Zweiter Warnstreik bei der Oberhessischen Presse

Bei der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg haben am zweiten Tag in Folge Beschäftigte aus Verlag und Druckerei die Arbeit niedergelegt. Mit dem ganztägigen Warnstreik soll der Forderung nach Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags Nachdruck verliehen werden. Wegen des Warnstreiks am gestrigen Donnerstag konnte die OP nicht in Marburg gedruckt werden. Der Verlag der OP musste den Druckauftrag an eine Fremdfirma in Gießen auslagern.


Nach mehreren Streiks hatte die Hitzeroth Druck + Medien GmbH, die die OP verlegt, im Frühjahr ihren anfänglichen Widerstand gegen Tarifverhandlungen aufgeben. Die seitdem geführten Verhandlungen führten aber zu keinem Ergebnis. Mit dem Streik soll insbesondere erreicht werden, dass auch die im Flächentarifvertrag für die Druckindustrie vereinbarte Lohnerhöhung (drei Prozent in diesem und ein Prozent im nächsten Jahr) für die OP übernommen wird.
Die mehrheitlich zum Madsack-Medienkonzern gehörende OP war 2008 in die Mitgliedschaft „Ohne Tarifbindung“ (OT) des Arbeitgeberverbandes gewechselt. Insgesamt sind in Verlag und Druckerei der OP rund 130 Mitarbeiter beschäftigt.

 

(von der Web-Seite von ver.di Hessen)

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