„Waldeckische Landeszeitung“ und „Frankenberger Zeitung“ an Ippen verkauft

ver.di Hessen positioniert sich zum Verkauf der Waldeckischen Landeszeitung“ und der „Frankenberger Zeitung“ an die Verlagsgruppe Ippen bzw. deren Beteiligungsgesellschaft MBG in Bad Hersfeld. ver.di verweist darauf, dass Nordhessen jetzt komplett ein Ippen-Land sei. Erst vergangenen Woche hatte sich die Madsack Mediengruppe von ihrer Beteiligung an der Oberhessischen Presse getrennt. Kurz nach dem Ausstieg des Medienkonzerns Madsack bei der Tageszeitung „Oberhessische Presse“ in Marburg dreht sich das Zeitungskarussell auch in Nordhessen: Die „Waldeckische Landeszeitung“ in Korbach und die „Frankenberger Zeitung“, die bisher zu 100 Prozent zu Madsack gehörten, werden an die Medien Beteiligungsgesellschaft (MBG) in Bad Hersfeld verkauft. Beide Blätter haben zusammen eine Auflage von etwa 22.000 Exemplaren. Weiterlesen

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Zweiter Warnstreik bei der Oberhessischen Presse

Bei der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg haben am zweiten Tag in Folge Beschäftigte aus Verlag und Druckerei die Arbeit niedergelegt. Mit dem ganztägigen Warnstreik soll der Forderung nach Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags Nachdruck verliehen werden. Wegen des Warnstreiks am gestrigen Donnerstag konnte die OP nicht in Marburg gedruckt werden. Der Verlag der OP musste den Druckauftrag an eine Fremdfirma in Gießen auslagern.

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Oberhessische Presse: Weitere Tarifverhandlungstermine im Juli 2014

Auf verschiedene Tarifverhandlungstermine haben sich Arbeitgeber und die beiden Gewerkschaften, ver. di und der DJV, in der Oberhessischen Presse in ihrer Verhandlungsrunde am 27. Juni 2014 verständigt. Als nächster Termin wurde der 17. und folgend der 24.  Juli 2014 vereinbart. Die OP ist seit 2008 ohne direkte Tarifbindung. Für den Abschluss eines Haustarifvertrages hatte es 2013 und 2014 verschiedentlich Warnstreiks gegeben.

Oberhessische Presse: Nächste Tarifverhandlung am 27. Juni 2014

Ernst_02Zur ersten Verhandlungsrunde am 10. Juni 2014 über einen Haustarifvertrag für die Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessichen Presse (OP) trafen sich der Geschäftsführer der OP, Steffen Schindler und Chefredakteur Christoph Linne mit den Gewerkschaftsvertretern Achim Wolff (DJV) und Manfred Moss (ver:di). Mit dabei waren die Mitglieder der OP-Tarifkommission Gianfranco Fain, Tim Gabel, Florian Lerchbacher und Holger Schmidt. OP-Geschäftsführer Steffen Schindler sagte, dass sie daran interessiert sein, in Anlehnung an den für die Fläche neu vereinbarten Gehalts- und Manteltarifvertrag Tageszeitungen auf einen Nenner zu kommen und zügig zu verhandeln. Der Geschäftsführer möchte die Berufsjahre-Staffel „etwas aufweichen“ und hält an seinem Qualifizierungsmodell für Redakteure fest. Auch zum Manteltarifvertrag liegen Vorschläge der Geschäftsführung auf dem Tisch: z.B eine 40 Stunden Woche und die Verlängerung des Volonariats auf 3 Jahre.Die Verhandlungen werden am 27. Juni 2014 fortgesetzt. Das Unternehmen ist seit 2008 ohne Tarifbindung. (von der Web-Seite des DJV in Hessen)

OP: Geschäftsleitung will über Haustarif verhandeln

Gegenüber dem Geschäftsführer des DJV Hessen, Achim Wolff, kündigte die Geschäftsleitung der Oberhessischen Presse in Marburg hre Bereitschaft zu Verhandlungen über einen Haustarifvertrag an. Grundlage für die Verhandlungen soll der kürzlich abgeschlossene Flächentarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure sein. Nach den jüngsten Streiktagen in der OP stimmte die Geschäftsleitung der Aufnahme von Haustarif-Verhandlungen endlich zu. Weiterlesen

Wieder ein Warnstreik bei der Oberhessischen Presse in Marburg

Bei der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg wird heute wieder gestreikt. Neben den Redakteurinnen und Redakteuren auch weitere Beschäftigte aus Verlag und Druckerei in den Warnstreik getreten, um der Forderung nach dem Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags Nachdruck zu geben. Pünktlich um 10 Uhr standen am Montagmorgen knapp 40 Streikende vor dem Verlagsgebäude der Oberhessischen Presse in Marburg. Dort hatten sich neben den Kolleginnen und Kollegen der Redaktion auch ver.di-Mitglieder dem Streik der Redaktion angeschlossen. Nach gut eineinhalb Stunden Aufenthalt vor dem Verlagsgebäude, zogen die Streikenden zum Streiklokal, wo weiter über die Situation diskutiert wurde. Auch am Dienstag wird die Redaktion der Oberhessischen Presse nicht besetzt werden. Weiterlesen

Besuchen wir die dd_vg am 5. Dezember 2013 in Hamburg

ddvgver.di Niedersachsen ruft zu einer Aktion am 5. Dezember 2013 um 12:45 vor dem Unternehmensitz der dd_vg, der SPD-Medienbeteiligungsgesellschaft, in Hamburg auf. Anlass ist die bisherige Weigerung der örtlichen Geschäftsleitungen des Call-Centers in Hannover und der Oberhessischen Presse in Marburg, mit den Gewerkschaften über einen Haustarifvertrag Verhandlungen aufzunehmen. Weiterlesen

OP Marburg: Geschäftsleitung redet vom „Qualifizierungsmodell“

In einem Sondierungsgespräch mit Kolleginnen und Kollegen der Oberhessischen Presse in Marburg hat die Geschäftsleitung  ein „Qualifizierungsmodell“ angeboten, das aber von den organisierten Kolleginnnen und Kollegen als nicht verhandelbar zurückgewiesen wurde. Weitere Verhandlungen in Sachen Haustarif ohne die Gewerkschaften lehnt das Kollegium ab, informiert der DJV Hessen auf seiner Web-Seite. Die Gewerkschaften haben der Geschäftleistung eine Frist für eine Stellungnahme zum Tarifvertrag gesetzt.

Erneuter Warnstreik in Marburg – Redaktion lässt sich nicht einschüchtern

Die Redakteurinnen und Redakteure der Oberhessischen Presse (OP) in Marburg werden am heutigen Freitag ein weiteres Mal ganztägig streiken. Die Gewerkschaften DJV und ver.di haben zu diesem Warnstreik aufgerufen. Mit ihrem Warnstreik bekräftigen die Redakteurinnen und Redakteure erneut, dass sie von ihrer Forderung nach Vereinbarung eines Haustarifvertrages nicht abrücken. Sie protestieren damit gegen die niedrige und unterschiedliche Gehaltsstruktur des Verlages, die jungen und engagierten Leuten in diesem Beruf keinerlei Perspektive bietet. Viele der nicht tariflich bezahlten Beschäftigten müssen nicht nur auf Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichten, sondern verdienen bis zu 1.000 Euro weniger als ihre noch nach Gehaltstarif Tageszeitungen bezahlten Kolleginnen und Kollegen