ver.di zur LVZ-Druckerei: Im Vorfeld des 3.10. sicher kein Feiertag für die Betroffenen

Gestern Abend teilte die Geschäftsführung den Beschäftigten der LVZ-Druckerei Stahmeln mit, dass der Betrieb zum 31.12.2019 geschlossen wird. Davon sind insgesamt ca. 60 Beschäftigte in der Druckerei und ca. 200 in der ausgegliederten Zeitungsweiterverarbeitung betroffen, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Die LVZ soll dann in den Zeitungsdruckereien in Halle und die DNN in Dresden gedruckt wer- den. Diese einschneidende Entscheidung wurde durch die Eigentümerin der Leipziger- Verlags – und Druckereigesellschaft (LVDG) die Mad- sack Mediengruppe mit Sitz in Hannover getroffen, die vor wenigen Monaten ihr 125-jähriges Bestehen mit großem Pomp gefeiert hat.
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Betriebsrat der LPFG: Wir wurden hintergangen

Der Betriebsrat der LPFG äußert seine Empörung zur Entscheidung der Madsack Mediengruppe, die Druckerei zum Jahresende 2019 zu schließen. Er fühlt sich hintergangen. Sie sind zusätzlich empört, dass das Unternehmen von 60 Beschäftigten spricht, während der Betriebsrat darauf hinweist, dass ja auch die 200 Beschäftigten der ausgegliederten Weiterverarbeitung von der Schließung betroffen sind. Hier das Info des Betriebsrats.

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LVZ Druckerei wird zum Jahresende 2019 geschlossen

Das Unternehmen hat am Abend des 1. Oktobers die Beschäftigten der Spätschicht der LVZ-Druckerei darüber informiert, dass die Zeitungsdruckerei in Stahmeln zum Jahresende 2019 geschlossen wird. Der Geschäftsführer Björn Steigert, dass mit dem Verlust des BIlD Druckauftrages große Maschinenkapazitäten nicht ausgelastet sindr. „Die Infrastruktur für die Ausgaben der LVZ und DNN zu erhalten, ist wirtschaftlich für uns nicht darstellbar.“ Da nach Medienangaben der Druckauftrag der DNN künftig von G+J in Dresden gedruckt werden soll, dürfte diese Info darüber hinaus vermutlich noch nicht die ganze Wahrheit sein. Es soll im übrigen auch so sein, dass sich das Format der DNN ändern soll. Hier die Info des Unternehmens an die Leipziger Drucker: Weiterlesen

Droht das Ende der Madsack-Druckerei in Leipzig 2019: Erst BILD weg, dann DNN, dann LVZ?

turi2 fasst einen Text von Kai Renner für verschiedene Abo-Zeitungen der Funke Mediengruppe zusammen: „Die Madsack-Tochter Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft verliert den Druckauftrag der „Bild“, schreibt Kai-Hinrich Renner. Sie druckt aktuell täglich 270.000 Exemplare, das ist mehr als die Hälfte des täglichen Druckvolumens der Druckerei. Spätestens zum Jahreswechsel 2019/20 wolle Springer die Teilauflage in die eigene Druckerei in Berlin-Spandau holen. Madsacks „LVZ“-Schwesterblatt „Dresdner Neueste Nachrichten“ könnte zur Dresdener DDV-Mediengruppe wechseln, einer Tochter von Gruner + Jahr. Madsack und DDV würden auch „über weitere Verlagsdienstleistungen“ sprechen. Sollte die Leipziger Druckerei zur Disposition stehen, stünden die Chancen für DuMonts Druckerei in Halle gut, den Auftrag zu erhalten, schreibt Renner – dort entsteht, eine halbe Autostunde von der Leipziger Druckerei entfernt, die „Mitteldeutsche Zeitung“. In der Vergangenheit hatte die Madsack Mediengruppe ihre eigene Zeitungsdruckerei in Hannover geschlossen, davor in Peine und die Aufträge für ihre Titel fremdvergeben.

LVZ: Erneuter Stellenabbau, diesmal im Anzeigen-Innendienst und ab nach Potsdam

lvzaiMit Wut und Enttäuschung reagierten die Kolleginnen und Kollegen des Anzeigenbereiches auf die Präsentation vom Geschäftsführer unseres Hauses am Nachmittag des 10. März 2016, dass 15 Arbeitsplätze im Anzeigeninnendienst gestrichen und die Erfassungsarbeiten nach Potsdam vergeben werden. Allen Bemühungen des Betriebsrates zum Trotz werden diese Arbeitsplätze den Synergiebestrebungen des Konzerns im Rahmen von „Madsack 2018“ geopfert. Seitens der Geschäftsführung nimmt man wissentlich in Kauf, dass hier jahrzehntelange Kundenbeziehungen aufs Spiel gesetzt werden. Weiterlesen

Betriebsräte von Madsack zum LVZ-Sozialplan: Das Verhandlungsergebnis ist ein Erfolg

konzernsache82014Der Konzernbetriebsrat der Mediengruppe Madsack informiert in seinem aktuellem Informationsblatt „Konzernsache“ die Beschäftigten der Medienbgruppe über den Sozialplan und Interessenausgleich in der Leipziger Volkszeitung (LVZ), der zwischen dem LVZ-Betriebsrat und der Geschäftsleitung vereinbart wurde war. „Den Personalabbau in der lVZ-Redaktion konnte der Betriebsrat damit nicht verhindern, in Verhandlungen mit der Geschäftsleitung aber die Zahl derer, die gehen müssen, reduzieren. Interessenausgleich und Sozialplan sind deshalb ein Erfolg – ausdrücklich auch für jene, die an Bord bleiben.  Ein Erfolg, der kein Geschenk ist. Hier die KBR-Info im Wortlaut.

LVZ: Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart

lvz3007Der Betriebsrat der LVZ hat heute einen Interessenausgleich und Sozialplan mit der Geschäftsführung vereinbart.Der Abfindungsfaktor wurde auf 0,9 Brutto-Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr vereinbart. Zusätzlich konnten für jeden Gekündigten ein Sockelbetrag von 4000 Euro brutto sowie ein Abfindungszuschlag für jedes unterhaltsberechtigte Kind in Höhe von 3000 Euro brutto ausgehandelt werden. Weiterlesen

Erneuter Führungswechsel in der Madsack-Konzernleitung

Im Prozess der Konsolidierung und Neuaufstellung der Mediengruppe Madsack kommt es zu einer erneuten Veränderung in der Führung der Unternehmensgruppe. Marc Zeimetz wird Finanzchef von Madsack und wird den bisherigen CFO, Svcn Fischer ablösen, der auf „eigenen Wunsch“  laut Pressemitteilung das Unternehmen verlässt. Zeimetz soll künftig auch das Beteiligungsgeschäft und digitale Portfolio  verantworten. Der bisherige Geschäftsführer der Sächsischen Zeitung, Björn Steigert, wird zum 15. September 2014 neuer Geschäftsführer der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und folgt Marc Zeimetz. Weiterlesen

Betriebsräte der Sächsischen Zeitung/MOPO Sachsen solidarisch mit LVZ-Redaktion

Unter der Überschrift “Was uns verbindet!” solidarisiert sich der Gruppenbetriebsrat der DD+V-Gruppe, Herausgeber von Sächsischer Zeitung und Morgenpost Sachsen, mit den Beschäftigten bei Leipziger Volkszeitung (LVZ) und Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN). Die Betriebsräte des DD+V hoffen, dass mit dem Madsack-Konzern ein Sozialplan verhandelt werden kann, der für die betroffenen Mitarbeiter tatsächlich sozial verträgliche Regelungen schaftt und, dass es möglichst wenige Kündigungen gibt. Notwendige Veränderungen über bloßen Stellenabbau zu realisieren sei phantasielos. Weiterlesen

LVZ: Nächste Sozialplanverhandlungen am 30. Juli 2014

brlvzDie Sozialplanverhandlungen in der LVZ werden am 30. Juli 2014 weitergeführt. Mit der Formulierung „Open-End“ ist üblich die Absicht verbunden, zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Nach den heutigen Verhandlungen bilanziert der Betriebsrat der LVZ:  Die Anzahl der beabsichtigten Kündigungen konnte weiter verringert werden.  Nach den bereits bekannten 18 ATZ-Regelungen liegen weitere drei Verträge über Altersteilzeit unterschriftsreif vor. Der Arbeitgeber fordert derzeit noch die Kündigung im Umfang von 13,9 Vollzeitstellen. Weiterlesen