Erfolgreicher Aktionstag der Gewerkschaften bei Madsack

An zahlreichen Madsack-Standorten beteiligten sich heute Beschäftigte an einem Aktionstag unter dem Motto „Rote Karte für Sozial-Foul“. Von den Gewerkschaften ver.di und DJV waren die Beschäftigten in Hannover (Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Kunden Service), Potsdam (Märkische Allgemeine), Leipzig (Leipziger Volkszeitung), Rostock (Ostsee-Zeitung), Göttingen (Göttinger Tageblatt) und anderen Standorten aufgerufen, sich zu beteiligen. Allein in Potsdam hielten mehr als 130 Beschäftigte aus allen Bereichen (Verlag, Druckerei, Redaktion) der Geschäftsleitung rote Karten entgegen (Foto). Im Verlagsbereich der Märkischen Allgemeinen sollen mehr als 40 Mitarbeiter entlassen werden. Ihre Aufgaben sollen ausgelagert oder zentralisiert werden. Aber auch bei den Lübecker Nachrichten, der Ostsee-Zeitung (Rostock) und auch im Mutterhaus in Hannover drohen tariflose Auslagerungen. An der Verlagsgruppe Madsack ist die SPD-Medienholding ddvg beteiligt.

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Aktionstag gegen Sozial-Foul bei Madsack-Zeitungen

Gegen Kündigungen von Mitarbeitern und die Flucht aus den Flächentarifverträgen richtet sich der heutige Aktionstag an Zeitungen der Mediengruppe Madsack. Dazu haben die Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die betroffenen Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Städten aufgerufen. Unter dem Motto „Rote Karte für Sozial-Foul“ protestieren sie bei Kundgebungen, Mahnwachen und anderen Veranstaltungen in Hannover (Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Kunden Service), Potsdam (Märkische Allgemeine), Leipzig (Leipziger Volkszeitung), Rostock (Ostsee-Zeitung), Göttingen (Göttinger Tageblatt) und anderen Standorten. Hintergrund sind angekündigte Umstrukturierungen innerhalb der Mediengruppe Madsack, die mit Arbeitsplatzabbau und Tarifflucht einhergehen sollen. Den Madsack-Plänen zufolge würden bei der Märkischen Allgemeinen Zeitung mehr als 40 Mitarbeiter entlassen, weil Arbeiten in Verlag und Verwaltung ausgelagert oder zentralisiert werden sollen. Bei Lübecker Nachrichten, Ostsee-Zeitung (Rostock), aber auch im Mutterhaus in Hannover drohen langjährige Mitarbeiter in tariflose Neugründungen ausgelagert zu werden. Weiterlesen