Erneute Warnstreiks im Norden

 

Auch am 22. Mai hat ver.di die Journalistinnen und Journalisten der Kieler Nachrichten und der Lübecker Nachrichten zu einem ganztätigen Warnstreik aufgerufen.  Über 50 RedakteurInnen aus Kiel, Lübeck und Bad Segeberg waren auf der Straße. Weiterlesen

Advertisements

Tarifrunde Redakteure 2018: Warnstreik bei den KN und LN

Am Freitag, den  18. Mai sind seit 6 Uhr Redakteur/innen der Lübecker und der Kieler Nachrichten im Warnstreik. Bestreikt werden die Madsack-Titel „Kieler Nachrichten“, „Segeberger Zeitung“ und „Lübecker Nachrichten“. In Kiel stehen etwa 30 Kolleginnen und Kollegen auf der Straße, in Lübeck sind es etwa 25. Der Ausstand steht unter dem Motto „Wir lassen uns nicht abhängen“.  Der Warnstreik bei den „Lübecker Nachrichten“ soll am Sonnabend (19. Mai) fortgesetzt werden. Die Zeitung hat eine Sonntagsausgabe.

 

 

Satz der Kieler Nachrichten ab Mai zu MZ Satz (DuMont)

Der Anzeigensatz der Kieler Nachrichten, bisher in der Bergedorfer Zeitung erstellt, soll ab Mai 2016 von MZ Satz, einem Tochterunternehmen der DuMont Mediengruppe, übernommen werden, war aus Unternehmenskreisen zu hören. Bereits vorher war der Satzauftrag für die HAZ und HNP an DuMont gegangen. „Die Reorganisation der Geschäftsprozesse bei Madsack ist noch nicht abgeschlossen.  Die Richtung, im Wettbewerb der Mediengruppen auch neue Koalitionen zu schließen, ist nicht zu übersehen. Madsack konzentriert sich auf seine regionalen Titel und bietet zentrale Dienste an, die auch außerhalb der Gruppe genutzt werden, das sogenannte Mandantengeschäft“, meint Rainer Butenschön, stellvertretender Konzernbetriebsratsvorsitzender der Madsack Mediengruppe. „Das Call-Centergeschäft und der Anzeigensatz von Madsack ist zu wesentlichen Teilen an DuMont gegangen. Ich bin gespannt, ob das auch in anderen Feldern in Richtung Madsack geht.“

Madsacks Durchmarsch an der Küste

quvNach Auffassung der Web-Seite „Qualität und Vielfalt sichern“ stellt die Übernahme der Minderheitenanteile der Lübecker Nachrichten durch den Mehrheitgesellschafter der Kieler Nachrichten (KN) eine neue Runde im Zentralisierungs-Karussell im Norden dar. Die Befürchtung: Die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung geraten unter noch stärkeren Einfluss des Medienkonzerns aus Hannover. Es bestehe für die 2008 gegründete Redaktions Service Gesellschaft (RSG) die Gefahr, dass deren Mantelbelieferung der LN und OZ durch die Zentraltredaktion von Madsack übernommen werde. Weiterlesen

Das NDR-Medienmagazin ZAPP zum Personalabbau in den Kieler Nachrichten

kielernachrichten106_v-zweispaltigIn den Kieler Nachrichten (KN) sind weitaus mehr als 38 Stellen, fast 43, von dem Stelleabbau-Programm betroffen. Für die KN arbeiten im Kieler Verlagshaus rund 250 Beschäftigte. In einem Fernsehbeitrag beschäftigt sich das NDR-Medienmagazin ZAPP mit dem Personalabbau in den KN: „Die Zeitungskrise ist nun auch in Schleswig-Holstein angekommen: Wegen ’schrumpfender Erlöse im Anzeigen- und Beilagengeschäft und der sinkenden Printauflage und steigenden Kosten in Logistik und Zustellung‘ sollen bei den „Kieler Nachrichten“ 29 Stellen und der „Segeberger Zeitung“ 9 Stellen abgebaut werden … Bei den Rationalisierungsanstrengungen werden auch die Verflechtungen mit der Madsack-Gruppe, die mit immerhin 49% an den traditionsreichen „Kieler Nachrichten“ beteiligt ist, eine größere Rolle spielen. So sollen künftig ganze überregionale Zeitungsseiten zu Themen aus internationaler Politik, Sport, Kultur und der überregionalen Wirtschaft vom erst kürzlich eingeweihten Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) aus Hannover zugeliefert werden.“

Streikaktionen im Norden ausgeweitet, Redaktionen in Kiel, Lübeck, Rostock und Heide streiken

BuwUAk1IEAAJTVxAm Montag, 11. August, wurden die Warnstreiks in den Redaktionen der Kieler Nachrichten und der Ostsee-Zeitung in Rostock fortgesetzt. Hinzukamen heute die Lübecker Nachrichten und die Dithmarscher Landeszeitung. Erstmals fand ein Solidaritätstreik statt – in der ausgegliederten Mantelredaktion der Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung (RSG). Weiterlesen

Warnstreik in den Kieler Nachrichten

10553514_341827479316461_5410422526506009306_nAls deutliches Zeichen des Unmuts traten am Freitagmittag etwa 40 Redakteure und Volontäre der Kieler Nachrichten in den Warnstreik. Der Unmut richtete sich dabei gegen den VZN, der den bereits im Frühsommer von den Tarifpartnern ausgehandelten Flächentarifvertrag nicht akzeptieren will. Damit angedrohten zusätzlichen Verschlechterungen bei Gehaltssteigerungen und Manteltarif lehnen die Gewerkschaften ab. Stattdessen fordern sie den VZN auf, in der zweiten Verhandlungsrunde am Dienstag, 12. August in den ausgehandelten bundesweiten Flächentarif zurückzukehren.