Wolfgang Büchner zurück ins Glied?

Wolfgang Büchner wird seinen Job als Chefredakteur der großen journalistischen Plattform von Madsack, des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) Ende 2018 los. Marco Fenske wird mit Wirkung zum 1. Januar 2019 Chefredakteur des RND. „In seiner neuen Position soll Fenske das RedaktionsNetzwerk Deutschland für die Zukunft aufstellen und insbesondere auch die digitale Weiterentwicklung des RND entschlossen vorantreiben,“ schreibt Madsack. Büchner wird Entwicklungs“Chefredakteur “ der MADSACK Mediengruppe und bleibt weiterhin Geschäftsführer des RND. Uwe Dulias, bisher auch Geschäftsführer der RND und auch mal in der Funktion, scheidet Ende 2019 aus der Unternehmen aus, um in den Ruhestand zu gehen. 2017 schrieb Madsack über den neuen Chefredakteur der RND: „Mit Wolfgang Büchner gewinnen wir einen herausragenden Journalisten und Medienmanager, der die Neu- und Weiterentwicklung unserer regionalen und überregionalen  Marken erfolgreich vorantreiben wird. Er wird darüber hinaus die Chefredaktion des RedaktionsNetzwerkes Deutschland verstärken.“

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Solidarität mit den Beschäftigten der LVZ-Druckerei

Zur Unterstützung der Auseinandersetzung der von der Schließung der LVZ-Druckerei fast 300 Arbeitnehmer/innen haben die Delegierten der ver.di-Landesfachbereichskonferenz Medien Sachsen aufgerufen. Zurzeit fände dort ein „harter Kampf um einen gerechten und sozialverträglichen Sozialplan statt.“

Betriebsrat Mitteldeutsche Zeitung empört über Streikbruch-Einsatz in Leipzig

Der Betriebsrat der Mitteldeutschen Zeitung hat sich solidarisch an die Seite der LVZ-Drucker gestellt, die um einen Sozialtarifvertrag auf Grund der geplanten Schließung der Druckerei 2019 ringen. Die Entsendung von Streikbrecher vergangene Woche sei empörend. Er stellt sich vor seine Kollegen, die zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht von dem Streik wussten. Der Hallenser Betriebsrat betont seine klare Haltung, dass er jegliche Handlung ablehnt, Beschäftigten in den Rücken zu fallen, „die um ihre Rechte kämpfen.“

Madsack auf der Suche nach möglichen Streikbrecher in Dresden- etwas Bewegung bei Verhandlungen

Der Betriebsrat der LVZ-Druckerei informiert über den Verlauf des heutigen Tages in einer Info: Am gestrigen Abend fand ein Telefonat zwischen (Rechtsanwalt) Helmut Platow und Adrian Schimpf (Personalchef Madsack). Grob zusammengefasst ging es um unseren Warnstreik, verstellte Maschinen, die schwindende Begeisterung der Gesellschafter darüber und um die Finanzielle Ausstattung unseres Sozialplanes. Weiterlesen

Wie geht es weiter in der LVZ-Druckerei?

people rallying carrying on strike signageAm Mittwoch, den 6. Dezember 2018, findet in der Leipzig Druckerei die nächste Verhandlungsrunde über einen Sozialplan und Sozialtarifvertrag statt. Mit dem Warnstreik vom 1. Dezember 2018 haben die Beschäftigten der Druckerei deutlich gemacht, wie ernst es ihnen ist, sich für ihre Interessenlage einzusetzen. Nach Betriebsratsangaben bietet Madsack Sozialplanlösungen wie auch die Übergangsregelungen für die Druckerei-Bschäftigten (LVDG) 50 Prozent unter den sonst bei Madsack üblichen Regelungen. Neben den Druckern sind von der Schließung die 200 Beschäftigten der Weiterverarbeitung (LPVG) betroffen. Auch sie wollen nicht schlechter gestellt werden in dieser Existenz-Auseinandersetzung.
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Warnstreik in der LVZ-Druckerei macht Madsack nervös und verwirrt

warnstreik-315x500Bereits der erste Warnstreik in der LVZ-Druckerei hat verschiedene  Wirkungen hinterlassen. Auf der einen Seite führte der Warnstreik dazu, „dass die Produktion betroffen war. Durch die fehlenden Drucker in der Schicht am 1.12. 2018 seien bezüglich des „Sachsen Sonntag“ von „4 Kreisausgaben nur eine produziert, von der Stadtausgabe 50.000 zu wenig gedruckt“ worden,“ schreibt die Leipziger Internet-Zeitung. „Auf der anderen Seite die Geschäftsleitung. Weiterlesen

Warnstreik in der LVZ-Druckerei

warnstreikIn der Leipziger Zeitungsdruckerei der Madsack Mediengruppe begann am 1. Dezember 2018 ein Warnstreik zur Durchsetzung der Forderungen für einen Sozialtarifvertrag. Das Unternehmen will die Zeitungsdruckerei 2019 schließen.  Das bedeutet für die 61 Druckereiangestellten und die rund 200 weiteren Beschäftigten, dass für sie voraussichtlich im Sommer nächsten Jahres Schluss  ist. Gespräche zur Gründung einer Transfer- oder Übergangsgesellschaft sind bislang gescheitert. Dagegen wehren sich die Beschäftigten, das Instrument ist die Forderung nach einem Sozialvertrag. Die Leipziger Internet-Zeitung informiert über den Verlauf des Warnstreiks.

 

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SPD Leipzig an den Aufsichtsrat der dd_vg wegen der Schließung der LVZ-Druckerei

Die SPD Leipzig hat sich an den Aufsichtsrat der dd_vg gewandt. Hintergrund ist die Entscheidung der Madsack Mediengruppe, die eigene Zeitungsdruckerei in Leipzig 2019 zu schließen. Die SPD-Beteiligungsgesellschaft dd_vg hält über 23 Prozent der Anteile an der Mediengruppe, so dass die dd_vg nachvollziehbar auch Ansprechpartner wird. Die Unterzeichner/innen des Schreibens, u.a. Nicole Bärwald-Wohlfahrt von der SPD-Fraktion im Stadtrat Leipzig, Irena Rudolph-Kokot als Vorsitzende der AfA-Sachsen wie auch Daniela Kolbe als Bundestagsabgeordnete, fordern den Aufsichtsrat auf, den Einfluss der dd_vg zu nutzen, die Schließungsentscheidung zurück zu nehmen. „Wir befinden uns gerade in einer Phase der Erneuerung der SPD und versuchen verloren gegangenes Vertrauen zurück zu gewinnen. Eine Druckerei zu schließen, die auch an der Gewinnerwirtschaftung für die SPD beteiligt gewesen ist, ist für uns kein Weg Vertrauen und Profil zu gewinnen.“ Hier der Wortlauf des Schreibens:

Antwort der Stadt Leipzig auf eine Anfrage zur Schließung der LVZ-Druckerei

stadtleipzigDas Dezernat Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig hat auf eine parlamentarischen Anfrage zur Schließung der LVZ-Druckerei geantwortet.  „Da die Schließung in direktem Zusammenhang mit der Entscheidung des Springer-Konzerns steht, die BILD-Zeitung zukünftig nicht mehr in Leipzig drucken zu lassen, hat sich der Oberbürgermeister in einem Schreiben an den Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner gewandt. Zudem hat der Oberbürgermeister die Geschäftsführung der Madsack GmbH & Co KG kontaktiert, die die Muttergesellschaft der LVDG ist.“ Weiter erklärte das Dezernat: „Dem Geschäftsführer der LVDG wurde seitens des Amtes für Wirtschaftsförderung zudem Hilfestellung angeboten, falls es zur Bildung einer Transfergesellschaft kommen sollte.“ Hier der komplette Wortlaut:

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