Betriebsrat der Ostsee-Zeitung: Nerven bewahren, Stärke zeigen

img_4759Der Betriebsrat der Ostsee-Zeitung hat mit der Rostocker Geschäftsleitung eine erste Gesprächsrunde zum geplanten Personalabbau geführt. Es ging um erste Verständnisfragen, so der Betriebsrat. Mit den Gewerkschaften wird es eine weitere Absprache zum Vorgehen geben. „Mitte Januuar hatte sich die Geschäftsleitung verpflichtet, für den drohenden Fall eines Personalabbaus im Verlagsbereich umgehend die Tarifverhandlungen über Beschäftigungs- sicherung wieder aufzunehmen. Von diesem Verlauf und Ergebnis hängt das ganze weitere Verfahren ab.“ Der Betriebsrat macht seine Ziele klar: „Niemand soll in die Arbeitslosigkeit gehen. Für alle sollen auch in Zukunft auch möglichst hohe Schutzstandards gelten.“ Der Appell an die Belegschaft: „Um unsere Forderungen  durchzusetzen, gilt es Nerven zu bewahren und Stärke zu zeigen.“Hier das Info im Wortlaut: Weiterlesen

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 LN/OZ: 15 Prozent der Arbeitsplätze sollen geopfert werden – trotz Millionen Gewinne

Die jetzt in Rostock und Lübeck vorgestellten Konzepte, denen kurz- und mittelfristig rund 15 Prozent der Arbeitsplätze zum Opfer fallen würden, werden einmal mehr mit einer „schwierigen wirtschaftlichen Lage“ begründet. Die LN befänden sich „in den roten Zahlen“; die OZ schriebe zwar „noch“ gute Ergebnisse – doch auch ihr drohe ein weiterer Rückgang, hieß es. Weiterlesen

Betriebsrat Ostsee-Zeitung: 50 Arbeitsplätze in Gefahr

Dozbribfias lassen wir uns nicht gefallen! Nach Monaten der geheimen Vorbereitungen hat die Leitung die Karten auf den Tisch gelegt: In den Abteilungen Anzeigen, Marketing und Vertrieb, Personal, IT, Blattplanung, ISDN-Pool und MV Media sollen insgesamt rund 50 Arbeitsplätze bei unserer Ostsee-Zeitung gestrichen werden. Das betrifft auch Stellen in den Verlagshäusern. Diese Pläne sind ohne jede vorherige Information des Betriebsrates entstanden, obwohl das Betriebsverfassungsgesetz eine rechtzeitige Beteiligung mit Beginn der Planungphase vorschreibt. Geschäftsführerin Stefanie Hauer bestätigte auf der Mitarbeiterversammlung ausdrücklich: „Wir haben solange am Konzept gefeilt, bis wir sicher waren, dass es das richtige für die OZ ist und wir zu 100 Prozent dahinter stehen.“ Weiterlesen

DJV: Schluss mit Kahlschlag bei Madsack Zeitungen!

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die bekannt gewordenen Pläne zum erneuten Stellenabbau bei den Madsack-Titeln Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten. Berichten zufolge sollen bei beiden Zeitungen insgesamt 30 Arbeitsplätze wegfallen und weitere 35 Stellen in tariflose Tochterfirmen ausgelagert werden. In welchem Umfang die Redaktionen beider Zeitungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Weiterlesen

Spontaner Protest gegen neue Streich-Konzepte bei OZ

ostseezeitungprotestDie Web-Seite „Qualität und Vielfalt sichern“ informiert über den unmittelbaren Protest der Belegschaft der Ostsee-Zeitung, als Madsack die neuen Abbau-Pläne in Rostock präsentiert hatte. Darauf kam es am Nachmittag des 19. September 2016 es zu einer Protestkundgebung vor der Zeitung.  Die Geschäftsleitung hatte dem Betriebsrat den Wegfall von vier Dutzend Stellen in Verlagsabteilungen und technischen Bereichen außerhalb der Druckerei vorgestellt. „Verschiedene Bereiche, wie etwa die Anzeigenerfassung, sollen geschlossen oder zum Teil massiv reduziert, andere Mitarbeiter und deren Aufgaben in tariflose Tochtergesellschaften des Madsack-Konzerns (Hannover) ausgegliedert werden. Weiterlesen