CDU-Fraktionschef Thümler unterstützt Madsack-Beschäftigte

cduIm Gespräch mit dem Betriebsrat hat sich CDU-Landtagsfraktionschef Björn Thümler über die geplante Schließung der Madsack-Druckerei in Hannover-Kirchrode informiert. Zusammen mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley diskutierte er mit dem Betriebsrat mögliche Alternativen und erkundete Möglichkeiten, wie die CDU den von Arbeitslosigkeit bedrohten Druckerei-Beschäftigten helfen kann. Thümler zeigte sich in dem einstündigen Gespräch verwundert, dass die Madsack-Geschäftsführung versucht hatte, den hannoverschen CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Toepfer davon abzuhalten, der Einladung des Betriebsrates zur Teilnahme an der Betriebsversammlung in der vergangenen Woche zu folgen. Weiterlesen

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Über die letzte Verhandlungsrunde mit der Madsack-Geschäftsführung

madsackinfoDie Madsack-Geschäftsführung hat gestern Gerüchten widersprochen, die Druckerei in Hannover in den nächsten drei Monaten zu schließen. In den Verhandlungen hat das Unternehmen die möglichen alternativen Szenarien dargestellt und die Nachfragen zu den vorgestellten Dokumenten weitgehend beantwortet. In der kommenden Woche wird sich die ver.di-Tarifkommission mit der Situation beschäftigen und die weiteren Schritte beraten.

Madsack-Betriebsrat: Geschäftsleitung brüskiert Belegschaft

brmad24072015Nach Auffassung des Betriebsrats der Verlagsgesellschaft Madsack hat die Nichtteilnahme der Geschäftsfühurng an zwei für gestern durchgeführten Teilbetriebsversammlungen zu Unmut in der Belegschaft geführt. „Hintergrund ist eine Kontroverse um die Einladung des Betriebsrats an mehrere Politiker, die während der Betriebsversammlung zu sozialpolitischen und tarifpolitischen Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Schließung der Madsack-Druckerei befragt wurden“, schreibt der Betriebsrat in seiner heutigen Information („Drucksache“). „Wegen der Einladung an die Politik hatte die Madsack-Führung den Betriebsrat am Morgen des Donnerstag per email aufgefordert, auf diese Gäste zu verzichten.“ Auf der abendlichen Teilbetriebsversammlung berichteten auch die SPD-Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf, dass sie eine Mail von Madsack erhalten habe und hier versucht wurde, von der Teilnahme abzuhalten. „Darüber habe sie auch Ministerpräsident Stephan Weil informiert. … Schröder-Köpf nannte das Verhalten der Madsac-GF ‚feige'“.

Madsack-Geschäftsführung bleibt offenbar Betriebsversammlung fern

djvndsNach Meinung des DJV Niedersachsen ist die Madsack-Geschäftsführung der gestrigen Betriebsversammlung offenbar ferngeblieben, weil Politiker anwesend waren. U.a. haben Bundestags- und Landtagsabgeordnete schroedetweetden von Kündigung bedrohten Beschäftigten der Druckerei in Hannover ihre Unterstützung zugesagt.  Über ihre Haltung und Unterstützung sendete die SPD-Landtagsabgeordente Doris Schröder-Köpf einen tweet ab: „Wir unterstützen die Kolleginnnen und Kollegen aus der Druckerei.“

Bunter Protest gegen Madsack in Hannovers Innenstadt

CKNa2h-XAAAdWnhMehrere hundert Menschen sind gestern in einem langen Protestzug durch die hannoversche Innenstadt gezogen, um gegen die geplante Schließung der Druckerei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse in Hannover-Kirchrode zu protestieren. Pfeifend und trommelnd und mit zahlreichen Transparenten und Plakaten machten sie darauf aufmerksam, dass die Geschäftsführung des Medienkonzerns Madsack rund 180 Arbeitsplätze vernichten und Ende 2016 die betroffenen Beschäftigten einfach in die Arbeitslosigkeit entlassen will. Weiterlesen

Sonderausgabe der NP im Berliner Format bereits in Rodenberg gedruckt

impressumDie Madsack-Führung hat jüngst eine Sonderausgabe der Neuen Presse in der  tariflosen Druckerei Oppermann in Rodenberg bei Bad Nenndorf drucken lassen. In diese Druckerei will die Madsack-Führung Ende 2016 alle bisher in der eigenen Druckerei in Hannover-Kirchrode produzierten Titel verlagern,darunter die Neue Presse und die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Unsoziale Folge: Die eigene Druckerei in Hannover-Kirchrode soll geschlossen werden, den rund 180 Beschäftigten droht der Gang in die Erwerbslosigkeit und Hartz IV. Bislang waren Sonderausgaben der Neuen Presse und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung im halben Nordischen Format in Hannover-Kirchrode gedruckt worden. Die aktuelle Sonderausgabe der Neuen Presse, die sich vollständig mit Fußball und dem Verein Hannover 96 beschäftigt, erschien nun erstmals im sogenannten Berliner Format, gedruckt auf Oppermann-Drucktürmen….