Hannover: Sorge um die Arbeitsplätze in der Druckerei

druckereiHannWas passiert mit der Madsack-Druckerei in Hannover? Mehr als 200 Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz, bereiten sich auf gewerkschaftliche Aktionen vor. Im Rahmen des Umstrukturierungsprogramms „Madsack 2018“ hat die Madsack-Konzerngeschäftsführung u.a. angekündigt, die Zahl der Druckstandorte des Konzerns reduzieren zu wollen. Eine Madsack-Druckerei in Peine mit rund 35 Beschäftigten wurde bereits im Frühsommer 2014 geschlossen. Wie in Peine sind auch die Druckmaschinen in Hannover technisch veraltet, notwendige Neuinvestitionen werden schon seit Jahren für notwendig gehalten, sind bisher aber unterblieben. Die Konzerngeschäftsführung verweigert bisher klare Aussagen, die nach immer neuen Vertröstungen nun für Ende 2014 in Aussicht gestellt worden sind. Die verdi-Mitglieder befürchten, dass die Konzerngeschäftsführung die Druckerei Ende 2015 schließen könnte. Weiterlesen

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KSC-Streik 2013/2014: Wir haben gekämpft

OssietzkyDie Massenkündigungen beenden den längsten Streik in der deutschen Zeitungsgeschichte. Sie sind der brutale Schlußpunkt hinter einen über 17 Monate mit insgesamt 117 Streiktagen geführten Arbeitskampf. Das Ende eines Ringens in einer Billiglohnfirma, die Madsack noch vor zwei Jahren zum führenden deutschen Servicecenter der Zeitungsbranche hatte ausbauen wollen – selbstverständlich ohne Tarifbindung“, schreibt die Zweiwochenschrift Ossietzky in ihrer aktuellen Ausgabe über die Streik im Kunden Service Center der Mediengruppe Madsack in Hannover. Weiterlesen

Zweiter Warnstreik bei der Oberhessischen Presse

Bei der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg haben am zweiten Tag in Folge Beschäftigte aus Verlag und Druckerei die Arbeit niedergelegt. Mit dem ganztägigen Warnstreik soll der Forderung nach Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags Nachdruck verliehen werden. Wegen des Warnstreiks am gestrigen Donnerstag konnte die OP nicht in Marburg gedruckt werden. Der Verlag der OP musste den Druckauftrag an eine Fremdfirma in Gießen auslagern.

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Madsack steigt bei heinekingmedia mit 25, 1 Prozent ein

Die Mediengruppe Madsack beteilgt sich mit zunächst 25,1 Prozent an der heinekingmedia GmbH. Durch die Beteiligung erhofft sich heinekingmedia die Erschließung neue Geschäftsfelder, vor allem bei der regionalen Vermarktung von Digital Signage Lösungen. Es beschäftigt 60 Arheitnehmer/innen. Kern der Geschäftsaktivität ist das Digitalen Schwarzen Brett (DSB), insbesondere im Schulbereich, aber auch in die Bereiche der regionalen, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), DAX-Unternehmen, Ministerien, Behörden und regionale Filialisten gebracht. Zum Kundenstamm zählen mittlerweile über 6.500 Kunden.  Mit insgesamt über 10.000 Digitalen Schwarzen Brettern und über 500 000 heruntergeladene DSBmobile Apps werden täglich rund 5,5 Millionen Menschen erreicht. Madsack dürfte für die Produkt die Vermarktung übernehmen.