Zum Vorgehen der ver.di Verhandlungskommission 

 Mit einer Demonstration vor dem Madsack Hochhaus und deutlichen Worten in der anschließenden Mitgliederversammlung haben heute die Beschäftigte der Druckerei, der Weiterverarbeitung und des Lagers, der ver.di Verhandlungskommission den Rücken gestärkt. Sie hat den klaren Auftrag bekommen, sich vehement für den Erhalt des Druckstandortes Hannover einzusetzen. Die Anwesenden machten deutlich, dass sie nicht gewillt sind, die Vernichtung ihrer Arbeitsplätze kampflos hin zu nehmen. Sie fordern die Anteilseigner, die SPD eigene dd_vg, sowie den Aufsichtsrat auf, den Schließungsbeschluss zu revidieren.

Die grundsätzliche strategische der Madsack Mediengruppe führt in die falsche Richtung. Die eigenen Druckkomponenten zu vernichten und eine tarifliche Lohndruckerei anzuheuern, werde sich in einigen Jahren bitter rächen. Sich als Zeitungsverlagshaus von der Druckerei und Weiterverarbeitung zu trennen, sei wir eine Feuerwehr ohne Feuerwehrwagen, brachte eine Teilnehmer es auf den Punkt.

Die Verhandlungen werden am 15. Juli fortgesetzt.

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