Madsack übernimmt Anteile von Christian T. Heinrich an den Lübecker Nachrichten

Die Heinrich Beteiligungs GmbH, ein Unternehmen von Christian T. Heinrich,  trennt sich von ihren Anteilen an den Lübecker Nachrichten und veräußert sie an die Madsack Mediengruppe. Damit ist die Neuorganisation der LN-Gesellschafter abgeschlossen. Madsack hält damit direkt 76 Prozent der Anteile und indirekt auch 24 Prozent über ihre Mehrheit an der Hanseatischen Beteiligungs AG. Im vergangenen Jahr hatte die Heinrich Beteiligungs GmbH, ein Unternehmen des Mehrheitsgesellschafters der Kieler Nachrichten das Anteilspaket eines Einzelgesellschafters der Lübecker Nachrichten erworben. Weiterlesen

Zum Neujahrsempfang der Ostsee-Zeitung: Warnstreik gegen Sparpläne

12552973_1132668563432156_7359782415750537834_nUm ihren Forderungen in den laufenden Tarifverhandlungen zur Standort- und Beschäftigungssicherung Nachdruck zu verleihen, sind Mitarbeiter aus Redaktion und Verlag der Ostsee-Zeitung heute (22.01.2016) in einen befristeten Ausstand getreten. Die Streikenden zogen spontan für eine Protestkundgebung vor das Hotel „Radison“, in dem der Neujahrsempfang der Zeitung stattfindet. Weiterlesen

Auftakt zu Tarifverhandlungen für Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten

In der Ostsee-Zeitung deutet sich nach der jüngsten Ankündigung, im redaktionellen Bereich größere Mengen an Stellen zu streichen, ein weiterer Abbau-Runde an. Die Web-Seite „Qualität und Vielfalt sichern“ schreibt:  „Im Visier sind nun Verlagsbereiche, also das kaufmännische Geschäft wie Anzeigen und Vertrieb. Das wurde beim Auftakt der Tarifverhandlungen über die Standort- und Beschäftigungssicherung bekannt.“ Weiterlesen

Madsack will bei Sozialplanverhandlungen Schnäppchen zu Lasten der Betroffenen machen

FullSizeRenderKritisch bewertet die ver.di Tarifkommission den letzten Verhandlungstand am 12./13. Januar 2016 zur Druckereischließung in Hannover. Dabei geht es um die Frage der Rückflüsse an den Arbeitgeber aus dem vereinbarten Sozialplan, der ein Volumen von insgesamt 18,75 Millionen Euro hat. Die Tarifkommission ist empört, dass die Arbeitgeberseite mit Tricks versucht, Rückflüsse zu ihren Gunsten künstlich nach oben zu treiben. Dadurch wird den entlassenen KollegInnen Geld vorenthalten. Die Tarifkommission wird dies mit der Belegschaft im Vorfeld der nächsten Verhandlungsrunde am 25. Januar 2016 besprechen. Sie fordert die Arbeitgeberseite zur Vernunft auf. Diese soll sich an die im Eckpunktepapier getroffenen Vereinbarungen halten.

Weitere Ausgliederungen bei der MAZ in Potsdam

Die großen regionalen Zeitungsgruppen organisieren ihre Geschäftsprozesse neu. Dienstleistungen wie z.B. der Medien/Anzeigenproduktion werden zentralisiert oder an externe fremdvergeben. Zur Neuordnung der Anzeigenbereiche in der gesamten Madsack Mediengruppe war 2015 bereits die Firma Madsack Markt und Media Service GmbH (MaMaMeSe) gegründet worden. Die neue Gesellschaft agiert an den drei Konzernstandorten Hannover, Leipzig und Potsdam. Während in Leipzig die Blattplanung und der Anzeigenumbruch erfolgen, soll in Hannover und Potsdam der Key Account zugeliefert werden. Zum 1. Januar 2016 sind in der MAZ in Potsdam 19 Kolleginnen und Kollegen in die neue Gesellschaft übergegangen. Sie waren zuvor in den Bereichen Blattplanung und Digitalservice der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft (MVD) sowie in der tariflosen Tochtergesellschaft „WochenSpiegel“ tätig. Weiterlesen

Plakat-Aktion warnt vor Gefahren durch Madsack-Sparkurs bei der Ostsee-Zeitung

osaktionMit einer Plakataktion machen die Gewerkschaften ver.di und der Deutsche Journalisten-Verband auf die Risiken der aktuellen Personalabbau-Pläne für die Ostsee-Zeitung aufmerksam. „Im Visier des Madsack-Konzerns. Harter Sparkurs gefährdet Arbeitsplätze und Qualität“ heißt es auf den zunächst in der Innenstadt von Rostock ausgehängten Plakaten. Weiterlesen