DJV zu Tarifverhandlungen Küste: Verleger stellen Sozialpartnerschaft in Frage

Für den Deutschen Journalisten-Verband erklärte Verhandlungsführer Kajo Döhring, dass er nicht zu materiellen Einschnitten bereit sei. „Wir haben gegenüber dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger in den Tarifverhandlungen schon sehr weit gehende Zugeständnisse gemacht. Das war das Ende der Fahnenstange.“ Das Ausscheren des VZN aus dem Tarifabschluss vom April 2014 stelle die Sozialpartnerschaft auf Verlegerseite in Frage.

Auf Nachfrage erklärten sich die Vertreter des VZN nicht bereit, das Tarifergebnis des Bundes für die Verlage Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins zu übernehmen. Die DJV-Landesverbände Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden den Verhandlungsstand mit den DJV-Mitgliedern bei den betroffenen Zeitungstiteln diskutieren und über weitere Schritte beraten. Die Redakteure der Ostsee-Zeitung haben bereits am 27. und 28. Juli Warnstreiks durchgeführt. Weitere Arbeitskämpfe gelten als wahrscheinlich.

Hier die Pressemitteilung des DKV im Wortlaut:

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