BDZV: Tarifergebnis der Fläche wird für die Redaktionen auch im Norden übernommen

Die Tarifvertragsparteien haben den bundesweiten Tarifabschluss für Zeitungsredakteure aus dem April 2014 am 12. August auch für Norddeutschland übernommen. Die Gehaltssätze werden zum 1. Mai 2014 um 2,5 Prozent und zum 1. April 2015 um weitere 1,5 Prozent erhöht. Die Einmalzahlungen (Jahresleistung / Urlaubsgeld) werden künftig von bisher 1,75 auf 1,5 Gehälter reduziert.  Wie der Verband der Zeitungsverlage Norddeutschland (VZN) dazu mitteilt, wurde zugleich der Qualifizierungsdialog über Fragen der Ausbildung, der Weiterqualifikation, Personalarbeit in der Redaktion und erfolgsabhängige Jahressonderzahlungen übernommen. Darüber hinaus hätten Arbeitgeber und Gewerkschaften verabredet, ab Beginn des kommenden Jahres „Gespräche über die Gehaltsstruktur unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten zu führen“.
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ver.di: Zeitungsredakteure im Norden wehren erfolgreich Tarifsonderweg ab

10418274_343490832483459_4339679318896093882_nDie Beschäftigten der Tageszeitungsredaktionen im Norden werden auch künftig bezahlt wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Rest des Bundesgebiets. Darauf einigten sich ver.di und der DJV in der zweiten Verhandlungsrunde mit dem Verband der Zeitungsverleger Nord (VZN). Die Tarifeinigung sieht vor, dass der bundesweite Tarifabschluss für Redakteurinnen und Redakteure, der im April abgeschlossen wurde, nun doch für die Verlage in Schleswig-Holstein und MecklenburgVorpommern gilt. Weiterlesen

DJV: Verleger stimmen zu

verlegerzuDie Tarifverträge für die Journalistinnen und Journalisten an Tageszeitungen können ab sofort auch im hohen Norden gelten, sofern die Journalisten dem zustimmen. Darauf einigten sich am heutigen Dienstag in Hamburg der Deutsche Journalisten-Verband und die dju in ver.di mit dem Verband der Zeitungsverleger Norddeutschlands (VZN) in der zweiten Verhandlungsrunde. Rückwirkend ab 1. Mai werden demnach die Gehälter der Redakteurinnen und Redakteure um 2,5 Prozent angehoben. Im nächsten Jahr gibt es eine weitere Gehaltserhöhung um 1,5 Prozent. Weiterlesen

Mehr als 150 Redakteure demonstrieren in Lübeck

Heute demonstrierten weit mehr als 150 streikende Redakteurinnen und Redakteure in Lübeck für die Übernahme der bundesweiten Tarifverträge. Die Geschäftsführung der Lübecker Nachrichten unter Thomas Ehlers gilt als „Scharfmacherin“ im Verlegerlager. Umso besser, dass aus allen Landesteilen und aus Rostock Delegationen kamen, um sich gegen die Provokationen der Nord-Verleger öffentlich zu wehren.

Streikaktionen im Norden ausgeweitet, Redaktionen in Kiel, Lübeck, Rostock und Heide streiken

BuwUAk1IEAAJTVxAm Montag, 11. August, wurden die Warnstreiks in den Redaktionen der Kieler Nachrichten und der Ostsee-Zeitung in Rostock fortgesetzt. Hinzukamen heute die Lübecker Nachrichten und die Dithmarscher Landeszeitung. Erstmals fand ein Solidaritätstreik statt – in der ausgegliederten Mantelredaktion der Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung (RSG). Weiterlesen

Warnstreik in den Kieler Nachrichten

10553514_341827479316461_5410422526506009306_nAls deutliches Zeichen des Unmuts traten am Freitagmittag etwa 40 Redakteure und Volontäre der Kieler Nachrichten in den Warnstreik. Der Unmut richtete sich dabei gegen den VZN, der den bereits im Frühsommer von den Tarifpartnern ausgehandelten Flächentarifvertrag nicht akzeptieren will. Damit angedrohten zusätzlichen Verschlechterungen bei Gehaltssteigerungen und Manteltarif lehnen die Gewerkschaften ab. Stattdessen fordern sie den VZN auf, in der zweiten Verhandlungsrunde am Dienstag, 12. August in den ausgehandelten bundesweiten Flächentarif zurückzukehren.

Erneuter Warnstreik in Rostock

10301517_341425909356618_1497822595423997996_nAngesichts der Verweigerungshaltung des Verbandes des Zeitungsverleger Norddeutschlands (VZN) haben Journalisten der Ostsee-Zeitung (OZ) ihren Ende Juli unterbrochenen Streik heute (Freitag, 08.08.2014) fortgesetzt. Die Streikenden zogen mit einem Demonstrationszug durch die Rostocker Innenstadt und informierten dort Leser über die Hintergründe des Konflikts. Mit der Arbeitsniederlegung während der Hanse Sail protestieren sie gegen die von den Verlegern beabsichtigte Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen, die sich negativ auf die journalistische Qualität der größten Tageszeitung Mecklenburg-Vorpommerns (Auflage rund 145.000 Exemplare) und anderer Blätter auszuwirken droht. Weiterlesen

Warnstreik heute bei den Lübecker Nachrichten

10550989_735244363204538_2940757123965478274_nHeute ist es zu einem Warnstreik in den Lübecker Nachrichten gekommen.Über 20 Redakteure beteiligten sich daran. Hintergrund ist die regionale Tarifverhandlung für Redakteure an Zeitungen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Zeitungssverleger an der Küste wollen trotz zusätzlicher Verschlechterungen für die Redakteure in der Region den bundesweiten Abschluss nicht übernehmen