OZ: Betriebsrat legt Geschäftsleitung Fragenkatalog vor

ozfragenWie teuer kommt die geplante Umstrukturierung im Zuge des Programms „Madsack 2018“ unsere Ostsee-Zeitung wirklich zu stehen? Ist es tatsächlich nicht möglich, allen Mitarbeitern eine Zukunft im Betrieb zu geben? Der Betriebsrat hat mit seinem Sachverständigen, dem Rechtsanwalt Klaus Müller-Knapp, über die Pläne der Geschäftsleitung zum Personalabbau in Verlag und Technik und deren weitreichende Konsequenzen beraten. Im Ergebnis ist ein erster Katalog mit rund 150 detaillierten Fragen entstanden, um Aufschluss über die Hintergründe und Auswirkungen der Maßnahmen zu erhalten.

Die Beantwortung dieser Fragen ist eine Voraussetzung dafür, dass der Betriebsrat – gemeinsam mit den Gewerkschaften – Alternativvorschläge
entwickeln kann, um Arbeitsplätze zu erhalten. Schließlich sehen wir uns einem über Monate im Geheimen und mit Hilfe externer Berater entwickelten Abbau-Programm gegenüber.

Parallel zu einer Betriebsversammlung bei den Lübecker Nachrichten hatten am vergangenen Mittwoch knapp 50 Kollegen ihr Recht in Anspruch
genommen, den Betriebsrat in Rostock zu einer Sprechstunde aufzusuchen. Themen waren die aktuelle Situation und verschiedene rechtliche Fragen,
wie die möglichen Folgen eines Betriebsübergangs in andere Firmen. Sobald es neue Erkenntnisse oder Entwicklungen gibt, wird der Betriebsrat –
bei Bedarf kurzfristig – über die Einberufung einer Betriebsversammlung entscheiden. Alle Kollegen können jederzeit den Betriebsrat aufsuchen –
Voraussetzung ist lediglich die Abmeldung beim jeweiligen Vorgesetzten.

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