Erste Eckpunkte für Sozialtarifvertrag und Sozialplan in Hannover vereinbart

eckpukteIn einer gemeinsamen Erklärung von Betriebsrat, ver.di und der Geschäftsführung der Madsack Mediengruppe haben die drei Parteien über den Verhandlungsstand und dessen Fortführung  informiert. Hier der Wortlaut: „Hinsichtlich der für Ende 2016 geplanten Schließung der Madsack-Druckerei in Hannover-Kirchrode haben sich heute die Geschäftsführung der Verlagsgesellschaft Madsack und die Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi sowie der Betriebsrat der Verlagsgesellschaft auf die Fortführung der Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag und einen Sozialplan geeinigt. Dieses Zwischenergebnis der Verhandlungen steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung einer betrieblichen Verdi-Mitgliederversammlung, die am Samstag entscheidet.

Diese Verträge sollen insbesondere Abfindungen, Nachteilsausgleichsregelungen und die Kosten einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft („Transfergesellschaft“) für alle von der Druckerei-Schließung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter festlegen. Dafür wurden erste Eckpunkte vereinbart. So soll das maximale Gesamtvolumen, das die Verlagsgesellschaft Madsack für diese Regelungen aufzuwenden hat, 18,75 Mio. Euro nicht überschreiten. Mit dieser finanziellen Gesamtausstattung von Sozialplan und Sozialtarifvertrag kommt die Geschäftsführung der Verlagsgesellschaft Madsack ihrer sozialen Verantwortung nach. Soweit der Sozialtarifvertrag und/oder der Sozialplan Regelungen enthalten, die zu niedrigeren Abfindungen führen, wenn Mitarbeiter der Druckerei dauerhaft zur Druckerei Oppermann in Rodenberg bei Bad Nenndorf wechseln oder Mitarbeiter die Leistungen der Transfergesellschaft nicht in voller Höhe in Anspruch nehmen müssen, werden die insoweit gesparten Kosten zur Hälfte wieder dem Sozialplan/ Sozialtarifvertragsvolumen zugeführt. Die Druckerei Oppermann wird ab Januar 2017 zahlreiche Zeitungstitel – HAZ, NP und diverse Wochenblätter – im Auftrag von Madsack herstellen. Dieses Zwischenergebnis der Verhandlungen steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung einer betrieblichen Verdi-Mitgliederversammlung, die am Samstag entscheidet.“

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