OS/LN-Geschäftsführerin Stefanie Hauer muss Hut nehmen

madsackozLässt die SPD-Medienholding ddvg ihre Muskeln spielen? Zwei Wochen nach einem peinlichen Auftritt bei einem Redaktionsbesuch des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten muss Stefanie Hauer, bisher Chefin von Ostsee-Zeitung (OZ) und Lübecker Nachrichten (LN), ihren Hut nehmen.

Die Zentrale in Hannover versuchte, das Offensichtliche irgendwie zu kaschieren: „Madsack stellt Geschäftsführung der Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung neu auf“ erfuhren die Mitarbeiter beider Blätter am Freitagnachmittag in einer knappen Mail. Das sollte wohl nach Planung klingen, aber die Sturzgeburt ist offenkundig, schließlich wurden nur Interims-Chefs für beide Titel benannt. Klar ist lediglich die Ansage, dass die bisherige Managerin Stefanie Hauer „mit sofortiger Wirkung“ aus beiden Unternehmen ausscheidet. Weiterlesen

Advertisements

Manuela Schwesig wirkte „not amused“ beim Empfang zu 65 Jahre OZ über Resolution

Eröffnung des OZ-Fests  und Empfang in der DruckereiOb der Appell Gehör gefunden hat? Manuela Schwesig wirkte „not amused“, als sie zum Auftakt des Jubiläumsfestes auf dem Hof des Rostocker Medienhauses unverhofft die Resolution „Dauerhafter Tarifschutz für alle Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung!“ in den Händen hielt. Vielleicht auch deswegen, weil die von der stellvertretenden ver.di-Landesleiterin Conny Töpfer und DJV-Landesgeschäftführerin Corinna Pfaff im Namen der Mitglieder beider Gewerkschaften überbrachte Botschaft den Finger deutlich in die Wunde legt: „Gerade einem Betrieb der Mediengruppe Madsack, deren größter Gesellschafter die SPD-Medienholding ddvg ist, kommt eine Vorbildwirkung für unser Bundesland zu, das dringend mehr und nicht weniger Tarifbindung benötigt.“ Weiterlesen

Rostock: Protest gegen Tarifbruch

Mit einer Kundgebung vor dem Medienhaus am Rostocker Steintor haben Mitarbeiter_innen der zum Madsack-Konzern gehörenden Ostsee-Zeitung (OZ) gegen den angekündigten Rückzug des Verlages aus dem Tarif protestiert. Auf Plakaten mit der Schlagzeile „Tarifbruch mit Segen der SPD“ wandten sie sich an den größten Einzelgesellschafter der Mediengruppe mit Sitz in Hannover, die SPD-Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg). Weiterlesen

Ostsee-Zeitung: Neueinstellungen nur noch in tariflosem Tochterunternehmen

spdbruchDie Web-Seite Qualtität und Vielfalt sichern, schreibt am 3. September 2017, dass Madsack angekündigt hat, Neueinstellungen in der Ostsee-Zeitung nur noch in einem tariflosen Tochterunternehmen vorzunehmen. „Wenige Tage vor dem mit großem Pomp geplanten Hoffest zum 65. Jubiläum der Ostsee-Zeitung (OZ) hat die Konzernleitung der Madsack-Mediengruppe, deren größter Einzelgesellschafter die SPD-Medienholding ddvg ist, den Mitarbeitern ein Geburtstagsgeschenk besonderer Art präsentiert: Künftig wolle man nur noch in tariflosen Tochterfirmen einstellen. Das geht aus einer Veröffentlichung des Betriebsrates hervor.“ Weiterlesen

VGM: Wieder betriebsbedingte Kündigungen in Hannover

Der VGM-Betriebsrat informiert über erneute betriebsbedingte Kündigungen bei Verlagsgesellschaft in Hannover. Die Abteilung Servicepool soll geschlossen werden. Hier werden Anzeigenaufträgen und Anzeigensonderprodukten, die Abrechnung, Anzeigenabschlüsse, Sepa-Mandate, Produktüberwachung und Reklamationen bearbeitet. Die Arbeit soll an eine Madsacktochter in Potsdam verlagert werden. Von der Maßnahme sind sieben Arbeitnehmer betroffen. Nach Angaben des Betriebsrats soll es zu Sozialplanverhandlungen kommen. Hier der Wortlauf des Betriebsrats-Infos. ->

Zeitungen an der Ostsee – Madsack unter Druck

Große Aufmerksamkeit erhält mittlerweile die Auseinandersetzung bei den Lübecker Nachrichten und der Ostsee-Zeitung in Rostock um Arbeitsplatzabbau und Sozialplanverhandlungen. Der NDR berichtete ausführlich im Schleswig-Holstein-Magazin am 13.12.2016 – anlässlich einer Veranstaltung von ver.di und DGB in Lübeck. Hier der Link zum Beitrag.

Madsack-Titel im einheitlichen Format

29, 35, 44 Jahre – mit ihrer auf Plakaten vermerkten Betriebszugehörigkeit bildeten Dutzende Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung (OZ) bei der jüngsten Verhandlung zwischen Geschäftsleitung und dem von der Gewerkschaft ver.di begleiteten Betriebsrat schweigend ein Spalier vor dem Tagungsraum. Rund 50 Arbeitsplätze will der Madsack-Konzern bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung abbauen. Den Betroffenen – unter ihnen viele Frauen in Altersgruppen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt – drohen Kündigung oder die Ausgliederung in tariflose Unternehmen der Mediengruppe mit Sitz im niedersächsischen Hannover. Weiterlesen

Was wird aus den Abo-Zeitungen an der Ostsee-Küste? DGB lädt zur Info-Veranstaltung

Was wird aus Ihrer Zeitung- Die Auseinandersetzung um die Lübecker Nachrichten und die Zeitungskrise

Die Lübecker Nachrichten werden – zusammen mit der Ostsee-Zeitung in Rostock – komplett umgebaut. Beschäftigte nennen es drastischer: der Verlag wird zerlegt. Folge davon ist ein massiver Stellenabbau in Redaktion und Verlag. Die Zeitung gehört zum Madsack-Konzern, der seit Jahren diesen Umbau verfolgt. Ähnliche Prozesse finden auch in anderen Medienkonzernen statt. Welche Folgen hat dies für die Region, was wird aus der Zeitung in der Zukunft? DGB und ver.di Lübeck/Ostholstein laden herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Am Dienstag, den 13.12.2016, 19:00 Uhr, Diele, Lübeck, Mengstr. 41

Über die aktuelle Situation und Auseinandersetzung informieren Sie: Karin Luther, ver.di (Betriebsratsvorsitzende, Lübecker Nachrichten) Robert Haberer, ver.di (Betriebsratsvorsitzender, Ostsee-Zeitung). Den Impulsvortag hält Martin Dieckmann, ver.di Nord unter dem Titel: „Das Gespenst einer Einheitszeitung in ganz Deutschland“

Moderation: Peter Junk, ver.di Nord

Anmeldung unter: bz.luebeck@verdi.de oder 0451 79905-0

Beschäftigte der Lübecker Nachrichten machen „Madsack“ zum Thema

cduptshDie Kolleginnen und Kollegen der Lübecker Nachrichten haben heute ihre Kampagne in der Stadt und Region fortgesetzt – gegen die Zerlegung des Verlags und Entlassungen. Nach der Intervention beim lokalen SPD-Parteitag war es heute der Parteitag der Lübecker CDU. Die Regionalzeitung geht schließlich alle etwas an. Langsam aber sicher wird „Madsack“, der Konzern, dem die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung in Rostock (und zu großen Teilen auch die Kieler Nachrichten) gehören, zu einem Thema in den Regionen. Höchste Zeit!

Lautstarker Protest gegen Madsacks Spardiktat

ozprotest
Von neuerlichen Protestaktionen der Belegschaft begleitet, werden die Gespräche über den geplanten Personalabbau bei der Ostsee-Zeitung fortgesetzt. Die Verantwortlichen für das umstrittene Konzept scheuen die öffentliche Debatte. Lautes Sirenengeheul und gellendes Pfeifkonzert haben den Auftritt von Madsack-Konzernchef Thomas Düffert in Rostock begleitet. Eine Abordnung von Mitarbeitern der Ostsee-Zeitung (OZ), die wegen des Sparprogramms „Madsack 2018“ um ihre Arbeitsplätze fürchten, demonstrierten vor dem Hotel, in dem sich der Manager aus Hannover von der journalistischen Chefetage des Blattes deren „Zukunftsvisionen“ vorführen ließ. Weiterlesen