Protestaktion in Lübeck bei den Nordischen Filmtagen

14962549_758480010984537_1244515558243725122_nDer Konflikt um die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung in Rostock eskaliert weiter. Bei der Eröffnung der Nordischen Filmtagen traten Beschäftigte der Lübecker Nachrichten am 5. November in Aktion: Sie protestierten gegen geplanten Stellenabbau und Entlassungen. Die Lübecker Nachrichten sind prominente „Medienpartner“ der Nordischen Filmtage. Hier der Flugblatt-Text: Weiterlesen

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Aktion der Belegschaft zum „OZ-Existenzgründerpreis“ in Rostock

ozaktionMit einer spontanen Kundgebung haben Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung (OZ) gegen den drohenden Arbeitsplatzabbau bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung protestiert. Sie versammelten sich vor dem Penta-Hotel in der Rostocker Innenstadt, in dem der „OZ-Existenzgründerpreis“ verliehen wurde. Mit einem „OZ-Existenzvernichterpreis“ und Flugblättern informierten sie die Gäste des Empfangs über die Pläne des Madsack-Konzerns (Hannover), in Rostock 50 Stellen zu streichen. Langjährigen Mitarbeitern droht die Ausgliederung in tariflose Tochterunternehmen oder der Verlust des Arbeitsplatzes. Weiterlesen

Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung appellieren an SPD: Es geht um Existenzen

Unerwarteter Besuch beim Landesparteitag der Sozialdemokraten in Stralsund: Mitarbeiter von Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung erinnern die Genossen an ihre Beteiligung am Madsack-Konzern, der gerade ein hartes Sparprogramm an der Küste durchsetzen will. Für viele Delegierte und Besucher des Sonderparteitags der SPD in Stralsund waren das unbekannte Fakten: Über ihre Medienholding ddvg sind die Genossen der bedeutendste Einzelgesellschafter der Mediengruppe Madsack aus Hannover, die bei der ihr gehörenden Ostsee-Zeitung (OZ) massive Personaleinsparungen vornehmen will. Weiterlesen

OZ: Betriebsrat legt Geschäftsleitung Fragenkatalog vor

ozfragenWie teuer kommt die geplante Umstrukturierung im Zuge des Programms „Madsack 2018“ unsere Ostsee-Zeitung wirklich zu stehen? Ist es tatsächlich nicht möglich, allen Mitarbeitern eine Zukunft im Betrieb zu geben? Der Betriebsrat hat mit seinem Sachverständigen, dem Rechtsanwalt Klaus Müller-Knapp, über die Pläne der Geschäftsleitung zum Personalabbau in Verlag und Technik und deren weitreichende Konsequenzen beraten. Im Ergebnis ist ein erster Katalog mit rund 150 detaillierten Fragen entstanden, um Aufschluss über die Hintergründe und Auswirkungen der Maßnahmen zu erhalten. Weiterlesen

verdi-Tarifinfo zur LN und OZ : Es geht um’s Ganze

tarifinfolnozDen beiden Zeitungen, Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten, droht die Zerschlagung der Einheit von Verlag und Redaktion. Und das sogar um den Preis von Entlassungen.Redaktion und Verlagsabteilungen sollen zu vereinzelten Abteilungen innerhalb einer konzernweiten Steuerung aus Hannover werden, in der sich die Identität dieser beiden Regionalzeitungen faktisch auflösen wird. Menschen, die teilweise jahrzehntelang gute Arbeit geleistet haben, droht der Rausschmiss. Dagegen wehren wir uns. Weiterlesen

Lübecker Nachrichten: Protest auf SPD-Parteitag

lnprotest1Beschäftigte der Lübecker Nachrichten (LN) haben am Samstag, dem 8. Oktober, bei der SPD-Wahlkreiskonferenz in Lübeck im Rahmen einer ver.di-Aktion gegen den geplanten Stellenabbau und Tarifflucht bei den LN protestiert. Die Delegierten der SPD-Konferenz wurden zur Unterstützung aufgerufen – gerade weil die SPD zu 23 % Miteigentümerin des Madsack-Konzerns ist, zu dem die LN gehören. Karin Luther, ver.di-Tarifkommission und Betriebsratsvorsitzende, hatte das Wort. Verteilt wurde ein Brief an die Delegierten, von ver.di Nord veröffentlicht. Hier der Wortlaut: Weiterlesen

Betriebsrat der Ostsee-Zeitung: Nerven bewahren, Stärke zeigen

img_4759Der Betriebsrat der Ostsee-Zeitung hat mit der Rostocker Geschäftsleitung eine erste Gesprächsrunde zum geplanten Personalabbau geführt. Es ging um erste Verständnisfragen, so der Betriebsrat. Mit den Gewerkschaften wird es eine weitere Absprache zum Vorgehen geben. „Mitte Januuar hatte sich die Geschäftsleitung verpflichtet, für den drohenden Fall eines Personalabbaus im Verlagsbereich umgehend die Tarifverhandlungen über Beschäftigungs- sicherung wieder aufzunehmen. Von diesem Verlauf und Ergebnis hängt das ganze weitere Verfahren ab.“ Der Betriebsrat macht seine Ziele klar: „Niemand soll in die Arbeitslosigkeit gehen. Für alle sollen auch in Zukunft auch möglichst hohe Schutzstandards gelten.“ Der Appell an die Belegschaft: „Um unsere Forderungen  durchzusetzen, gilt es Nerven zu bewahren und Stärke zu zeigen.“Hier das Info im Wortlaut: Weiterlesen

 LN/OZ: 15 Prozent der Arbeitsplätze sollen geopfert werden – trotz Millionen Gewinne

Die jetzt in Rostock und Lübeck vorgestellten Konzepte, denen kurz- und mittelfristig rund 15 Prozent der Arbeitsplätze zum Opfer fallen würden, werden einmal mehr mit einer „schwierigen wirtschaftlichen Lage“ begründet. Die LN befänden sich „in den roten Zahlen“; die OZ schriebe zwar „noch“ gute Ergebnisse – doch auch ihr drohe ein weiterer Rückgang, hieß es. Weiterlesen

Betriebsrat Ostsee-Zeitung: 50 Arbeitsplätze in Gefahr

Dozbribfias lassen wir uns nicht gefallen! Nach Monaten der geheimen Vorbereitungen hat die Leitung die Karten auf den Tisch gelegt: In den Abteilungen Anzeigen, Marketing und Vertrieb, Personal, IT, Blattplanung, ISDN-Pool und MV Media sollen insgesamt rund 50 Arbeitsplätze bei unserer Ostsee-Zeitung gestrichen werden. Das betrifft auch Stellen in den Verlagshäusern. Diese Pläne sind ohne jede vorherige Information des Betriebsrates entstanden, obwohl das Betriebsverfassungsgesetz eine rechtzeitige Beteiligung mit Beginn der Planungphase vorschreibt. Geschäftsführerin Stefanie Hauer bestätigte auf der Mitarbeiterversammlung ausdrücklich: „Wir haben solange am Konzept gefeilt, bis wir sicher waren, dass es das richtige für die OZ ist und wir zu 100 Prozent dahinter stehen.“ Weiterlesen

DJV: Schluss mit Kahlschlag bei Madsack Zeitungen!

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die bekannt gewordenen Pläne zum erneuten Stellenabbau bei den Madsack-Titeln Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten. Berichten zufolge sollen bei beiden Zeitungen insgesamt 30 Arbeitsplätze wegfallen und weitere 35 Stellen in tariflose Tochterfirmen ausgelagert werden. In welchem Umfang die Redaktionen beider Zeitungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Weiterlesen