Ex-BILD-Chefredakteur Röbel unterstützt RND und Dulias seinen Kumpel Röbel

Wie die Mediengruppe Madsack mitteilt, wird Udo Röbel als Berater und Autor die die Zentralredaktoion von Madsack, die RND, verstärken. Der 64-Jährige war der letzte „Bild“-Chefredakteur vor der Ära Kai Diekmann. Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe, schwärmt: „Udo Röbel ist Udo Röbel. Ich freue mich sehr, dass er aus der Bundeshauptstadt heraus seinen großen journalistischen Erfahrungsschatz in und für unser Redaktionsnetzwerk einbringen wird.“ Uwe Dulias, Chefredakteur für Medienentwicklung bei Madsack holt seinen alten Kumpel Röbel  in die RND, Dulias war Bild-Vize unter ihm.

Für Mantelredaktion von LN und OZ in Lübeck gilt Tarifabschluss in der Fläche

Für die 27 Redakteure, die bei der gemeinsamen Tochter von Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten, der Redaktions-Service Gesellschaft (RSG) angestellt sind, gilt der  neue Flächentarifvertrag Redakteure/innen an Tageszeitungen. Die RSG- Journaliste/innen bekommen 2,5 Prozent mehr Gehalt. Die RSG liefert die überregionalen Seiten für beide Zeitungen.  Seit der Ausgliederung der Mantelredaktionen von OZ und LN 2008 in die RSG besteht für diese ein dynamischer Haus-Tarifvertrag. Für die anderen Redaktionen von LN und OZ hatte der Arbeitgeberverband VZN den Abhscluss nicht übernommen. Am 29. Juli 2014 kam es zur ersten Verhandlungsrunde. Beiliegend der Firmentarifvertrag für die RSG aus 2008.

LVZ: Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart

lvz3007Der Betriebsrat der LVZ hat heute einen Interessenausgleich und Sozialplan mit der Geschäftsführung vereinbart.Der Abfindungsfaktor wurde auf 0,9 Brutto-Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr vereinbart. Zusätzlich konnten für jeden Gekündigten ein Sockelbetrag von 4000 Euro brutto sowie ein Abfindungszuschlag für jedes unterhaltsberechtigte Kind in Höhe von 3000 Euro brutto ausgehandelt werden. Weiterlesen

ver.di zu den Tarifverhandlungen Küste: Verschlechterungen inakzeptabel

ver.di schreibt in ihrer Pressemitteilung über die Tarifverhandlungen: „Die Verschlechterungen im Vergleich zum Bundestarifvertrag sind inakzeptabel. Die Nordverleger hatten in elf Verhandlungsrunden auf Bundesebene die Chance, ihre Forderungen einzubringen und sie haben diese Chance genutzt. Nun versuchen sie in einem ‚Wünsch-dir-was‘, für einzelne Verlage an der Ost- und Nordseeküste geringere Tarifsteigerungen und schlechtere Bedingungen für Berufseinsteiger zu verhandeln. Weiterlesen

DJV zu Tarifverhandlungen Küste: Verleger stellen Sozialpartnerschaft in Frage

Für den Deutschen Journalisten-Verband erklärte Verhandlungsführer Kajo Döhring, dass er nicht zu materiellen Einschnitten bereit sei. „Wir haben gegenüber dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger in den Tarifverhandlungen schon sehr weit gehende Zugeständnisse gemacht. Das war das Ende der Fahnenstange.“ Das Ausscheren des VZN aus dem Tarifabschluss vom April 2014 stelle die Sozialpartnerschaft auf Verlegerseite in Frage. Weiterlesen

Redakteure und Redakteurinnen der Ostsee-Zeitung auch am Montag im Streik

++co++2fc82650-1659-11e4-7cf2-0024e839a59bAm Sonntag begann der Warnstreik in der Ostsee-Zitung, heute geht er weiter. Über 30 Redakteure sind im Arbeitskampf. Schlechtere Tarifkonditionen lehnen sie ab. Angeblich wollen die norddeutschen Zeitungsverleger ein Minus von 15 Prozent durchdrücken. Bei der OZ heißt die Botschaft: Mit uns nicht! Weiterlesen

Streik der Redakteurinnen und Redakteure der Ostsee-Zeitung am Sonntag

oszVor einer neuen Runde der Tarifverhandlungen mit dem Verband der Zeitungsverleger Norddeutschlands (VZN) am 29. Juli 2014 haben Journalisten der Ostsee-Zeitung heute (Sonntag, 27. Juli 2014) spontan die Arbeit niedergelegt. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Gewerkschaft ver.di riefen zum Warnstreik auf, um weitergehende Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für Redakteure abzuwehren. Die Ostsee-Zeitung gehört zur Mediengruppe Madsack. Weiterlesen

Göttinger Tageblatt mit neuem Chefredakteur

gmgDr. Uwe Graells wird zum 1. September 2014 Chefredakteur des Göttinger Tageblatts und des Eichsfelder Tageblatts. Seine Vorgängerin, Ilse Stein, geht zum 30. September 2014 in den Ruhestand.  Graells wird zusätzlich Chefredakteur zu seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Göttinger Tageblatt Mediengruppe werden, diese Funktion nimmt er seit 2013 wahr. Zur „Mediengruppe“ gehören die beiden Zeitungen (Göttinger Tageblatt und Eichsfelder Tageblatt), mehrere Anzeigenblätter, ein Fachmagazin, das Druckzentrum und Kommunikationsdienstleistungen. Das Göttinger Tageblatt hat eine verkaufte Auflage von 36.001 (Mo-Fr, 2/2014) und das Eichsfelder Tageblatt von 7.566 (Mo-Fr, 2/2014).

Erneuter Führungswechsel in der Madsack-Konzernleitung

Im Prozess der Konsolidierung und Neuaufstellung der Mediengruppe Madsack kommt es zu einer erneuten Veränderung in der Führung der Unternehmensgruppe. Marc Zeimetz wird Finanzchef von Madsack und wird den bisherigen CFO, Svcn Fischer ablösen, der auf „eigenen Wunsch“  laut Pressemitteilung das Unternehmen verlässt. Zeimetz soll künftig auch das Beteiligungsgeschäft und digitale Portfolio  verantworten. Der bisherige Geschäftsführer der Sächsischen Zeitung, Björn Steigert, wird zum 15. September 2014 neuer Geschäftsführer der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und folgt Marc Zeimetz. Weiterlesen