LN/OZ: Auftakt zu Verhandlungen über Beschäftigungssicherung

12107247_528546843977856_6998544285708843868_nBei einem Sondierungsgespräch zwischen Vertretern der Gewerkschaften ver.di, DJV und der Geschäftsleitung von Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten sind die Forderungen nach dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen, Abfindungen beim freiwilligen Ausscheiden, Schutz bei eventuellen Ausgliederungen sowie Mindest-Besetzungsregeln konkretisiert worden.  Die Geschäftsführung sieht sich nicht in der Lage, übergreifend Entlassungen bei Umstrukturierungen im Zuge des Programms „Madsack 2018“ auszuschließen.

Nur in Einzelfällen, also abteilungs- oder bereichsweise, wäre dies verhandelbar.  Die Forderungen nach Abfindungen bei freiwilligem Ausscheiden bewegen sich laut Leitung außerhalb der Madsack bei üblichen Größenordnungen. Tarifvertragliche Besetzungsregelungen für Redaktionen erklärte das Management ebenfalls für kaum verhandelbar, da es sich um mögliche Eingriffe in Inhalte handele, obwohl es in bestehenden Tarifverträgen bereits mittelbare Regelungen zu diesem Thema gibt. 

Im Ergebnis der Gesprächs, an dem auch Georg Wallraf vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger teilnahm, wurde zugesagt, zunächst Klarheit über die in absehbarer Zeit geplanten Maßnahmen zu schaffen, um dann die Diskussion über Standort- und Beschäftigungssicherung fortsetzen zu können. Dazu sollen die Betriebsräte unterrichtet werden.

Endgültig unterschriftsreif sind nun der Rahmen- und der Ergänzungstarif zur Altersteilzeit, die zum 1. November in Kraft treten sollen.

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