Erneute Warnstreiks im Norden

 

Auch am 22. Mai hat ver.di die Journalistinnen und Journalisten der Kieler Nachrichten und der Lübecker Nachrichten zu einem ganztätigen Warnstreik aufgerufen.  Über 50 RedakteurInnen aus Kiel, Lübeck und Bad Segeberg waren auf der Straße. Weiterlesen

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Tarifrunde Redakteure 2018: Warnstreik bei den KN und LN

Am Freitag, den  18. Mai sind seit 6 Uhr Redakteur/innen der Lübecker und der Kieler Nachrichten im Warnstreik. Bestreikt werden die Madsack-Titel „Kieler Nachrichten“, „Segeberger Zeitung“ und „Lübecker Nachrichten“. In Kiel stehen etwa 30 Kolleginnen und Kollegen auf der Straße, in Lübeck sind es etwa 25. Der Ausstand steht unter dem Motto „Wir lassen uns nicht abhängen“.  Der Warnstreik bei den „Lübecker Nachrichten“ soll am Sonnabend (19. Mai) fortgesetzt werden. Die Zeitung hat eine Sonntagsausgabe.

 

 

Streiks bei der Ostseezeitung und den Lübecker Nachrichten am 12. März

29067280_1027765934055942_7001103890015846400_n„Journalisten der Ostsee-Zeitung sind am heutigen Montag (12. März) am Standort Rostock dem Aufruf des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) gefolgt und in den Warnstreik getreten. In einer Kundgebung vor dem Medienhaus am Steintor, bei der sich auch Kollegen aus dem Verlag solidarisierten, waren die jetzt bekannt gewordenen Rekordgewinne der größten Regionalzeitung Mecklenburg-Vorpommerns zentrales Thema. Ein Gewinn von 8,4 Millionen Euro, den die Bilanz 2016 ausweist, mache deutlich, dass die Forderungen nach einer angemessenen Erhöhung der Entgelte und einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten berechtigt sei, hieß es.
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Lübecker Nachrichten: Umzug vorstellbar

Die Lübecker Nachrichten haben ihr Interesse bekundet, sich im Rahmen der aktuellen städtischen Planungen zur Revitalisierung der Nördlichen Wallhalbinsel einzubringen. Am Ende eines mehrjährigen Prozesses könnte dann der Umzug von Redaktion und Verlag in ein neues Gebäude im Zentrum der Hansestadt stehen.

Derzeit überplant die Projektinitiative Hafenschuppen (PIH) im Auftrag der Bürgerschaft das 70.000 Quadratmeter große Areal am Altstadtrand, auf dem sich unter anderem die Media Docks befinden. Die Lübecker Nachrichten haben erste Gespräche mit der PIH aufgenommen, um eine Verlagerung des Firmenstandortes auf das ehemalige Hafengelände zu prüfen. Teil der Überlegungen ist der Neubau eines Medienhauses und eines Parkhauses auf dem Gelände zwischen den Hafenschuppen und der Marienbrücke.

Das Projekt steht noch ganz am Anfang. Vor einer möglichen Realisierung im Jahr 2021 stehen eine lange Planungsphase, ein Architekturwettbewerb, die Zustimmung der Lübecker Bürgerschaft und eine Ausschreibung.

OS/LN-Geschäftsführerin Stefanie Hauer muss Hut nehmen

madsackozLässt die SPD-Medienholding ddvg ihre Muskeln spielen? Zwei Wochen nach einem peinlichen Auftritt bei einem Redaktionsbesuch des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten muss Stefanie Hauer, bisher Chefin von Ostsee-Zeitung (OZ) und Lübecker Nachrichten (LN), ihren Hut nehmen.

Die Zentrale in Hannover versuchte, das Offensichtliche irgendwie zu kaschieren: „Madsack stellt Geschäftsführung der Lübecker Nachrichten und Ostsee-Zeitung neu auf“ erfuhren die Mitarbeiter beider Blätter am Freitagnachmittag in einer knappen Mail. Das sollte wohl nach Planung klingen, aber die Sturzgeburt ist offenkundig, schließlich wurden nur Interims-Chefs für beide Titel benannt. Klar ist lediglich die Ansage, dass die bisherige Managerin Stefanie Hauer „mit sofortiger Wirkung“ aus beiden Unternehmen ausscheidet. Weiterlesen

Zeitungen an der Ostsee – Madsack unter Druck

Große Aufmerksamkeit erhält mittlerweile die Auseinandersetzung bei den Lübecker Nachrichten und der Ostsee-Zeitung in Rostock um Arbeitsplatzabbau und Sozialplanverhandlungen. Der NDR berichtete ausführlich im Schleswig-Holstein-Magazin am 13.12.2016 – anlässlich einer Veranstaltung von ver.di und DGB in Lübeck. Hier der Link zum Beitrag.

Madsack-Titel im einheitlichen Format

29, 35, 44 Jahre – mit ihrer auf Plakaten vermerkten Betriebszugehörigkeit bildeten Dutzende Mitarbeiter der Ostsee-Zeitung (OZ) bei der jüngsten Verhandlung zwischen Geschäftsleitung und dem von der Gewerkschaft ver.di begleiteten Betriebsrat schweigend ein Spalier vor dem Tagungsraum. Rund 50 Arbeitsplätze will der Madsack-Konzern bei Mecklenburg-Vorpommerns größter Tageszeitung abbauen. Den Betroffenen – unter ihnen viele Frauen in Altersgruppen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt – drohen Kündigung oder die Ausgliederung in tariflose Unternehmen der Mediengruppe mit Sitz im niedersächsischen Hannover. Weiterlesen

Was wird aus den Abo-Zeitungen an der Ostsee-Küste? DGB lädt zur Info-Veranstaltung

Was wird aus Ihrer Zeitung- Die Auseinandersetzung um die Lübecker Nachrichten und die Zeitungskrise

Die Lübecker Nachrichten werden – zusammen mit der Ostsee-Zeitung in Rostock – komplett umgebaut. Beschäftigte nennen es drastischer: der Verlag wird zerlegt. Folge davon ist ein massiver Stellenabbau in Redaktion und Verlag. Die Zeitung gehört zum Madsack-Konzern, der seit Jahren diesen Umbau verfolgt. Ähnliche Prozesse finden auch in anderen Medienkonzernen statt. Welche Folgen hat dies für die Region, was wird aus der Zeitung in der Zukunft? DGB und ver.di Lübeck/Ostholstein laden herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.

Am Dienstag, den 13.12.2016, 19:00 Uhr, Diele, Lübeck, Mengstr. 41

Über die aktuelle Situation und Auseinandersetzung informieren Sie: Karin Luther, ver.di (Betriebsratsvorsitzende, Lübecker Nachrichten) Robert Haberer, ver.di (Betriebsratsvorsitzender, Ostsee-Zeitung). Den Impulsvortag hält Martin Dieckmann, ver.di Nord unter dem Titel: „Das Gespenst einer Einheitszeitung in ganz Deutschland“

Moderation: Peter Junk, ver.di Nord

Anmeldung unter: bz.luebeck@verdi.de oder 0451 79905-0