Oberhessische Presse scheitert vor Landesarbeitsgericht mit Kündigung von Betriebsrätin

Petra Protze wird nicht auf die Straße gesetzt, sie darf wieder arbeiten! Seit Juli 2013 ist sie von der Arbeit freigestellt. Die Geschäftsführung der Oberhessische Presse aus Marburg wollte der engagierte Interessenvertreterin, die auch 2014 in den Betriebsrat der OP gewählt wurde und Schwerbehinderten-Vertreterin, fristlos kündigen. Der Vorwurf: Arbeitszeitbetrug und Verdacht auf Arbeitszeitbetrug während ihrer Arbeit als Schwerbehindertenvertrauensfrau lauteten die Vorwürfe. Das Arbeitsgericht Gießen folgte diesen nicht. Der Arbeitgeber ging in die Beschwerde. Am 19. Dezember 2014 hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen in Frankfurt/M. nach einer fast vierstündigen Verhandlung den Antrag der Geschäftsführung der OP verworfen. Revision beim Bundesarbeitsgericht hat das LAG nicht zugelassen.

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