ver.di: GWB-Änderung soll Kartellrecht weiter aushöhlen – Zu Gunsten der Verlage

In einer Presse-Erklärung positioniert sich der ver.di Fachbereich Medien zur geplanten Änderung des Kartellrechts/GWB gegen die jetzt vorgesehene Änderung im Abschnitt Presse. Die Bundesregierung höhle damit das Kartellrecht zu Gunsten der Verlage, zu Lasten der Beschäftigten und der publizistischen Vielfalt weiter aus. Der Entwurf sehe in § 30 b vor, dass Zeitungs- und Zeitschriftenverlage künftig außerhalb des redaktionellen Bereichs eine verlagswirtschaftliche Zusammenarbeit eingehen können. Das bedeutet, dass Verlage in allen Bereichen unterhalb der Redaktionsebene, etwa im Anzeigengeschäft, im Vertrieb, bei Druck und Zustellung, kooperieren können. Hier die Presse-Erklärung im Wortlaut: Weiterlesen

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ver.di Stellungnahme zur GWB-Änderung: Wir sagen Nein!

Der ver.di Fachbereich Medien wendet sich in einer Stellungnahme  gegen die Änderung des § 30b des GWB. Er sehe vor, dass Zeitungs- und Zeitschriftenverlage künftig außerhalb des redaktionellen Bereichs eine verlagswirtschaftliche Zusammenarbeit eingehen können. U.a. in Berlin wollen die drei führenden Zeitungsgruppen, Funke, DuMont und Holtzbrinck ihre gemeinsame Verlagsarbeit ausbauen. Dazu bedarf es einer Änderung des GWB. Hier die Stellungnahme:

MaMaSo mit neuem Partner – DuMont will auch Vi&Va von Madsack anwenden

Nach Angaben des Handelsblatt wird die DuMont Mediengruppe „Partner der Madsack-Tochter Webfit, die – vom Inhalt bis zur Technik – Unternehmen ein Komplettpaket für die Erstellung professioneller Online-Portale anbietet.“ Der Anfang solle kommenden Monat in Halle und Köln sein. Ebenfalls ein weiteres Angebot der Madsack Mediengruppe will DuMont künftig einsetzen, das cloudbasierte Anzeigen- und Vertriebssystem Vi&Va.“Die cloud-basierte Madsack-Variante soll, wie der DuMont-Sprecher bestätigt, noch dieses Jahr am Standort Halle implementiert werden“, schreibt das Handelsblatt. In den vergangenen Jahren hatte die Madsack Mediengruppe im Rahmen ihres Programms „Madsack 2018“ fast das gesamte Call-Center Geschäft an die DuMont-Tocher an DuMont Dialog und später auch einen Teil der Satzproduktion an MZ Satz vergeben.