Madsack-Titel im einheitlichen Format

29, 35, 44 Jahre – mit ihrer auf Plakaten vermerkten Betriebszugehörigkeit bildeten Dutzende Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung (OZ) bei der jüngsten Verhandlung zwischen Geschäftsleitung und dem von der Gewerkschaft ver.di begleiteten Betriebsrat schweigend ein Spalier vor dem Tagungsraum. Rund 50 Arbeitsplätze will der Madsack-Konzern bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung abbauen. Den Betroffenen – unter ihnen viele Frauen in Altersgruppen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt – drohen Kündigung oder die Ausgliederung in tariflose Unternehmen der Mediengruppe mit Sitz im niedersächsischen Hannover. Weiterlesen

Was wird aus den Abo-Zeitungen an der Ostsee-Küste? DGB lädt zur Info-Veranstaltung

Was wird aus Ihrer Zeitung- Die Auseinandersetzung um die Lübecker Nachrichten und die Zeitungskrise

Die Lübecker Nachrichten werden – zusammen mit der Ostsee-Zeitung in Rostock – komplett umgebaut. Beschäftigte nennen es drastischer: der Verlag wird zerlegt. Folge davon ist ein massiver Stellenabbau in Redaktion und Verlag. Die Zeitung gehört zum Madsack-Konzern, der seit Jahren diesen Umbau verfolgt. Ähnliche Prozesse finden auch in anderen Medienkonzernen statt. Welche Folgen hat dies für die Region, was wird aus der Zeitung in der Zukunft? DGB und ver.di Lübeck/Ostholstein laden herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Am Dienstag, den 13.12.2016, 19:00 Uhr, Diele, Lübeck, Mengstr. 41

Über die aktuelle Situation und Auseinandersetzung informieren Sie: Karin Luther, ver.di (Betriebsratsvorsitzende, Lübecker Nachrichten) Robert Haberer, ver.di (Betriebsratsvorsitzender, Ostsee-Zeitung). Den Impulsvortag hält Martin Dieckmann, ver.di Nord unter dem Titel: „Das Gespenst einer Einheitszeitung in ganz Deutschland“

Moderation: Peter Junk, ver.di Nord

Anmeldung unter: bz.luebeck@verdi.de oder 0451 79905-0

Beschäftigte der Lübecker Nachrichten machen „Madsack“ zum Thema

cduptshDie Kolleginnen und Kollegen der Lübecker Nachrichten haben heute ihre Kampagne in der Stadt und Region fortgesetzt – gegen die Zerlegung des Verlags und Entlassungen. Nach der Intervention beim lokalen SPD-Parteitag war es heute der Parteitag der Lübecker CDU. Die Regionalzeitung geht schließlich alle etwas an. Langsam aber sicher wird „Madsack“, der Konzern, dem die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung in Rostock (und zu großen Teilen auch die Kieler Nachrichten) gehören, zu einem Thema in den Regionen. Höchste Zeit!

Lautstarker Protest gegen Madsacks Spardiktat

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Von neuerlichen Protestaktionen der Belegschaft begleitet, werden die Gespräche über den geplanten Personalabbau bei der Ostsee-Zeitung fortgesetzt. Die Verantwortlichen für das umstrittene Konzept scheuen die öffentliche Debatte. Lautes Sirenengeheul und gellendes Pfeifkonzert haben den Auftritt von Madsack-Konzernchef Thomas Düffert in Rostock begleitet. Eine Abordnung von Mitarbeitern der Ostsee-Zeitung (OZ), die wegen des Sparprogramms „Madsack 2018“ um ihre Arbeitsplätze fürchten, demonstrierten vor dem Hotel, in dem sich der Manager aus Hannover von der journalistischen Chefetage des Blattes deren „Zukunftsvisionen“ vorführen ließ. Weiterlesen

Protestaktion in Lübeck bei den Nordischen Filmtagen

14962549_758480010984537_1244515558243725122_nDer Konflikt um die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung in Rostock eskaliert weiter. Bei der Eröffnung der Nordischen Filmtagen traten Beschäftigte der Lübecker Nachrichten am 5. November in Aktion: Sie protestierten gegen geplanten Stellenabbau und Entlassungen. Die Lübecker Nachrichten sind prominente „Medienpartner“ der Nordischen Filmtage. Hier der Flugblatt-Text: Weiterlesen

Aktion der Belegschaft zum „OZ-Existenzgründerpreis“ in Rostock

ozaktionMit einer spontanen Kundgebung haben Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung (OZ) gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung protestiert. Sie versammelten sich vor dem Penta-Hotel in der Rostocker Innenstadt, in dem der „OZ-Existenzgründerpreis“ verliehen wurde. Mit einem „OZ-Existenzvernichterpreis“ und Flugblättern informierten sie die Gäste des Empfangs über die Pläne des Madsack-Konzerns (Hannover), in Rostock 50 Stellen zu streichen. Langjährigen Mitarbeitern droht die Ausgliederung in tariflose Tochterunternehmen oder der Verlust des Arbeitsplatzes. Weiterlesen