LPFG-Betriebsrat über erste Verhandlung zum Interessenausgleich

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 08.11. verhandelte der BR erstmals mit der Geschäftsführung der LPFG, die durch Herrn Thiel vertreten wurde, über den anstehenden Interessenausgleich. Während dieses ersten Treffens ging es hauptsächlich darum, alle für den BR relevanten Informationen bezüglich der Standortschließung und der anstehenden Sozialplanverhandlungen zu benennen und von der Geschäftsführung einzufordern. Herr Thiel sagte die umgehende Beschaffung der erforderlichen Unterlagen zu. Weiterlesen

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LVZ-Druckerei: Haustarifvertrag gekündigt

Die Mitglieder von ver.di haben am 30. Oktober 2018 beschlossen, den Haustarifvertrag in der LVZ-Druckerei zu kündigen und die Forderung „Ausgleich der Differenz in den Lohn- und Gehaltstabellen in Höhe von 3,8 Prozent “ sowie Übernahme des Lohnabschluss der laufenden Drucktarifverhandlungen zu fördern. Die Gespräche dazu werden am 26. November 2018 geführt.

LVZ-Druckerei: Verträge mit DuMont für Halle noch nicht fertig

Am 5. November 2018 fand die erste Stunde der Sozialtarif- und Sozialplanverhandlung zur Schließung der Druckerei in Leipzig-Stahmeln statt. Zu Beginn erklärte das Unternehmen, dass die Verträge mit DuMont für den Druck der LVZ in Halle noch nicht unterzeichnet sind. Aber das änderte nicht an der Entscheidung von Madsack zur Druckerei-Schließung in Leipzig. Verschiedene Punkte wurde erörtert, der nächste Termin ist am 14. November 2018. Hier das Betriebsrats-Info.

Leipzig zeigt: Klare Druckstrategie, aber keine Gegenstrategie

Die Madsack Mediengruppe hat in Leipzig die Arbeiter der LVZ-Druckerei informiert, dass sie zum Jahresende 2019 das Druckunternehmen in Stahmeln schließen wird. Grund ist nach Unternehmensdarstellung die Beendigung des BILD Druckauftrages, der die Hälfte der Ressourcen umfasst. Noch schweigt Madsack zur  Vergabe des Druckauftrages der DNN nach Dresden zur G+J zum Januar 2019, aber die Druckstrategie der Gruppe ist klar. Nach den Schließungen in Peine, Göttingen, Hannover und jetzt Leipzig, setzt Madsack nicht auf die Konsolidierung im Zeitungsdruck, Gewinner werden. Ihre Druckstrategie war vor allem darauf ausgerichtet, die eigenen Titel erfolgreich im Markt zu positioniert und eben abzusichern. Diese Druckstrategie verfolgen auch andere Gruppen wie die Funke Mediengruppe. Diejenigen, die auf die Übernahme von Druckaufträgen setzten gibt es allerdings auch. Der Zeitungsdruck macht heute im Durchschnitt nur noch 30 Prozent des Volumens aus, also sucht man „Fremdaufträge“. Madsack verfolgt dieses Richtung nicht. Zu Ende gedacht, heißt es, wo es größere Druckressourcen in Wettbewerbsregionen gibt, wird man – wir bisher – mit einander sprechen. So hatte Madsack z.B, auch scho mal darüber gesprochen, wie ob man mit der Berliner Zeitungsdruckerei zusammen kommen kann – wenigstens war das aus Unternehmenskreisen zu hören gewesen. Und umgekehrt, wo Zeitungsdruckerei am klären sind, wie es mit ihrer Rotation weitergeht, wird Madsack einfach nicht im Spiel sein.  Weiterlesen

HAZ-Redakteuren sollen in tariflosen Heimatzeitungen arbeiten

Das ist der Abschied aus der Tarifbindung“: dju und DJV kritisieren Madsack Mediengruppe

Redakteurinnen und Redakteure der  „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ werden künftig nur noch in der tariflosen Gesellschaft der Heimatzeitungen angestellt. Am Mittwoch sind die Redaktionen von HAZ und Heimatzeitungen darüber informiert worden, dass sie künftig in einem Gemeinschaftsbetrieb zusammenarbeiten werden und Neuanstellungen nur noch über die tariflose Gesellschaft erfolgen sollen. Weiterlesen

Unternehmen zur Anzeige: Wir haben Betriebsräte rechtzeitig informiert

Ein Madsack-Sprecher nimmt auf Anfrage von DWL zur Anzeige der Gewerkschaften gegen Madsack Stellung: „Der in der Pressemitteilung erwähnte Antrag auf Durchführung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens liegt uns aktuell nicht vor, so dass wir zu den konkret erhobenen Vorwürfen keine Stellung nehmen können. Wir haben allerdings bei der Gründung des RND Digital Hubs die zuständigen Arbeitnehmervertretungen selbstverständlich wahrheitsgemäß, vollständig und rechtzeitig informiert und weisen den Vorwurf, wir hätten Aufklärungs- und Auskunftspflichten nicht erfüllt, nachdrücklich zurück.“

Madsack hat DuMont als Kunden am Hacken

rndgmbhberlin.pngDie beiden Regionalzeitungensgruppen Madsack und DuMont schließen sich nach Informationen von meedia.de zu einer strategischen Partnerschaft zusammen, um eine gemeinsame Redaktion für Politik und Wirtschaft in Berlin zu gründen, die von der Zeitungsgruppe aus Hannover dominiert wird. „Damit dürfte aber die journalistische Vielfalt der Zeitungen weiter leiden. …Wie die beiden Unternehmen mitteilen, wollen die beiden Verlage die RND Berlin GmbH ins Leben rufen. Daran soll das zu Mediengruppe Madsack gehörende RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zu 75 % und DuMont zu 25 % beteiligt werden, heißt es. Weiterlesen

Madsack setzt auf Managed Print Service

Ricoh, ein japanischer Drucker- und Kopiererhersteller, hat das Print-Management an zehn Standorten der Madsack Mediengruppe neu organisiert. In Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Rechenzentrum (GRZ) von Madsack wurde ein einheitliches Service- und Technologiekonzept erarbeitet, das die Bereitstellung von insgesamt über 1.000 Multifunktions- und Drucksystemen von Ricoh vorsieht. Auch die zentralen Hausdruckereien der Mediengruppe werden berücksichtigt und sind mit zwölf Produktionsdrucksystemen ausgestattet.

Regionale Medienhäuser verändern sich, werden auch Fahrrad-Verleiher und Chauffeure

Wegbrechende Anzeigenumsätze, nicht so stark steigende Online-Umsätze, geringer steigende Vertriebsumsätze, alles das treibt die regionalen Zeitungsunternehmen, sich auf die Suche nach neuem Geschäftsfeldern zu machen. Die lokale und regionalen Postzustellung ist seit Jahren etabliert. Drei Beispiele aus Dresden, Leipzig und Neubrandenburg, was sich noch so geändert hat.

Sächsische Zeitung

Seit fünf Jahren ist die DD+V Mediengruppe, ein Unternehmen von Gruner+Jahr, Mehrheitseigner an 8mal8. Der Chauffeur-Service aus Dresden kutschiert Privat- und Geschäftskunden zu ihrem Ziel. Die Kunden müssen jede Fahrt vorab bestellen. Ordern können die Kunden den Dienst unter anderem per App. Weiter betreibt dienSächsische Zeitung das Fahrradleihsystem sz-bike. Das Im Zentrum des Stadt ist der Dienst nahezu uneingeschränkt free floating. Das bedeutet, Kunden können die Räder an jeder öffentlich einsehbaren Straßenkreuzung ausleihen. Betreiber des Services ist nextbike aus Leipzig. Weiterlesen