegen vom KSC aus der Mediengruppe Madsack auf ihre engagierte Haltung für eine tarifliche Regelung ihrer Arbeitsziehungen hin. So direkt wie ein Streik ist, so direkt und klar ist ihre Positionierng: Wir stehen zusammen. Auf der Web-Seite haustarif2013ksc.wordpress.com machen sie noch einmal ihre „Eckdaten“ im Arbeitskampf deutlich. Ein Dokument schöner Streikklarheit! Weiterlesen

OP: Geschäftsleitung will über Haustarif verhandeln

Gegenüber dem Geschäftsführer des DJV Hessen, Achim Wolff, kündigte die Geschäftsleitung der Oberhessischen Presse in Marburg hre Bereitschaft zu Verhandlungen über einen Haustarifvertrag an. Grundlage für die Verhandlungen soll der kürzlich abgeschlossene Flächentarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure sein. Nach den jüngsten Streiktagen in der OP stimmte die Geschäftsleitung der Aufnahme von Haustarif-Verhandlungen endlich zu. Weiterlesen

ver.di zu den Entlassungen bei der LVZ: Madsack-Konzern vernichtet weiter Arbeitsplätze

verdi_logo_ohne_claim_fond_transparent„Das angebliche Zukunftsprogramm ‚Madsack 2018‘ entpuppt sich als Programm zur Vernichtung von Arbeitsplätzen und als Programm zur Verschlechterung von Arbeitsbedingungen durch Tarifflucht“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, zu den öffentlich gewordenen Plänen des Hannoverschen Medienkonzerns, bei der „Leipziger Volkszeitung“ 36 Redakteursstellen zu streichen. Weiterlesen

LVZ-Betriebsrat: Ein unfassbarer Schritt!

brlvzDer Betriebsrat der Leipziger Volkszeitung (LVZ) informiert über die geplanten Maßnahmen zum Personalabbau in der Redaktion und positoniert sich: „Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Mit nur noch 90 Köpfen in den Redaktionen wollen die Spitzen von Madsack und LVDG die Leipziger Volkszeitung der Zukunft gestalten. Das ist die personelle Konsequenz von „Madsack 2018“, die die Geschäftsleitung auf der Betriebsversammlung am 21. Mai offerierte. Ein unfassbarer Schnitt. Heute arbeiten knapp 140 festangestellte Mitarbeiter in der Leipziger Redaktion und in den Außenredaktionen.“ Erste Gespräche über einen Sozialplan sollen Anfang Juni stattfinden. Weiterlesen

LVZ: Über 20 Redaktionsstellen vom Abbau betroffen, auch in der DNN geht es um Stellen

Auf der Redaktionskonferenz der Leipziger Volkszeitung (LVZ) am 21. Mai 2014 wurde der geplante Personalabbau vorgestellt. 20 Stellen fallen durch die Neustrukturierung der Produktion weg: Am Standort Leipzig wird ein weiterer Newsdesk eingerichtet, in dem alle Lokalausgaben produziert werden. Der bestehende Newsdesk wird zu einem Regio-Desk, „an dem alle redaktionellen Inhalte der Fachressorts aus Sachsen und Mitteldeutschland sowie aus Leipzig“ erstellt werden, einschließlich der Zulieferung der Mantelredaktion von Madsack, der RND in Hannover. „Hinter dem Redaktionskonzept steht eine personelle Zielstruktur von 90 Vollzeitstellen. … Denoch werden etwa 20 Planstellen übrig bleiben,“ die sich nicht über den Weg der Altersteilzeit abbauen lassen, so die Darstellung des Unternehmens. Lt. dem Mediendienst kress sind 36 Stellen vom Abbaumaßnahmen insgesamt betroffen. Weiterlesen

Weniger als die Hälfte der Madsack-Beschäftigten haben noch eine Tarifbindung

bindung2.000 Beschäftigte in der Mediengruppe Madsack haben noch eine Tarifbindung. Rund 2.500 Beschäftigte arbeiten in tariflosen Betrieben, vor allem in den neuen Geschäftsbereichen, aber auch den ausgegliederten Unternehmen der Gruppe.  Eine Folge dieser Entwicklung: Arbeitnehmer/innen sollen Bittsteller/in werden. Hier die Übersicht als pdf.

Nord-Verleger verlassen den Flächentarif

ranSchlechtes Timing: Kurz bevor Ostsee-Zeitung-Geschäftsführer Thomas Ehlers – gleichzeitig Wortführer im Verband der Zeitungsverlage Nord (VZN) – der Belegschaft per Hausmitteilung den Ausstieg aus dem Flächentarifvertrag für Redakteure verkündet, erscheint im Bundesanzeiger die „korrigierte Bilanz“ des Mutterhauses Lübecker Nachrichten  (LN). Sie zeigt, dass die Rostocker bei einem Umsatz von 45 Millionen Euro zuletzt 7,2 Millionen Euro zu einem Gesamtergebnis von 8,1 Millionen Euro der beiden Titel beigetragen haben. Gleichwohl beklagt der VZN gegenüber den Gewerkschaften die angeblich besonders schwache Ertragskraft der Verlage im Norden.  Weiterlesen

Nordverleger provozieren mit Angebot von 1,5 Prozent

tarifAm 20. Mai begannen die Verhandlungen über Gehälter und Löhne der Beschäftigten in Zeitungsverlagen und Zeitungsdruck in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Gleich zu Anfang machte die ver.di-Tarifkommission deutlich, dass ver.di eine reine Gehalts- und Lohnrunde erwarte. Die Manteltarifverträge ständen nicht zur Diskussion. Die Verleger lösten eine teilweise heftige Kontroverse aus, als sie eine „betriebswirtschaftliche“ Sicht einforderten – unter Einbeziehung aller Beschäftigtengruppen. Sie verwiesen damit auf die derzeit offene Tarifsituation in den Redaktionen. Die ver.di-Tarifkommission beharrte dagegen auf der Eigenständigkeit des Tarifbereichs Verlage und Drucktechnik. Weiterlesen