Debatte auf Twitter zu 125 Jahre Madsack

IMG_4037.jpgAuf Twitter hat es eine Debatte um die Rolle der RND von Madsack für die Pressevielfalt in Deutschland nach der Feier der Unternehmens- gruppe zum 125jährigen Bestehen am 17./18. Juni 2018 gegeben. Madsack-Geschäftsführer, Thomas Düffert, wird auf turi2 zitiert, der die überregionalen Politik-Berichterstattung gegen die Lokalberichterstattung auf der Festakt in Hannover ausspielen wollte. Für ihn sei die Existenz einer Lokalzeitung wichtiger als die  Frage, ob es einen möglichen Rückgang in der quantitativen Pressevielfalt bei der überregionalen Berichterstattuug gebe.
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MOPO-Betriebsrat zum „Aus“ der Boulevard-Belieferung durch die MOPO

Kommando zurück für die Hamburger Politik-Redaktion. Anfang 2017 wurden sieben KollegInnen gegen ihren Willen nach Berlin versetzt. Nicht mal sechs Monate später wird nun verkündet, dass sie alle dort nicht mehr gebraucht werden: Das Verlagshaus Madsack übernimmt die Mantel-Produktion Politik/Wirtschaft für die DuMont-Titel. Die Betroffenen hatten Wohnungssuche, Umzüge, private Umbrüche, sind z.T. seit Januar Dauergast in ICEs zwischen HH und Berlin, drei von ihnen haben gegen die unzumutbare Versetzung geklagt. Alles komplett umsonst. Natürlich begrüßen wir die Entscheidung, den Betroffenen nun wieder Arbeitsplätze in Hamburg anzubieten. Aber was für ein Licht wirft das ganze Trauerspiel eigentlich auf den Umgang des DuMont-Konzerns mit seinen MitarbeiterInnen? Weiterlesen

Berliner Betriebsrat Berliner Newsrom zum „Aus“ der Hauptstadtredaktion:

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Protest gegen das Aus für die DuMont-Hauptstadtredaktion 

Die Gewerkschaften ver.di/dju Berlin, JVBB und der gemeinsame Betriebsrat der drei Berliner DuMont-Redaktionen erklären:  Wir sind entsetzt über das von DuMont beschlossene abrupte Aus für die 17 Kolleginnen und Kollegen der Hauptstadtredaktion (DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH). Die Quintessenz der neuen „Kooperation“ DuMonts mit Madsack ist: Die Hauptstadtredaktion wird bis zum Herbst dieses Jahres dicht gemacht. Es gibt sie seit acht Jahren, sie hat mit immer weniger Redakteuren unter einem schwierigen Konstrukt immer mehr Arbeit geleistet, die im gesamten Konzern geschätzt und gewürdigt wurde. Weiterlesen

DuMont verabschiedet sich vom überregoinalen Content

Der Web-Auftritt mmm.verdi.demmmduma von verdi im Bereich „Journalismus“ beschäftigt sich mit dem Deal von Madsack mit DuMont. „Die Verlage Madsack und DuMont werden künftig ihre Titel aus den überregionalen Themenfeldern Politik und Wirtschaft durch eine gemeinsame Hauptstadtredaktion beliefern. Die bisherige Redaktionsgemeinschaft von DuMont wird geschlossen. 17 Beschäftigte verlieren ihren Job. Sie können sich auf zehn Stellen in der neuen RedaktionsNetzWerk Berlin GmbH (RND) bewerben. Diese wird ihren Sitz in den Räumen des bisherigen Madsack-Redaktionsnetzwerks im Haus der Bundespressekonferenz haben. Entsetzen herrscht unter den Beschäftigten der DuMont-Hauptstadtredaktion, die erst 2017 in ein neues Redaktionsgebäude in Berlin-Kreuzberg umgezogen sind.

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Madsack/DuMont: ver.di befürchtet Verlust der Meinungsvielfalt und warnt vor Entlassungen

verdidijuduma.pngDer ver.di Bundesvorstand beschäftigt sich in ein einer Presse-Erklärung mit dem Ausstieg von DuMont als überregionalen Inhalte-Anbieter: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) befürchtet nach der Ankündigung der Bündelung der überregionalen Berichterstattung durch die Medien-Gruppen Madsack und DuMont den Verlust von Meinungsvielfalt und Arbeitsplätzen im Zeitungsjournalismus. „Wer auf sinkende Auflagen mit der Einschränkung journalistischer Vielfalt reagiert, ist auf dem falschen Weg“, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Frank Werneke. „Die betroffenen Redaktionen können sich unserer Unterstützung bewusst sein, und auf keinen Fall darf es zu Entlassungen von Redakteurinnen und Redakteuren kommen.“
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Schampus und Arbeitsplatzabbau bei Madsack

Am 24. September 2015 feierte die Madsack Mediengruppe in einem so genannten „Flurfest“ ihr neues Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND). Mehr als 150 Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft nahmen daran teil. Kritisch wird aus Gewerkschaftskreisen angemahnt, dass es nicht zusammen passt, wenn in den Lübecker Nachrichten Redakteure gekündigt werden sollen, man im Berlin den Schampus schlürft und sich selber feiert. Weiterlesen

Stellenabbau bei den Lübecker Nachrichten – ver.di Nord kündigt Widerstand an

fbfb8ver.di Nord sieht in dem geplanten Stellenabbau bei den Lübecker Nachrichten einen weiteren massiven Eingriff in die Eigenständigkeit der Zeitungsverlage an der Ostsee. Am Freitag wurde bekannt, dass die Lübecker Nachrichten ein Drittel der Stellen in der Redaktion abbauen wollen.Die gemeinsame Mantelredaktion von Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung in Rostock soll durch Dienstleistungen der konzerninternen Zentralredaktion in Hannover ersetzt werden. Die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung gehören zum Madsack-Konzern (u.a. „Hannoversche Allgemeine Zeitung“, „Leipziger Volkszeitung“, Gesellschafterin im Madsack-Konzern ist die dd_vg, eine Medienbeteiligungsgesellschaft der SPD). Weiterlesen

Madsack/RND gewinnt NW aus Bielefeld als Kunden

rndnwAb Oktober macht Madsack Politik für die Neue Westfälische (NW) mit Sitz in Bielefeld. Wie das Verlagshaus aus Hannover bekannt gibt, wird die NW Zugriff auf „sämtliche Texte“ der Berlin-Korrespondenten bekommen. Ausgeschlossen vom Deal bleiben alle weiteren Mantel-Ressorts der NW, wie Wirtschafts und Gesellschaft. Die Aufgaben der dortigen Mantelredaktion sollen unberührt bleiben, heißt es. Hintergrund: Alexandra Jacobson (60), die bisherige Hauptstadtkorrespondentin der Neuen Westfälischen verabschiedet sich in die Passivphase der Alterteilzeit.  „Sämtliche Texte der Berliner RND-Korrespondenten werden künftig auch an die NW geliefert und stehen der Politikredaktion der NW als Material für die tägliche Zeitungsproduktion in Bielefeld zur Verfügung. Das Madsack-Material findet damit erstmals auch in Nordrhein-Westfalen Verbreitung“, heißt es in einer Hausmitteilung von NW-Chefredakteur Thomas Seim.  Die Regionalzeitung erscheint in der Region Ostwestfalen-Lippe und erreicht eine verkaufte Auflage von 225.837 Exemplaren (IVW II/2015).