Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung appellieren an SPD: Es geht um Existenzen

Unerwarteter Besuch beim Landesparteitag der Sozialdemokraten in Stralsund: Mitarbeiter von Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung erinnern die Genossen an ihre Beteiligung am Madsack-Konzern, der gerade ein hartes Sparprogramm an der Küste durchsetzen will. Für viele Delegierte und Besucher des Sonderparteitags der SPD in Stralsund waren das unbekannte Fakten: Über ihre Medienholding ddvg sind die Genossen der bedeutendste Einzelgesellschafter der Mediengruppe Madsack aus Hannover, die bei der ihr gehörenden Ostsee-Zeitung (OZ) massive Personaleinsparungen vornehmen will. Weiterlesen

OZ: Betriebsrat legt Geschäftsleitung Fragenkatalog vor

ozfragenWie teuer kommt die geplante Umstrukturierung im Zuge des Programms „Madsack 2018“ unsere Ostsee-Zeitung wirklich zu stehen? Ist es tatsächlich nicht möglich, allen Mitarbeitern eine Zukunft im Betrieb zu geben? Der Betriebsrat hat mit seinem Sachverständigen, dem Rechtsanwalt Klaus Müller-Knapp, über die Pläne der Geschäftsleitung zum Personalabbau in Verlag und Technik und deren weitreichende Konsequenzen beraten. Im Ergebnis ist ein erster Katalog mit rund 150 detaillierten Fragen entstanden, um Aufschluss über die Hintergründe und Auswirkungen der Maßnahmen zu erhalten. Weiterlesen

verdi-Tarifinfo zur LN und OZ : Es geht um’s Ganze

tarifinfolnozDen beiden Zeitungen, Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten, droht die Zerschlagung der Einheit von Verlag und Redaktion. Und das sogar um den Preis von Entlassungen.Redaktion und Verlagsabteilungen sollen zu vereinzelten Abteilungen innerhalb einer konzernweiten Steuerung aus Hannover werden, in der sich die Identität dieser beiden Regionalzeitungen faktisch auflösen wird. Menschen, die teilweise jahrzehntelang gute Arbeit geleistet haben, droht der Rausschmiss. Dagegen wehren wir uns. Weiterlesen

Lübecker Nachrichten: Protest auf SPD-Parteitag

lnprotest1Beschäftigte der Lübecker Nachrichten (LN) haben am Samstag, dem 8. Oktober, bei der SPD-Wahlkreiskonferenz in Lübeck im Rahmen einer ver.di-Aktion gegen den geplanten Stellenabbau und Tarifflucht bei den LN protestiert. Die Delegierten der SPD-Konferenz wurden zur Unterstützung aufgerufen – gerade weil die SPD zu 23 % Miteigentümerin des Madsack-Konzerns ist, zu dem die LN gehören. Karin Luther, ver.di-Tarifkommission und Betriebsratsvorsitzende, hatte das Wort. Verteilt wurde ein Brief an die Delegierten, von ver.di Nord veröffentlicht. Hier der Wortlaut: Weiterlesen