Berliner Betriebsrat Berliner Newsrom zum „Aus“ der Hauptstadtredaktion:

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Protest gegen das Aus für die DuMont-Hauptstadtredaktion 

Die Gewerkschaften ver.di/dju Berlin, JVBB und der gemeinsame Betriebsrat der drei Berliner DuMont-Redaktionen erklären:  Wir sind entsetzt über das von DuMont beschlossene abrupte Aus für die 17 Kolleginnen und Kollegen der Hauptstadtredaktion (DuMont Redaktionsgemeinschaft GmbH). Die Quintessenz der neuen „Kooperation“ DuMonts mit Madsack ist: Die Hauptstadtredaktion wird bis zum Herbst dieses Jahres dicht gemacht. Es gibt sie seit acht Jahren, sie hat mit immer weniger Redakteuren unter einem schwierigen Konstrukt immer mehr Arbeit geleistet, die im gesamten Konzern geschätzt und gewürdigt wurde. Weiterlesen

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DuMont verabschiedet sich vom überregoinalen Content

Der Web-Auftritt mmm.verdi.demmmduma von verdi im Bereich „Journalismus“ beschäftigt sich mit dem Deal von Madsack mit DuMont. „Die Verlage Madsack und DuMont werden künftig ihre Titel aus den überregionalen Themenfeldern Politik und Wirtschaft durch eine gemeinsame Hauptstadtredaktion beliefern. Die bisherige Redaktionsgemeinschaft von DuMont wird geschlossen. 17 Beschäftigte verlieren ihren Job. Sie können sich auf zehn Stellen in der neuen RedaktionsNetzWerk Berlin GmbH (RND) bewerben. Diese wird ihren Sitz in den Räumen des bisherigen Madsack-Redaktionsnetzwerks im Haus der Bundespressekonferenz haben. Entsetzen herrscht unter den Beschäftigten der DuMont-Hauptstadtredaktion, die erst 2017 in ein neues Redaktionsgebäude in Berlin-Kreuzberg umgezogen sind.

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Madsack/DuMont: ver.di befürchtet Verlust der Meinungsvielfalt und warnt vor Entlassungen

verdidijuduma.pngDer ver.di Bundesvorstand beschäftigt sich in ein einer Presse-Erklärung mit dem Ausstieg von DuMont als überregionalen Inhalte-Anbieter: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) befürchtet nach der Ankündigung der Bündelung der überregionalen Berichterstattung durch die Medien-Gruppen Madsack und DuMont den Verlust von Meinungsvielfalt und Arbeitsplätzen im Zeitungsjournalismus. „Wer auf sinkende Auflagen mit der Einschränkung journalistischer Vielfalt reagiert, ist auf dem falschen Weg“, kritisierte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Frank Werneke. „Die betroffenen Redaktionen können sich unserer Unterstützung bewusst sein, und auf keinen Fall darf es zu Entlassungen von Redakteurinnen und Redakteuren kommen.“
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Madsack hat DuMont als Kunden am Hacken

rndgmbhberlin.pngDie beiden Regionalzeitungensgruppen Madsack und DuMont schließen sich nach Informationen von meedia.de zu einer strategischen Partnerschaft zusammen, um eine gemeinsame Redaktion für Politik und Wirtschaft in Berlin zu gründen, die von der Zeitungsgruppe aus Hannover dominiert wird. „Damit dürfte aber die journalistische Vielfalt der Zeitungen weiter leiden. …Wie die beiden Unternehmen mitteilen, wollen die beiden Verlage die RND Berlin GmbH ins Leben rufen. Daran soll das zu Mediengruppe Madsack gehörende RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) zu 75 % und DuMont zu 25 % beteiligt werden, heißt es. Weiterlesen

Tarifrunde Redakteure 2018: Warnstreik bei den KN und LN

Am Freitag, den  18. Mai sind seit 6 Uhr Redakteur/innen der Lübecker und der Kieler Nachrichten im Warnstreik. Bestreikt werden die Madsack-Titel „Kieler Nachrichten“, „Segeberger Zeitung“ und „Lübecker Nachrichten“. In Kiel stehen etwa 30 Kolleginnen und Kollegen auf der Straße, in Lübeck sind es etwa 25. Der Ausstand steht unter dem Motto „Wir lassen uns nicht abhängen“.  Der Warnstreik bei den „Lübecker Nachrichten“ soll am Sonnabend (19. Mai) fortgesetzt werden. Die Zeitung hat eine Sonntagsausgabe.

 

 

Abo-Service der Ostsee-Zeitung beschlossen – 32 Kündigungen

ozabo.pngDie Web-Seite „Qualität und Vielfalt sichern“ in Mecklenburg-Vorpommern informiert über die Schließung des Abo-Services der Ostsee-Zeitung und der Kündigung aller 32 Beschäftigten. Nach ihrer Sicht ist dies ein „neuer Tiefschlag im Konflikt um die Rechte der Beschäftigten bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung und meint, dass auch die Beziehungen von Betriebsrat und Geschäftsleitung einen sehr schlechten Stand erreicht hätten: „Nur einen Tag vor der Wahl einer neuen Interessenvertretung hat die Leitung die Schließung des bisher im Rostocker Verlagsgebäude sitzenden Ostsee Aboservices und die sofortige Kündigung aller 32 Mitarbeiter bekanntgegeben.“ Weiterlesen

Madsack setzt auf Managed Print Service

Ricoh, ein japanischer Drucker- und Kopiererhersteller, hat das Print-Management an zehn Standorten der Madsack Mediengruppe neu organisiert. In Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Rechenzentrum (GRZ) von Madsack wurde ein einheitliches Service- und Technologiekonzept erarbeitet, das die Bereitstellung von insgesamt über 1.000 Multifunktions- und Drucksystemen von Ricoh vorsieht. Auch die zentralen Hausdruckereien der Mediengruppe werden berücksichtigt und sind mit zwölf Produktionsdrucksystemen ausgestattet.

Regionale Medienhäuser verändern sich, werden auch Fahrrad-Verleiher und Chauffeure

Wegbrechende Anzeigenumsätze, nicht so stark steigende Online-Umsätze, geringer steigende Vertriebsumsätze, alles das treibt die regionalen Zeitungsunternehmen, sich auf die Suche nach neuem Geschäftsfeldern zu machen. Die lokale und regionalen Postzustellung ist seit Jahren etabliert. Drei Beispiele aus Dresden, Leipzig und Neubrandenburg, was sich noch so geändert hat.

Sächsische Zeitung

Seit fünf Jahren ist die DD+V Mediengruppe, ein Unternehmen von Gruner+Jahr, Mehrheitseigner an 8mal8. Der Chauffeur-Service aus Dresden kutschiert Privat- und Geschäftskunden zu ihrem Ziel. Die Kunden müssen jede Fahrt vorab bestellen. Ordern können die Kunden den Dienst unter anderem per App. Weiter betreibt dienSächsische Zeitung das Fahrradleihsystem sz-bike. Das Im Zentrum des Stadt ist der Dienst nahezu uneingeschränkt free floating. Das bedeutet, Kunden können die Räder an jeder öffentlich einsehbaren Straßenkreuzung ausleihen. Betreiber des Services ist nextbike aus Leipzig. Weiterlesen

Rund 100 Streikende in Lübeck

Rund 100 Streikende aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben in Lübeck für faire und gute Arbeitsbedingungen demonstriert.

Mit einer Demonstration durch die Innenstadt von Lübeck haben streikende Journalisten von Lübecker Nachrichten, Kieler Nachrichten, Segeberger Zeitung und Ostsee-Zeitung am Mittwoch (25. April) die fünfte Runde der Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen begleitet. Rund 100 Teilnehmer forderten in Sprechchören ein Ende der Hinhaltetaktik der Verleger und eine angemessene Erhöhung der Gehälter und Honorare, um mindestens 200 Euro für Berufseinsteiger. „Junge Redakteure und Volontäre müssen fair bezahlt werden, um den Beruf auch in Zukunft attraktiv zu halten“, so Arnold Petersen, DJV-Landesvorsitzender von Schleswig-Holstein, bei der Kundgebung vor der Geschäftsstelle der Lübecker Nachrichten.

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