Tarifrunde Redakteure 2018: Warnstreik bei den KN und LN

Am Freitag, den  18. Mai sind seit 6 Uhr Redakteur/innen der Lübecker und der Kieler Nachrichten im Warnstreik. Bestreikt werden die Madsack-Titel „Kieler Nachrichten“, „Segeberger Zeitung“ und „Lübecker Nachrichten“. In Kiel stehen etwa 30 Kolleginnen und Kollegen auf der Straße, in Lübeck sind es etwa 25. Der Ausstand steht unter dem Motto „Wir lassen uns nicht abhängen“.  Der Warnstreik bei den „Lübecker Nachrichten“ soll am Sonnabend (19. Mai) fortgesetzt werden. Die Zeitung hat eine Sonntagsausgabe.

 

 

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Abo-Service der Ostsee-Zeitung beschlossen – 32 Kündigungen

ozabo.pngDie Web-Seite „Qualität und Vielfalt sichern“ in Mecklenburg-Vorpommern informiert über die Schließung des Abo-Services der Ostsee-Zeitung und der Kündigung aller 32 Beschäftigten. Nach ihrer Sicht ist dies ein „neuer Tiefschlag im Konflikt um die Rechte der Beschäftigten bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung und meint, dass auch die Beziehungen von Betriebsrat und Geschäftsleitung einen sehr schlechten Stand erreicht hätten: „Nur einen Tag vor der Wahl einer neuen Interessenvertretung hat die Leitung die Schließung des bisher im Rostocker Verlagsgebäude sitzenden Ostsee Aboservices und die sofortige Kündigung aller 32 Mitarbeiter bekanntgegeben.“ Weiterlesen

Madsack setzt auf Managed Print Service

Ricoh, ein japanischer Drucker- und Kopiererhersteller, hat das Print-Management an zehn Standorten der Madsack Mediengruppe neu organisiert. In Zusammenarbeit mit dem Gutenberg Rechenzentrum (GRZ) von Madsack wurde ein einheitliches Service- und Technologiekonzept erarbeitet, das die Bereitstellung von insgesamt über 1.000 Multifunktions- und Drucksystemen von Ricoh vorsieht. Auch die zentralen Hausdruckereien der Mediengruppe werden berücksichtigt und sind mit zwölf Produktionsdrucksystemen ausgestattet.

Regionale Medienhäuser verändern sich, werden auch Fahrrad-Verleiher und Chauffeure

Wegbrechende Anzeigenumsätze, nicht so stark steigende Online-Umsätze, geringer steigende Vertriebsumsätze, alles das treibt die regionalen Zeitungsunternehmen, sich auf die Suche nach neuem Geschäftsfeldern zu machen. Die lokale und regionalen Postzustellung ist seit Jahren etabliert. Drei Beispiele aus Dresden, Leipzig und Neubrandenburg, was sich noch so geändert hat.

Sächsische Zeitung

Seit fünf Jahren ist die DD+V Mediengruppe, ein Unternehmen von Gruner+Jahr, Mehrheitseigner an 8mal8. Der Chauffeur-Service aus Dresden kutschiert Privat- und Geschäftskunden zu ihrem Ziel. Die Kunden müssen jede Fahrt vorab bestellen. Ordern können die Kunden den Dienst unter anderem per App. Weiter betreibt dienSächsische Zeitung das Fahrradleihsystem sz-bike. Das Im Zentrum des Stadt ist der Dienst nahezu uneingeschränkt free floating. Das bedeutet, Kunden können die Räder an jeder öffentlich einsehbaren Straßenkreuzung ausleihen. Betreiber des Services ist nextbike aus Leipzig. Weiterlesen

Rund 100 Streikende in Lübeck

Rund 100 Streikende aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben in Lübeck für faire und gute Arbeitsbedingungen demonstriert.

Mit einer Demonstration durch die Innenstadt von Lübeck haben streikende Journalisten von Lübecker Nachrichten, Kieler Nachrichten, Segeberger Zeitung und Ostsee-Zeitung am Mittwoch (25. April) die fünfte Runde der Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen begleitet. Rund 100 Teilnehmer forderten in Sprechchören ein Ende der Hinhaltetaktik der Verleger und eine angemessene Erhöhung der Gehälter und Honorare, um mindestens 200 Euro für Berufseinsteiger. „Junge Redakteure und Volontäre müssen fair bezahlt werden, um den Beruf auch in Zukunft attraktiv zu halten“, so Arnold Petersen, DJV-Landesvorsitzender von Schleswig-Holstein, bei der Kundgebung vor der Geschäftsstelle der Lübecker Nachrichten.

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Warnstreik auch in der Ostsee-Zeitung

oz.jpegEinen Tag vor der fünften Runde der bundesweiten Tarifverhandlungen für Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen haben sich streikende Journalisten der Ostsee-Zeitung (OZ, aktuelle Auflage rund 125 000 Exemplare) in einem offenen Brief an Geschäftsleitung und Chefredaktion des Blattes sowie den Bundesverband der Zeitungsverleger (BDZV) gewandt: „Geben Sie uns endlich das, was wir verdienen, egal ob Feste oder Freie: Respekt, Anerkennung, Wertschätzung!“ Weiterlesen

Streiks bei der Ostseezeitung und den Lübecker Nachrichten am 12. März

29067280_1027765934055942_7001103890015846400_n„Journalisten der Ostsee-Zeitung sind am heutigen Montag (12. März) am Standort Rostock dem Aufruf des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gefolgt und in den Warnstreik getreten. In einer Kundgebung vor dem Medienhaus am Steintor, bei der sich auch Kollegen aus dem Verlag solidarisierten, waren die jetzt bekannt gewordenen Rekordgewinne der größten Regionalzeitung Mecklenburg-Vorpommerns zentrales Thema. Ein Gewinn von 8,4 Millionen Euro, den die Bilanz 2016 ausweist, mache deutlich, dass die Forderungen nach einer angemessenen Erhöhung der Entgelte und einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten berechtigt sei, hieß es.
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