Madsack droht ver.di: Wir entscheiden bis Sommer, was mit dem Call-Center in Hannover wird

10408514_1489977921236132_6445276676830129613_nIn einem Gespräch zwischen der Madsack-Konzernleitung und ver.di am 5. Juni 2014 hat das Unternehmen erklärt, dass der KSC-Geschäftsführer Nixdorf kein Verhandlungsmandat der Gesellschafter mehr hat. Man will mit ver.di trotz aller Annäherung in den Tarifgesprächen auf betriebliche Ebene keinen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Call-Centers abschließen. Vielmehr droht das Unternehmen, noch vor der Sommerpause die Beschäftigten des KSC  über das Herangehen der Konzerngeschäftsführung an das Call-Center in Hannover in Kenntnis zu setzen, was soviel heißen kann, dass man die Aktivität oder große Teile nicht mehr in Hannover betreiben könnte. Bereits im Vorfeld des Gesprächs hatten Medien darüber informiert, dass Madsack u.a. ihre Call-Center-Aktivitäten bundesweit ausgeschrieben hatte. ver.di wird weiterhin die Beschäftigten tatkräftig unterstützen, um ihre Arbeitsbedingungen zu regeln.

Advertisements

5 Kommentare zu “Madsack droht ver.di: Wir entscheiden bis Sommer, was mit dem Call-Center in Hannover wird

  1. Langsam wirds echt lächerlich.
    Ihr seid Telefonistinnen, keine Sachbearbeiterinnen… Ihr wurdet für nichts anderes eingestellt, als ans Telefon zu gehen – weder heute noch vor 13 Jahren.
    Mit eurem Geschwätz schadet ihr uns allen!! Lernt einen anständigen Beruf, dann werdet ihr auch anständig bezahlt! Oder akzeptiert, dass ihr von eurem jämmerlichen Gehalt (deutlich über dem Mindestlohn) leben müsst!
    Aber bitte hört endlich endlich auf, davon zu reden, dass „wir alle“ hinter euch stehen würden…
    Dem Rest des Konzerns ist es scheiß egal, ob ihr arbeitet oder nicht- eure negative Stimmungsmache kann uns allen aber nicht egal sein, da sie auch die Jobs gefährdet, für die wir hier lange studiert oder uns jahrelang ausbilden lassen haben…

    • lieber mehedo,
      würden die studietren und gelernten leute im madsack konzern nicht so viel mist bauen, dann würde es deutlich weniger anrufe geben und deutlich weniger leute benötigen die dann am telefon die verärgerten kunden wieder runter bringen müssen. nur weil die ach so inteligenten und studierten leute nicht in der lage sind ihre arbeit vernünftig zu machen, ist unser job eben nicht ganz so einfach wie du es vielleicht meinst.

    • Zu früheren Zeiten mussten wir uns bei “schwierigen” Gesprächen sogar als Vorgesetzte(er) der jeweiligen Abteilung ausgeben, um die aufgebrachten Kunden wieder zu beruhigen. So viel zu den angeblich Studierten, die irgendwelche Arbeitsabläufe verbocken, dann aber die eskalierenden Gespräche den “blöden Telefonistinnen” überlassen…

  2. Moin, ich würde das anders sehen. Kunden-Service-Center haben für die Kundenbeziehungen der (Zeitungs)Verlage eine hohe Bedeutung. Es geht um die Zufriedenheit der Kunden, aber auch deren „Potetntial.“. Mit bestehenden Kundenbeziehungen kann ich perspektivisch neue Geschäfte für neue Verlagsprodukte machen (upseeling), weil die „mich“ als Unternehmen kennen, mir vertrauen und als glaubwürdig ansehen. Würden die Verlage keine neuen Produkte anbieten, sie würden Zeitungshaus blieben, aber in einer veränderten Welt geht es um das Medienhaus, dass eben print wie digital wie mobil ist, aber auch andere Sache wie Geräte am Beispiel Madsack mit dem MediaStores anbietet. Produkte sind aber auch Leistungen um den Anzeigenverkauf usw. Je nach Ausrichtung biete ich meine Leistungen für die eigenen Titel an oder schaue mich nach externen Kunden um, so dass ich mir weitere Qualitätskriterien für die Betreuung der „eigenen“ Kunden und der „Fremdkunden“ geben muss. Es geht um eine qualtiv hochwertige Dienstleistungsbeziehung, nach innen wie nach außen. Je nach Konzept des Unternehmens; Entweder gebe ich mir beim Cal-Center als Anbieter keine Mühe, wie meine Belegschaft eingewiesen und qualufiziert wird, wie die Bearbeitungsstruktur organisiert ist. Oder ich gebe mir Mühe, für die eingen Titel und Fremdproudkte. Aus meinen Call-Center wird ein Kunden-Service-Center. Wenn man also blöde Telefonist/in wäre, dann wäre das Unternehmen, dass von dieser Dienstleistung hofft, am Markt zu bestehen, auf der Verliererschiene. Konzeptionell wie praktisch. Werfen Sie einen Blick auf die Homepage von Madsack, die haben verstanden, dass es nicht um telefonieren geht: „.Das Kunden Service Center zeichnet sich durch Servicequalität, Kompetenz und konsequenter Kundenorientierung aus und bietet eine komplette Servicebetreuung. „

  3. Seit die Telefonie automatisiert wurde, gibt es den Beruf der ,,Telefonistin“ kaum noch, lieber Mehedo. In großen Unternehmen vielleicht noch in der Zentrale, ansonsten ist dieser Beruf so gut wie ausgestorben. Die Aufgabe der Telefonistinnen bestand lediglich darin, Teilnehmer miteinander zu verbinden.
    Hier geht es MitarbeiterInnen, die über fundierte Kenntnisse und Verhandlungsgeschick verfügen müssen. Hier wird nicht verbunden. Hier wird verkauft, beraten, vermittelt, geklärt, geregelt, beruhigt. Bitte beim nächsten Mal erst nachdenken, dann kommentieren! Und möglichst qualifiziert und nicht so oberlehrerhaft und sinnfrei. Übrigens, viele MitarbeiterInnen in den Callcentern haben ebenfalls lange studiert und eine Jahre lange Ausbildung hinter sich!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s