OS/LN-Geschäftsführerin Stefanie Hauer muss Hut nehmen

madsackozLässt die SPD-Medienholding ddvg ihre Muskeln spielen? Zwei Wochen nach einem peinlichen Auftritt bei einem Redaktionsbesuch des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten muss Stefanie Hauer, bisher Chefin von Ostsee-Zeitung (OZ) und Lübecker Nachrichten (LN), ihren Hut nehmen.

Die Zentrale in Hannover versuchte, das Offensichtliche irgendwie zu kaschieren: „Madsack stellt Geschäftsführung der Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung neu auf“ erfuhren die Mitarbeiter beider Blätter am Freitagnachmittag in einer knappen Mail. Das sollte wohl nach Planung klingen, aber die Sturzgeburt ist offenkundig, schließlich wurden nur Interims-Chefs für beide Titel benannt. Klar ist lediglich die Ansage, dass die bisherige Managerin Stefanie Hauer „mit sofortiger Wirkung“ aus beiden Unternehmen ausscheidet. Weiterlesen

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Zeitungen an der Ostsee – Madsack unter Druck

Große Aufmerksamkeit erhält mittlerweile die Auseinandersetzung bei den Lübecker Nachrichten und der Ostsee-Zeitung in Rostock um Arbeitsplatzabbau und Sozialplanverhandlungen. Der NDR berichtete ausführlich im Schleswig-Holstein-Magazin am 13.12.2016 – anlässlich einer Veranstaltung von ver.di und DGB in Lübeck. Hier der Link zum Beitrag.

Madsack-Titel im einheitlichen Format

29, 35, 44 Jahre – mit ihrer auf Plakaten vermerkten Betriebszugehörigkeit bildeten Dutzende Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung (OZ) bei der jüngsten Verhandlung zwischen Geschäftsleitung und dem von der Gewerkschaft ver.di begleiteten Betriebsrat schweigend ein Spalier vor dem Tagungsraum. Rund 50 Arbeitsplätze will der Madsack-Konzern bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung abbauen. Den Betroffenen – unter ihnen viele Frauen in Altersgruppen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt – drohen Kündigung oder die Ausgliederung in tariflose Unternehmen der Mediengruppe mit Sitz im niedersächsischen Hannover. Weiterlesen

Was wird aus den Abo-Zeitungen an der Ostsee-Küste? DGB lädt zur Info-Veranstaltung

Was wird aus Ihrer Zeitung- Die Auseinandersetzung um die Lübecker Nachrichten und die Zeitungskrise

Die Lübecker Nachrichten werden – zusammen mit der Ostsee-Zeitung in Rostock – komplett umgebaut. Beschäftigte nennen es drastischer: der Verlag wird zerlegt. Folge davon ist ein massiver Stellenabbau in Redaktion und Verlag. Die Zeitung gehört zum Madsack-Konzern, der seit Jahren diesen Umbau verfolgt. Ähnliche Prozesse finden auch in anderen Medienkonzernen statt. Welche Folgen hat dies für die Region, was wird aus der Zeitung in der Zukunft? DGB und ver.di Lübeck/Ostholstein laden herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Am Dienstag, den 13.12.2016, 19:00 Uhr, Diele, Lübeck, Mengstr. 41

Über die aktuelle Situation und Auseinandersetzung informieren Sie: Karin Luther, ver.di (Betriebsratsvorsitzende, Lübecker Nachrichten) Robert Haberer, ver.di (Betriebsratsvorsitzender, Ostsee-Zeitung). Den Impulsvortag hält Martin Dieckmann, ver.di Nord unter dem Titel: „Das Gespenst einer Einheitszeitung in ganz Deutschland“

Moderation: Peter Junk, ver.di Nord

Anmeldung unter: bz.luebeck@verdi.de oder 0451 79905-0

Beschäftigte der Lübecker Nachrichten machen „Madsack“ zum Thema

cduptshDie Kolleginnen und Kollegen der Lübecker Nachrichten haben heute ihre Kampagne in der Stadt und Region fortgesetzt – gegen die Zerlegung des Verlags und Entlassungen. Nach der Intervention beim lokalen SPD-Parteitag war es heute der Parteitag der Lübecker CDU. Die Regionalzeitung geht schließlich alle etwas an. Langsam aber sicher wird „Madsack“, der Konzern, dem die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung in Rostock (und zu großen Teilen auch die Kieler Nachrichten) gehören, zu einem Thema in den Regionen. Höchste Zeit!

Protestaktion in Lübeck bei den Nordischen Filmtagen

14962549_758480010984537_1244515558243725122_nDer Konflikt um die Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung in Rostock eskaliert weiter. Bei der Eröffnung der Nordischen Filmtagen traten Beschäftigte der Lübecker Nachrichten am 5. November in Aktion: Sie protestierten gegen geplanten Stellenabbau und Entlassungen. Die Lübecker Nachrichten sind prominente „Medienpartner“ der Nordischen Filmtage. Hier der Flugblatt-Text: Weiterlesen

verdi-Tarifinfo zur LN und OZ : Es geht um’s Ganze

tarifinfolnozDen beiden Zeitungen, Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten, droht die Zerschlagung der Einheit von Verlag und Redaktion. Und das sogar um den Preis von Entlassungen.Redaktion und Verlagsabteilungen sollen zu vereinzelten Abteilungen innerhalb einer konzernweiten Steuerung aus Hannover werden, in der sich die Identität dieser beiden Regionalzeitungen faktisch auflösen wird. Menschen, die teilweise jahrzehntelang gute Arbeit geleistet haben, droht der Rausschmiss. Dagegen wehren wir uns. Weiterlesen

Lübecker Nachrichten: Protest auf SPD-Parteitag

lnprotest1Beschäftigte der Lübecker Nachrichten (LN) haben am Samstag, dem 8. Oktober, bei der SPD-Wahlkreiskonferenz in Lübeck im Rahmen einer ver.di-Aktion gegen den geplanten Stellenabbau und Tarifflucht bei den LN protestiert. Die Delegierten der SPD-Konferenz wurden zur Unterstützung aufgerufen – gerade weil die SPD zu 23 % Miteigentümerin des Madsack-Konzerns ist, zu dem die LN gehören. Karin Luther, ver.di-Tarifkommission und Betriebsratsvorsitzende, hatte das Wort. Verteilt wurde ein Brief an die Delegierten, von ver.di Nord veröffentlicht. Hier der Wortlaut: Weiterlesen

DJV: Schluss mit Kahlschlag bei Madsack Zeitungen!

Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die bekannt gewordenen Pläne zum erneuten Stellenabbau bei den Madsack-Titeln Ostsee-Zeitung und Lübecker Nachrichten. Berichten zufolge sollen bei beiden Zeitungen insgesamt 30 Arbeitsplätze wegfallen und weitere 35 Stellen in tariflose Tochterfirmen ausgelagert werden. In welchem Umfang die Redaktionen beider Zeitungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Weiterlesen