DJV: Schluss mit Kahlschlag bei Madsack Zeitungen!

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die bekannt gewordenen Pläne zum erneuten Stellenabbau bei den Madsack-Titeln Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten. Berichten zufolge sollen bei beiden Zeitungen insgesamt 30 Arbeitsplätze wegfallen und weitere 35 Stellen in tariflose Tochterfirmen ausgelagert werden. In welchem Umfang die Redaktionen beider Zeitungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt.

DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall fordert die Geschäftsleitung von Madsack auf, die Kahlschlagpläne sofort ad acta zu legen: „Die Journalistinnen und Journalisten bei Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten arbeiten bereits am Limit. Mit noch weniger Personal lässt sich keine Zeitung mehr machen, die ihre Leser überzeugt. Es sei perfide, so der DJV-Vorsitzende, dass Madsack den Kahlschlag plane, während der SPD-Schatzmeister, der über die Medienholding ddvg an dem Konzern beteiligt sei, ein Plädoyer für Investitionen in Qualitätsjournalismus halte. Überall: „Dieser Zickzackkurs ist nicht nachvollziehbar.“

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