Madsack mit erheblichen Nachholbedarf im mobilen Geschäft

20140717-225820-82700545.jpgDie Mediengruppe Madsack hat ihrer App für die HAZ ein neues Design verpasst. „Die Hannoversche Allgemeine Zeitung startet als erster Titel mit der neuen Kacheloptik und personalisierten Themenradar“, schreibt das Unternehmen in einer Presse-Erklärung. „Durch die neue (Kachel)Optik lassen sich Artikel nun einfacher auswählen und durchblättern … Eine weitere Funktion ist das ‚Themenradar‘, mit dem Nachrichten personalisiert werden können. Die Leser können somit Artikel zu favorisierten Themen in einem eigenen Ressort bündeln sowie die Themen-Kacheln nach Interessen sortieren. “

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Madsack erweitert Market Solutions GmbH um den Bereich B2B-Marketing

Die Mediengruppe Madsack hat jetzt die personellen Voraussetzungen geschaffen, um ihr sogenanntes B2B-Marketing auszubauen. Rolf Grummel verantwortet künftig die standortübergreifende Marktbearbeitung für Geschäftskunden und wird die Aufgabe zum September 2014 bei der Madsack Market Solutions übernehmen. Als Leiter des Bereichs B2B-Marketing soll der Verlagsmanager vor allem das Angebot digitaler Dienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen entwickeln. Weiterlesen

Madsack ist die Nummer 4 im deutschen Zeitungsmarkt

madsackMit einer verkauften Auflage von täglich 1,059 Millionen Exemplaren steht die Mediengruppe Madsack unter den deutschen Zeitungsgruppen auf Platz vier. Ihr Marktanteil beträgt 5,2 Prozent. Unter den Abo-Zeitungen belegt Madsack Platz drei. Das Formatt-Institut aus Dortmund ermittelt auf Basis der Auflage alle zwei Jahre den Konzentrationsgrad im Zeitungsmarkt. Die zehn größten Gruppen verkaufen 59,3 Prozent der Auflage, der höchste Wert, den das Institut bisher ermittelt hatte.
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Madsack droht ver.di: Wir entscheiden bis Sommer, was mit dem Call-Center in Hannover wird

10408514_1489977921236132_6445276676830129613_nIn einem Gespräch zwischen der Madsack-Konzernleitung und ver.di am 5. Juni 2014 hat das Unternehmen erklärt, dass der KSC-Geschäftsführer Nixdorf kein Verhandlungsmandat der Gesellschafter mehr hat. Man will mit ver.di trotz aller Annäherung in den Tarifgesprächen auf betriebliche Ebene keinen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Call-Centers abschließen. Vielmehr droht das Unternehmen, noch vor der Sommerpause die Beschäftigten des KSC  über das Herangehen der Konzerngeschäftsführung an das Call-Center in Hannover in Kenntnis zu setzen, was soviel heißen kann, dass man die Aktivität oder große Teile nicht mehr in Hannover betreiben könnte. Bereits im Vorfeld des Gesprächs hatten Medien darüber informiert, dass Madsack u.a. ihre Call-Center-Aktivitäten bundesweit ausgeschrieben hatte. ver.di wird weiterhin die Beschäftigten tatkräftig unterstützen, um ihre Arbeitsbedingungen zu regeln.

LVZ: Keine Einigung bei Altersteilzeit – weitere Verhandlungsrunde am 2. Juli 2014

zweiteOhne ein direktes Ergebnis endete in der LVZ die zweite Verhandlungsrunde über den geplanten Personalabbau in der Redaktion.  Es ging um die Einbeziehung der Jahrgänge bis 1959 auf Basis des Haustarifvertrages zur Altersteilzeit und die Feststellung des Personenkreises. Die Geschäftsleitung will keine generelle Regelung (Abfindung) für Arbeitnehmer/innen, die sich vorstellen könnten, auf Basis einer Abfindungsformel/-Angebots, freiwillig auszuscheiden. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 2. Juli 2014. Hier das Betriebsrats-Info im Wortlaut.

Oberhessische Presse: Nächste Tarifverhandlung am 27. Juni 2014

Ernst_02Zur ersten Verhandlungsrunde am 10. Juni 2014 über einen Haustarifvertrag für die Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessichen Presse (OP) trafen sich der Geschäftsführer der OP, Steffen Schindler und Chefredakteur Christoph Linne mit den Gewerkschaftsvertretern Achim Wolff (DJV) und Manfred Moss (ver:di). Mit dabei waren die Mitglieder der OP-Tarifkommission Gianfranco Fain, Tim Gabel, Florian Lerchbacher und Holger Schmidt. OP-Geschäftsführer Steffen Schindler sagte, dass sie daran interessiert sein, in Anlehnung an den für die Fläche neu vereinbarten Gehalts- und Manteltarifvertrag Tageszeitungen auf einen Nenner zu kommen und zügig zu verhandeln. Der Geschäftsführer möchte die Berufsjahre-Staffel „etwas aufweichen“ und hält an seinem Qualifizierungsmodell für Redakteure fest. Auch zum Manteltarifvertrag liegen Vorschläge der Geschäftsführung auf dem Tisch: z.B eine 40 Stunden Woche und die Verlängerung des Volonariats auf 3 Jahre.Die Verhandlungen werden am 27. Juni 2014 fortgesetzt. Das Unternehmen ist seit 2008 ohne Tarifbindung. (von der Web-Seite des DJV in Hessen)

Konzerngeschäftsführer Thomas Düffert verweigert Informationen

konzernsacheAuf der jüngsten Sitzung des Konzernbetriebsausschusses Juni 2014, so das jüngste Info der Betriebsräte der Mediengruppe Madsack „Konzernsache“ redete Konzerngeschäftsführer Thomas Düffert nur einmal Klartext. „Wir werden nicht alle Arbeitsplätze halten können.“ Er sicherte zwar größtmögliche Transparenz zu, aber die entscheidenden Fragen, wann, wo und wie viele Arbeitsplätze innerhalb der Verlage abgebaut werden, blieben erneut unbeantwortet. Weiterlesen

Zeitungsdrucker und -Angestellte an der Nord- und Ostseeküste bekommen 3,8 Prozent mehr Gehalt

kuesteAuch für die Madasck-Zeitungen bzw. Beteiligungen an der Ostsee-Küste wurde am 10. Juni ein neuer Gehalts- und Lohntarifverträge vereinbart. Der Abschluss gilt für die gewerblichen und kaufmännischen Arbeitnehmer/innen. Die ver.di-Tarifkommission hatte schon zuvor deutlich gemacht, keine Koppelung mit Gehaltsstruktur- und Manteltarifmaterien zu akzeptieren. Entsprechende Ankündigungen der Verleger hatten in den Betrieben zu großer Unruhe geführt und die Bereitschaft zu Arbeitskämpfen signalisiert. Nach intensiven Diskussionen und mehrfachen Unterbrechungen zur internen Beratung konnten sich ver.di und VZN auf folgendes Ergebnis verständigen:
– 2 % Gehalts und Lohnsteigerung ab 1. Juli 2014
– 1,8 % Gehalts- und Lohnsteigerung ab 1. Juli 2015
– Laufzeit des Tarifabkommens bis 30. Juni 2016, also insgesamt 27 Monate.
Hier die Tarifinfo im Wortlaut

Madsack stellt Abo-Vertrieb neu auf – Folgen für Call-Center

ktDie Mediengruppe Madsack überprüft  bestehende Prozesse, Verträge und Dienstleistungen im Bereich der Lesermarktbearbeitung. Über Details will das Unternehmen im Moment nichts sagen. Nach Informationen des Fachmagazins „Kontakter“ (23/2014) sind die Dienstleistungen für die Abo- Kundenakquisition bundesweit ausgeschrieben worden, was soviel heißt, dass es um die Call-Center von Madsack bzw. den Vertragspartnern gehen dürte. Der Call-Center Partner des LVZ gehört zur insolventen Stark-Gruppe aus Bremen und man kann vemuten kann, dass es hier zu neuen Vertragsbeziehungen kommt. Mit der Neugründung von Madsack Market Solutions soll dieser gesamte Prozess neu organisiert werden.

115. Streiktag im KSC

10429818_1484082745158983_3208978444926540347_nHeute ist der 115. Streiktag der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten des Call-Centers von Madsack in Hannover. Ihnen geht es darum , „dass es uns nach 14 Jahren Spardose im Hause Madsack um etwas Anerkennung, um etwas Wertschätzung, geht. Auf unserem Rücken hat der Verlag viele Einsparungen gemacht. Wir bekamen immer und immer mehr Arbeit, aber keinen Cent mehr. … Weiterlesen