LVZ: Erneuter Stellenabbau, diesmal im Anzeigen-Innendienst und ab nach Potsdam

lvzaiMit Wut und Enttäuschung reagierten die Kolleginnen und Kollegen des Anzeigenbereiches auf die Präsentation vom Geschäftsführer unseres Hauses am Nachmittag des 10. März 2016, dass 15 Arbeitsplätze im Anzeigeninnendienst gestrichen und die Erfassungsarbeiten nach Potsdam vergeben werden. Allen Bemühungen des Betriebsrates zum Trotz werden diese Arbeitsplätze den Synergiebestrebungen des Konzerns im Rahmen von „Madsack 2018“ geopfert. Seitens der Geschäftsführung nimmt man wissentlich in Kauf, dass hier jahrzehntelange Kundenbeziehungen aufs Spiel gesetzt werden. Weiterlesen

Betriebsräte von Madsack zum LVZ-Sozialplan: Das Verhandlungsergebnis ist ein Erfolg

konzernsache82014Der Konzernbetriebsrat der Mediengruppe Madsack informiert in seinem aktuellem Informationsblatt „Konzernsache“ die Beschäftigten der Medienbgruppe über den Sozialplan und Interessenausgleich in der Leipziger Volkszeitung (LVZ), der zwischen dem LVZ-Betriebsrat und der Geschäftsleitung vereinbart wurde war. „Den Personalabbau in der lVZ-Redaktion konnte der Betriebsrat damit nicht verhindern, in Verhandlungen mit der Geschäftsleitung aber die Zahl derer, die gehen müssen, reduzieren. Interessenausgleich und Sozialplan sind deshalb ein Erfolg – ausdrücklich auch für jene, die an Bord bleiben.  Ein Erfolg, der kein Geschenk ist. Hier die KBR-Info im Wortlaut.

LVZ: Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart

lvz3007Der Betriebsrat der LVZ hat heute einen Interessenausgleich und Sozialplan mit der Geschäftsführung vereinbart.Der Abfindungsfaktor wurde auf 0,9 Brutto-Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr vereinbart. Zusätzlich konnten für jeden Gekündigten ein Sockelbetrag von 4000 Euro brutto sowie ein Abfindungszuschlag für jedes unterhaltsberechtigte Kind in Höhe von 3000 Euro brutto ausgehandelt werden. Weiterlesen

Erneuter Führungswechsel in der Madsack-Konzernleitung

Im Prozess der Konsolidierung und Neuaufstellung der Mediengruppe Madsack kommt es zu einer erneuten Veränderung in der Führung der Unternehmensgruppe. Marc Zeimetz wird Finanzchef von Madsack und wird den bisherigen CFO, Svcn Fischer ablösen, der auf „eigenen Wunsch“  laut Pressemitteilung das Unternehmen verlässt. Zeimetz soll künftig auch das Beteiligungsgeschäft und digitale Portfolio  verantworten. Der bisherige Geschäftsführer der Sächsischen Zeitung, Björn Steigert, wird zum 15. September 2014 neuer Geschäftsführer der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und folgt Marc Zeimetz. Weiterlesen

Betriebsräte der Sächsischen Zeitung/MOPO Sachsen solidarisch mit LVZ-Redaktion

Unter der Überschrift “Was uns verbindet!” solidarisiert sich der Gruppenbetriebsrat der DD+V-Gruppe, Herausgeber von Sächsischer Zeitung und Morgenpost Sachsen, mit den Beschäftigten bei Leipziger Volkszeitung (LVZ) und Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN). Die Betriebsräte des DD+V hoffen, dass mit dem Madsack-Konzern ein Sozialplan verhandelt werden kann, der für die betroffenen Mitarbeiter tatsächlich sozial verträgliche Regelungen schaftt und, dass es möglichst wenige Kündigungen gibt. Notwendige Veränderungen über bloßen Stellenabbau zu realisieren sei phantasielos. Weiterlesen

LVZ: Nächste Sozialplanverhandlungen am 30. Juli 2014

brlvzDie Sozialplanverhandlungen in der LVZ werden am 30. Juli 2014 weitergeführt. Mit der Formulierung „Open-End“ ist üblich die Absicht verbunden, zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Nach den heutigen Verhandlungen bilanziert der Betriebsrat der LVZ:  Die Anzahl der beabsichtigten Kündigungen konnte weiter verringert werden.  Nach den bereits bekannten 18 ATZ-Regelungen liegen weitere drei Verträge über Altersteilzeit unterschriftsreif vor. Der Arbeitgeber fordert derzeit noch die Kündigung im Umfang von 13,9 Vollzeitstellen. Weiterlesen

LVZ-Redaktion: Ausweitung der Altersteilzeit – aber keine Beschäftigungsgarantie

lbz0207In den heutigen Verhandlungen über die geplanten Umstrukturierungen in der Redaktion der LVZ konnte der Betriebsrat seine Forderung nach der Einbeziehung des Jahrgangs 1959 in die Altersteilzeitregelung durchzusetzen. „Das ist ein wichtiger Erfolg, weil dadurch die Anzahl der betriebsbedingten Kündigungen reduziert wird.“ Leider lehnte die Geschäftsführung die vom Betriebsrat verlangte Beschäftigungsgarantie für die verbleibende Belegschaft bis 2018 ab. Auch der Vorstoß des Betriebsrates, die Altersteilzeit auf in Frage kommende Mitarbeiter des Verlages auszuweiten, um weitere Kündigungen in der Redaktion zuvermeiden, wurde abgelehnt. Am 18. Juli wird weiter verhandelt. Dabei sollen die Regelungen der Sozialauswahl im Mittelpunkt stehen. Hier das BR-Info im Wortlaut.

LVZ: Keine Einigung bei Altersteilzeit – weitere Verhandlungsrunde am 2. Juli 2014

zweiteOhne ein direktes Ergebnis endete in der LVZ die zweite Verhandlungsrunde über den geplanten Personalabbau in der Redaktion.  Es ging um die Einbeziehung der Jahrgänge bis 1959 auf Basis des Haustarifvertrages zur Altersteilzeit und die Feststellung des Personenkreises. Die Geschäftsleitung will keine generelle Regelung (Abfindung) für Arbeitnehmer/innen, die sich vorstellen könnten, auf Basis einer Abfindungsformel/-Angebots, freiwillig auszuscheiden. Die nächste Verhandlungsrunde ist am 2. Juli 2014. Hier das Betriebsrats-Info im Wortlaut.

Madsack stellt Abo-Vertrieb neu auf – Folgen für Call-Center

ktDie Mediengruppe Madsack überprüft  bestehende Prozesse, Verträge und Dienstleistungen im Bereich der Lesermarktbearbeitung. Über Details will das Unternehmen im Moment nichts sagen. Nach Informationen des Fachmagazins „Kontakter“ (23/2014) sind die Dienstleistungen für die Abo- Kundenakquisition bundesweit ausgeschrieben worden, was soviel heißt, dass es um die Call-Center von Madsack bzw. den Vertragspartnern gehen dürte. Der Call-Center Partner des LVZ gehört zur insolventen Stark-Gruppe aus Bremen und man kann vemuten kann, dass es hier zu neuen Vertragsbeziehungen kommt. Mit der Neugründung von Madsack Market Solutions soll dieser gesamte Prozess neu organisiert werden.

Die LVZ wird ärmer, aber auch die Stadt Leipzig wird es, wenn Madsack den Mantel in Leipzig abbaut

lochthofenIn einem Interview mit dem MDR Kulturradio Figaro, äußert sich Sergej Lochthofen, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen von 1990 bis 2009, zum Abbau des Mantels der LVZ und dessen Verlagerung nach Hannover. In seinen Augen verliere die LVZ durch diesen Abbau und damit auch die Stadt Leipzig. „Die Leser merken, wenn ihre Zeitung nicht mehr aus der Region ist, nicht mehr nach der Gegend schmeckt. Das ist nicht nur eine Frage vom bedruckten Papier, sondern auch von einer Identität, die gemeinsam wächst über Jahrzehnte aufgebaut hat … Da ist eine falsche Entwicklung ganz generell im Gange … Weiterlesen